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Regionen-Vergleich: Wo Deutschland am*ärmsten ist

Die deutsche Wirtschaft*wächst - und mit ihr die Armut, die das Land zerreisst.*So die Kernaussage einer neuen Studie, die auch belegt, dass*in manchen*Städten im Ruhrgebiet*die Not größer*ist als in*ostdeutschen Bundesländern. Ein bundesweiter Vergleich zeigt die sozialen Brennpunkte der Republik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...805043,00.html
  1. #150

    Wiso?

    Zitat von ex rostocker Beitrag anzeigen
    Es versickern jährlich Milliarden in ostdeutschen sozialen Breenpunkten. Leider wird das Geld oft in Alkohol und Zigarretten umgesetzt. Eine Steigerung der Hilfen macht daher nur noch mehr Schaden.
    Wäre nicht eine Kürzung der Hilfen sinnvoller ?
    Wer vom Alkohol abhängig ist, bekommt eine deutlliche Kürzung der Hilfe (Hartz IV) zu spüren. Medizinisch ist das sicher nachzuweisen. Diese Leute dürfen nicht weiter auf Kosten der Gesellschaft ihre Triebe ausleben dürfen!
    Auf die Art sterben sie doch eher!
  2. #151

    Ich habe einen Job

    Zitat von Ossi Ostborn2.0 Beitrag anzeigen
    Da spricht wohl der Neid lieber Thomas. Such Dir auch so einen Job und jammere nicht.
    ein Haus, zwei Autos die wir brauchen da meine Frau auch arbeitet.
    Aber ich kann mir ein Bild machen. Danke der Nachfrage.
  3. #152

    Zitat von Rooo Beitrag anzeigen
    Die Kinder müssen stärker als bisher vom Staat erzogen werden.
    Kennen Sie Maßnahmen, die in der Lage sind, die Herkunft aus einem schlechten Elternhaus tatsächlich auszugleichen ?
  4. #153

    80% ALG II Empfänger sind Erwerbstätig

    Ich finde es teilweise sehr skurril wie einige über ALG II Empfänger denken. Vor allem scheinen viele der Schreiberlinge hier zu denken, dass Hartz IV Empfänger arbeitsunwillige, Alkohol trinkende, Tabak rauchende und sich aus Langeweile vermehrende Menschen sind.

    Doch die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus. Die Mehrheit aller Hartz IV Empfänger (das sind immerhin rund 80% aller ALG II Empfänger) gehen einer Beschäftigung nach. Doch von dieser Arbeit können sie entweder sich selber oder aber ihre Familie nicht ernähren.
    Das ist einem unglaublichen Missstand in dieser Gesellschaft und auch einer „modernen“ Umstrukturierung von Wirtschaft und Politik geschuldet.

    Unser Staat wird zunehmend zum indirekten Arbeitgeber, weil er die Unternehmen indirekt Subventioniert, indem er „Aufstockung“ zulässt. Leider geht das zurzeit größtenteils zu Lasten der „Mittelschicht“. Denn diese mussten in den letzten Jahrzehnten immer mehr Aufwendungen erbringen, um die „unteren“ Schichten zu Unterstützen. Tragisch wird dieser Sachverhalt dadurch, dass im Selben Zug die „Mittelschicht“ immer weiter nach „unten“ Rutscht.

    Zur Entlastung der nicht ALG II Empfänger (ich erinnere daran, dass 80% der ALG II Empfänger einer Beschäftigung nachgehen), wurden allen ALG II Empfängern Leistungen gestrichen, hingegen alle die von ihrer Arbeit sich selbst Ernähren können die Leistungen Erhöht oder zumindest nicht gestrichen worden.

    Finde den Fehler und sag mir wohin das gehen soll?
  5. #154

    Auch Mentalitätsgründe verantwortlich

    Die niedrige Arbeitslosenquote im Süden hat noch einen ganz anderen Grund, der oft vergessen wird: zumindest hier im ländlichen Baden-Württemberg ist es doch so, dass viele aus gutem Grund, so lang es irgendwie geht, lieber hungern, als sich arbeitslos zu melden. Denn wer hier einmal arbeitslos war, und sei es auch nur für wenige Monate, wird nie wieder einen Job bekommen. Einmal arbeitslos gewesen zu sein ist in den Augen vieler Arbeitgeber fast ein ähnliches Stigma im Lebenslauf wie vorbestraft zu sein.
    Außerdem würde man nie Geld vom Staat annehmen..und was sollen die Nachbarn denken..
    Das mag im Osten anders sein, wo Geld vom Staat zu empfangen eher "Volkssport" als Schande ist.
  6. #155

    Zitat von Partizanka Beitrag anzeigen
    München hat von allen Großstädten in Deutschland den höchsten Ausländeranteil.
    Nein.
  7. #156

    Verallgemeinerungen

    Hallo Zusammen, ich glaube, wie einige meiner Vorschreiber auch, dass hier viel zu schnell verurteilt wird. Eine Freundin von mir hat eine Ausbildung als Schneiderin gemacht und ein Lehrgeld erhalten, dass dazu führte dass nach der Ausbildung, weil sie keinen Job fand gerade mal Hartz IV erhalten hatte. Nun hat Sie drei Jobs. Einen als Artzthelferin auf 400,-€, einen 400,-€ in einem Brautladen Geschäft und einen dritten 400,-€ Job bei einem Schneider... Sie arbeitet Montags bis Sonntags... Meine Freundin hat jetzt vier Jahre auf Grundschullehramt studiert und wird hoffentlich bald mit Ihrem Referendariat beginnen. Im Referandariat erhält man kein Studententicket und aller Voraussicht nach werden Seminarort und Schule soweit voneinander entfernt sein, dass sie sich ein Bahnabo holen muss, was für zwei Tarifzonen gilt, dass sind dann roundabout 180,-€ im Monat. Als Gehalt erhält Sie 1050,-€ Brutto, vom netto Gehalt kann man dann noch die Versicherungen abziehen etc. und Unterstützung von den Eltern bekommt Sie nun keine mehr, weil die sagen Kindchen mit 28 bist du alt genug... ich als Ihr Freund, ebenfalls Student bin mal gespannt wieviel Monat am Ende des Geldes übrig bleibt. Achja, offiziell darf sie auch nicht nebenbei arbeiten gehen...was ist das? Eine andere Freundin ebenfalls Referendarin erhält Hartz IV bzw. Unterstützungsgeld vom Staat, weil es anders nicht geht. Denn die Mieten in Städten sind kaum bezahl bar und der Wohnraum knapp...Armes Deutschland.
  8. #157

    Zitat von Moses3d Beitrag anzeigen
    Nun hat Sie drei Jobs. Einen als Artzthelferin auf 400,-€, einen 400,-€ in einem Brautladen Geschäft und einen dritten 400,-€ Job bei einem Schneider... Sie arbeitet Montags bis Sonntags...
    Das sind dann aber keine 400 €-Jobs mehr.
  9. #158

    Zitat von Thomasius111 Beitrag anzeigen
    waren die Leute vor 100 Jahren arm ? Die hatten oftmals keinen Überfluss, kein fließend Wasser oder Strom (die Mehrheit). Aber als arm hätte man wohl die für damalige Verhältnisse Armen bezeichnet.
    Die jetzigen Le4bensverhältnisse bestimmen über Armut. Das ist zum Beispiel, seinem Kind gebrauchte Klamotten kaufen zu müssen während das Kind in der Schule dafür gehänselt wird. Es wird dann ein Bedürfnis geschaffen das sonst nicht vorhanden wäre.
    Insofern gibt es in China vielleicht weniger Arme, einfach weil niemand im Dorf die modernsten Klamotten hat und sie daher niemandem fehlen.
    (nur als Beispiel ohne Anspruch auf Authenzität).
    Allerdings ist grundsätzlich arm, wer seine Grundbedürfnisse (Essen, Wohnen, Kultur u.a.) nicht befriedigen kann.
    Ich zitiere aus einem anderen Forum:


    Die Frage ist, ob ein Mensch "arm" ist, weil er keine Beschäftigung und sozialen Kontakte hat, oder er "arm" ist, weil er sich nicht die "sozialen Kontakte" z.B. täglich in Kneipen, oder im Internet erkaufen kann?
    Bei jedem Tier kümmert man sich darum, dass es vernüftig beschäftigt wird und schmeißt nicht einfach nur mehr Futter in den Käfig, bei Menschen wird aber eben dies gefordert, denn die angebliche "Teilhabe" soll nur durch mehr Geldmittel erfolgen. Eine "Teilhabe" durch z.B. soziale Tätigkeit ist abzulehnen, da "menschenunwürdig".
    Es wäre ja wirklich traumatisch, wenn man z.B. einem Menschen im Altersheim die Zeitung vorlesen würde und man nur einen zutiefst dankbaren Händedruck dafür bekäme. Am Schluss würde dieser "trottelige" Neidwähler noch mitbekommen, dass er ohne Geld eigenwirksam andere Menschen glücklich machen kann und Anerkennung erhält. Schlimmsten Falls wählt er sogar nicht mehr die Umverteiler, sondern die, die Arbeitsplätze schaffen wollen.
  10. #159

    Geburtenkontrolle...

    Zitat von Partizanka Beitrag anzeigen
    Danke, danke, zu freundlich !
    Geburtenraten werden von den Opportunitätskosten des Kinderkriegens bestimmt. In der Mittelschicht sind diese Opportunitätskosten gegenwärtig besonders hoch, die wirtschaftlich und beruflich fragile Lage vieler hier ist durch Kidner erheblichen Belastungen ausgesetzt - dementsprechend niedrig ist die Geburtenrate hier. Anders bei den Armen - kurzfrsitig zumindest verbessert sich ihre Lage durch Kinder - mehr Hartz IV, Recht auf größere Wohnung, verschiedenste Hilfen, verschiedenste Zulagen etc. Die Opportunitätskosten sind keine Kosten, sondern fast schon Opportunitätseinkommen - dementsprechend höher ist die Geburten- und vor allem Fertilitätsrate. Das sind einfache soziologische Gesetzmäßigkeiten und hat mit einer Bewertung der betroffenen Menschen nichts zu tun - lassen Sie also die Beschimpfungen.
    Die Crux daran ist, daß alle diese "Hilfen" nicht bewirken können, daß die Kinder der Armen nicht arm sind. Die Armut wächst also auch durch die höhere Geburtenrate armer Frauen.



    Ach Gott, die Nazikeule.

    Nun, einfach eine Politik, die bei Armen nicht das Kinderkriegen (und damit das eigene Verbleiben in der Armut plus Armut der Kinder) belohnt, sondern Schritte zu mehr Selbständigkeit und den Einsatz vorhandener Fähigkeiten belohnt und auch einfordert.
    Und ja, eine differenzierte Familien- und Sozialpolitik, die den Gegebenheiten in der Mittelschicht Rechnung trägt und dort die Geburtenrate ansteigen läßt - was übrigens auch zur Verringerung von Armut beitragen wird.
    ...durch die Jobcenter, also? Kostenlose Präservative im Wartebereich?
    Staatlich subventionierte Hormone? Geldprämien für Sterilisation? Und wenn die Kinder dann doch ausversehen gezeugt werden- wegnehmen und in Hartz4 - Kinderlagern staatlich erziehen,so dass die Kinder dann später ja nicht arm werden. So vielleicht? Entspricht das ungefähr ihrer sozialdarwinistischen Weltanschauung?
    Das hat mit Nazikeule nur bedingt zu tun. Die wollten ja ganz viele Kinder, am liebsten Blonde. Ich frage mich aber schon was sie für ein Menschenbild haben?


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