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Regierungspläne: In vier Schritten zur Frauenquote

Familienministerin Schröder will eine Frauenquote zunächst nicht*gesetzlich vorschreiben. Nach SPIEGEL-Informationen sieht ihr überarbeitetes Modell einen Vier-Stufen-Plan vor. Sie setzt*auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen - droht aber zugleich mit einer Zwangseinführung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...753413,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Familienministerin Schröder will eine Frauenquote zunächst nicht*gesetzlich vorschreiben. Nach SPIEGEL-Informationen sieht ihr überarbeitetes Modell einen Vier-Stufen-Plan vor. Sie setzt*auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen - droht aber zugleich mit einer Zwangseinführung.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...753413,00.html
    Unternehmen, seht euch vor. Die probieren mit euch genau dasselbe falsche Spiel wie 2005 mit der Gastronomie. Und am Ende wirds euch ebenso ergeben.

    Der Dehoga hatte sich auf ein sehr ähnliches Modell eingelassen, um ein gesetzliches Rauchverbot zu verhindern: Er akzeptierte einen nur mit viel Glück erfüllbaren Knebelvertrag, der eigentlich auch meiner Meinung nach nur schiefgehen konnte. Aber so weit kam es nicht einmal. Sobald es der Bundesregierung in den Kram paßte, wurde der Vertrag einseitig aufgekündigt, obwohl zu jenem Zeitpunkt kein Versäumnis seitens des Dehoga bzw. der Gastronomie bestand. Erst als der Vertragsbruch bereits vollzogen war, führte man hastig noch schnell eine "Studie" durch, die das unter solchen Umständen nicht überraschende Ergebnis erbrachte, die freiwillige Lösung hätte "nicht funktioniert".

    Es ist viel entwürdigender als der Zustand, der beseitigt werden soll, als Frau mit solchen Mitteln "gefördert" zu werden. Ich hoffe deshalb, daß die Unternehmen irgendeinen Weg finden, Frau Schröder die Suppe zu versalzen.
  2. #2

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Familienministerin Schröder will eine Frauenquote zunächst nicht*gesetzlich vorschreiben. Nach SPIEGEL-Informationen sieht ihr überarbeitetes Modell einen Vier-Stufen-Plan vor. Sie setzt*auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen - droht aber zugleich mit einer Zwangseinführung.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...753413,00.html
    Nicht Kriege, Atomkraft oder Umweltverschmuzung werden die Menscheit ins verderben führen, sondern die Frauenbeauftragten_innen/Sozialarbeiter_innen-Industrie.
  3. #3

    Anfang vom Ende

    Nur her mit der Frauenquote. Ein Armutszeugnis mehr.

    Wer braucht noch Eignung, Leistung und Befähigung !?

    "Bin zwar strohdoof aber bin halt ne Frau... ihr müsst mich zum Chef machen mit allen Konsequenzen."

    Jetzt kann ich ja auch sämtliche Fortbildungen abbrechen... "Frau" sein reicht ja völlig.

    Wir hatte schon "kriegsbedingt" viele Frauen in den Chefetagen nach dem 2 Weltkrieg... die haben sich damals nicht oben halten können und werden es auch dieses mal vergeigen.

    Führungspositionen aufgrund des Geschlechts.... Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Vaginas und Penisse..
  4. #4

    Wie soll das funktionieren?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Familienministerin Schröder will eine Frauenquote zunächst nicht*gesetzlich vorschreiben. Nach SPIEGEL-Informationen sieht ihr überarbeitetes Modell einen Vier-Stufen-Plan vor. Sie setzt*auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen - droht aber zugleich mit einer Zwangseinführung.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...753413,00.html
    Kann mir das jemand erklären? Also, ich hab ein kleines IT Unternehmen, ca. 150 Angestellte, ca. 10 Frauen - alle in der Verwaltung. Auf ausgeschriebene Stellen in der Technik gibt es seit Jahren genau 0 Bewerbungen von Frauen.

    Bisher war der Aufstieg ins Management eine der wenigen Optionen für technische MA in der Firma Karriere zu machen.

    Bei einer Frauenquote für Führungskräfte müssten in absehbarer Zeit alle frei werdenden Managementpositionen extern mit fachfremden Frauen besetzt werden, die von der technischen Seite des Geschäftes keine Ahnung haben.

    Wem genau soll das nützen?

    g.m
  5. #5

    Schwachsinn!

    Frauenquote? Schwachsinn! Wozu das führt, kann man in Norwegen sehen:

    Hier ein Zitat von der seite www.wikimannia.de.

    Am Institut für Sozialforschung in Oslo wurde die Auswirkung der Frauenquote auf die norwegische Unternehmenslandschaft analysiert. Als das Gesetz im Jahr 2003 bekannt gegeben wurde, waren 554 Unternehmen an der Börse notiert. 2009 waren es nur noch 362. Als die beiden Wissenschaftlerinnen nach den Gründen für den Rückzug von der Börse fragten, nannte jedes dritte Unternehmen die Einführung der Frauenquote. Mit anderen Worten: Viele norwegische Konzerne verabschiedeten sich von der Börse, um sich vor der Quote zu drücken.

    Bei den verbleibenden Unternehmen führte die Quote dagegen zu einer Art Cousinenwirtschaft. Deren Mitglieder sind die sogenannten "Goldröcke". So haben die Norweger jene Managerinnen getauft, die die wichtigen Posten unter sich aufteilen. In Norwegen besetzen inzwischen rund 70 Frauen etwa 300 Aufsichtsratsplätze.


    Das und nichts anderes werden Frauenquoten bewirken!

    Frauenquoten sind nichts weiter gesetzliche Männerdiskriminierung!
  6. #6

    Diskriminierung per Gesetz

    Vorgeschriebene Geschlechterquoten sind m.M.n. nichts anderes als Diskriminierung per Gesetz. Das kann schließlich durchaus dazu führen, dass jemand - obwohl eigentlich von der Qualifikation her ungeeigneter für eine Position - einem besser qualifizierten Mitbewerber vorgezogen wird, um eine vorgeschriebene Quote zu erfüllen.

    Wenn die Frauenquote wirklich kommen sollte, kann ich nur hoffen, dass ein paar Männer dagegen vor dem Verfassungsgericht klagen werden.

    Zur Klarstellung: Ich habe nichts gegen Frauen in Führungspositionen, aber die Entscheidung über die Besetzung sollte allein nach Leistung und nicht nach Quote erfolgen.
  7. #7

    Verlogen

    Die Verlogenheit, die hinter solchen Ansätzen steckt, zeigt sich schön in folgendem Satz:

    Zitat von SPON
    Mit dem vierten Schritt schließlich werden die Unternehmen vom Zwang zur Selbstverpflichtung befreit - sobald und solange 30 Prozent Frauen in entsprechenden Führungspositionen erreicht sind.
    Mal ganz abgesehen davon, dass der "Zwang zur Selbstverpflichtung" eigentlich ein Widerspruch in sich ist, ist die Formulierung der Möglichkeit der Befreiung von diesem Zwang einfach nur lächerlich - im Prinzip sagt die Formulierung doch aus, dass die Unternehmen genau dann vom Zwang zur Selbstverpflichtung befreit sind, wenn sie diese erzwungene Selbstverpflichtung einhalten - sobald sie aber von der Befreiung von diesem Zwang Gebrauch machen, tritt der Zwang wieder in Kraft.
  8. #8

    Unfug...

    ...diese Frauenquote. Das ist zwar für einen Mann einfach gesagt, aber wenn ich einen Arbeitsplatz zur Verfügung stelle, dann möchte ich denjenigen, der diesen Arbeitsplatz am Besten ausfüllen kann, egal ob Mann oder Frau.

    Und ich entscheide mich am Ende für einen Kandidaten. Dabei spielen viele Dinge eine Rolle: Kompetenz, Gehalt, Flexibilität, Kündigungsschutz usw. usw. Und sorry, aber Frauen sind nunmal "natürlich" benachteiligt, weil sie aufgrund von Mutterschutz einige Zeit "ausfallen" können. Da wird auch die Frauenquote nichts ändern.
  9. #9

    -

    Zitat von gonzago.mabuse Beitrag anzeigen
    Bei einer Frauenquote für Führungskräfte müssten in absehbarer Zeit alle frei werdenden Managementpositionen extern mit fachfremden Frauen besetzt werden, die von der technischen Seite des Geschäftes keine Ahnung haben.
    Das ist der Punkt, der mich an den meisten Quotenmodellen am meisten ärgert. Wenn die Quoten sich nur auf die Neueinstellungen bezögen, würden sie zwar immer noch dem reinen Leistungs-/Qualifikationsprinzip entgegensprechen, aber wären noch weitaus erträglicher als Quoten, die es denjenigen, die nicht der Quote entsprechen (in diesem Fall also den Männern) auf absehbare Zeit quasi unmöglich machen, die Positionen, auf die eine Quote ausgeschrieben ist, noch zu bekommen.

    Daher hoffe ich, dass ein solches Gesetz (wenn es denn überhaupt kommen muss) wieder vom Verfassungsgericht kassiert wird.


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