DPAObst und Gemüse, Brötchen und Milchprodukte: Laut einer Regierungsstudie wirft jeder Bundesbürger pro Jahr knapp 82 Kilo Lebensmittel weg. Der Großteil des Mülls wäre vermeidbar - wenn die Deutschen richtig einkaufen würden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...820994,00.html
Kehrseite der Medaille - in vielen Supermärkten herrscht scheinbar die Vorstellung, das MHD wäre in Stein gemeißelt und auch noch relevant, wenn angelieferte, zu kühlende Ware erst mal drei, vier Stunden im Packrolli in der Ecke zwischengelagert wird... Da bläht sich leider manche Packung schon weit vor dem angegebenen MHD.
Das sind gerade mal 225 Gramm/Tag. Man kann Themen auch unnötig aufblähen.
Außerdem hat man mit dem Kauf das Eigentum an den Lebensmitteln erworben ... und wenn ich sie nach dem Kauf die Sachen sofort wegwerfen würde (was ich natürlich nicht mache), geht das den Staat überhaupt nichts an.
Weniger Staat, nicht noch mehr!
Oder wird da schon die nächste Steuer vorbereitet?
Und wieder eine Studie die die Welt nicht braucht und der Staat mal wieder eine Rechtfertigung für irgendwelche Volkspädagogsichen Appelle und Gesetze gibt.
Im übrigen frage ich mich wie die Zahlen erhoben wurden. Spätestes bei der Angabe wieviel davon vermeidbarer Müll sein soll ist völlig spekulativ.
Und die Moralkeule kann man ganz weglassen, keine hungernder Mensch mehr wird satt wenn wir weniger Lebensmittel wegwerfen.
Lebensmittel ich wegwerfe oder auch nicht, geht niemanden etwas an, auch die Regierung nicht. Aber möglicherweise plant man dort schon weiter. Um nach einem Zusammenbruch des EURO einer Hungersnot wegen fehlender Kaufkraft vorzubeugen, will am möglicherweise das Block- und Hauswartsystem reanimieren. Verbunden mit Lebensmittelkarten hat das uns schon mehrmals über die Runden geholfen. Der Hauswart wacht dann über einen sozialverträglichen Lebensmitteleinsatz, z. B. Eintopf am Sonntag, 1/2 Topf am Montag....