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Regierungsdrama in Athen: Radikale Linke lässt erste Präsidentenrunde platzen

DPAEs könnte die letzte Chance sein, um Neuwahlen in Griechenland doch noch zu verhindern. In Athen ringen die Parteien mit Staatspräsident Papoulias um eine neue Regierung. Doch die Verhandlungen sind zäh - weil die radikallinke Syriza jeden Kompromiss verweigert.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832896,00.html
  1. #60

    ohne

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Wie immer sind "die da oben" schuld. Man selber hatte damit nie was zu tun, auch wenn man selbst im Laufe der Jahre hunderte Fakelaki-Briefchen zugesteckt oder angenommen hat, um etwas schneller abzuwickeln.
    Ich bin weit davon entfernt, diese Klientel-Politik zu verteidigen. Aber wenn Sie in einem solchen System leben müssten, existieren müssten, dann würden auch Sie ein Fakelaki im Ärmel haben. Wenn Sie z.B. einen Krankenhaustermin oder einen Arzttermin sonst nicht bekommen oder einen wichtigen Behördenentscheid. Sich da gerade machen und sich dagegen stellen, das können entweder Menschen, die nichts zu befürchten haben (reich, einflussreich, mächtig), oder erfordert Märtyrer.
  2. #61

    #50@ msmt

    Seien wir ehrlich miteinander, Sie ziehen hier eine ganze grosse Show im Thread durch, Sie alleine sind derjenige, der sich widerspricht. Es ist ihnen bewusst, dass eine neue Wahl erforderlich ist fuer das Volk, nur so wird es von der pasok/nd -weil sie an der Troika gebunden sind- erloest. Diese sind laengst Gespenster von Gestern und profilieren sich nur als Retter durch die dimar, also die dimar spielt das Spielchen der etablierten. Die dimar sollte nachdenken, wenn syriza jetzt "Ja" sagt, bleiben als Optionen in den naechsten Wahlen AE, KKE und die neonazis uebrig, Alle samt syriza wuerden sich in ein Schwarzes Loch aufloesen (siehe griechische Verfassungsgeschichte), erst dann waere das Land mit einer grossen politischen Krise konfrontiert von der es verwundet weiter in einer Verfassungs- und Machtform- Krise abrutschen wuerde (erinnern Sie sich bitte an die Zeit nach dem Buergerkrieg, dann gehen wir 60 Jahre zurueck).

    In der Verfassung wird Alles klar definiert und vorgesehen, verbreiten Sie also bitte keine Panik gegen die Logik aus, das geht nicht.
    Zum Zeitpunkt
  3. #62

    Nein !

    Zitat von cour-age Beitrag anzeigen
    Sie vergessen, dass die Leute sagen, unsere Konsumschulden sollen andere, Deutsche, Italiener, Franzosen bezahlen.
    Das werden wir nicht mehr. Der Topf für Geschenke ist leer.
    Selbstverständlich beobachte ich sehr genau, wer sich auf Kosten anderer bereichert und wer die Zeche dann bezahlt.
    Wer nicht mit Scheuklappen durch die Welt geht, kann das schon verfolgen, in Griechenland und hierzulande.
    Deshalb stelle ich auch den unsäglichen Populismus an den Pranger, der immer wieder das Verursacherprinzip außer Kraft setzt, wenn es ihm paßt.
    Leider betreiben gerade diejenigen den Populismus mit Hingabe, die sich am meisten brüsten, dagegen vorgehen zu wollen.
    Sie decken den "dummen" Wähler mit Populismus zu und finden immer genügend, die darauf reinfallen. Natürlich kann das auch mal ins Auge gehen, aber dann bleibt immer noch die "Halte-den-Dieb-Methode", die hierzulande sehr verbreitet ist.
  4. #63

    Wahlen?

    Zitat von civiszeus Beitrag anzeigen
    Seien wir ehrlich miteinander, Sie ziehen hier eine ganze grosse Show im Thread durch, Sie alleine sind derjenige, der sich widerspricht. Es ist ihnen bewusst, dass eine neue Wahl erforderlich ist fuer das Volk, nur so wird es von der pasok/nd -weil sie an der Troika gebunden sind- erloest. Diese sind laengst Gespenster von Gestern und profilieren sich nur als Retter durch die....

    1. Es ist nicht ein Problem von DIMAR das Syriza Nein gesagt hat zur Regierungsbildung. Ein Problem ist das sie Unterstellungen und Verleumdungen verbreiten, nämlich das DIMAR an einer Regierungsbildung mitarbeiten würde und teilnehmen würde. Das ist eine klare Lüge und man sollte sich doch einmal Gedanken darüber machen, warum solche Lügen verbreitet werden.

    2. Wenn Syriza an einer Regierung teilnehmen möchte, würde DIMAR sie darin unterstützen. Wo ist dabei das Problem?

    3. Was zur Zeit in Griechenland läuft ist gefährlich für die Demokratie des Landes und die demokratische Entwicklung Europas. Das Volk und vor allem die Parteien und Medien beschäftigen sich mit der Linken oder fast Linken und lassen die Nazis am Rand. Wir haben hier ein Land mit einer starken antifaschistischen Tradition, in dem die Nazis (und nicht die Neonazis oder Rechtsradikalen) in das Parlament einziehen. Eine Entwicklung die sehr sehr zu denken geben sollte.

    Vor diesem Hintergrund ist die Vorgehensweise von Syriza besonders bedenklich. Sie haben keine Äußerungen zum Erstarken der Rechten. Es wird über die Unterstützung von Syriza durch Kamenos (Rechtsnational) nicht als Problem, sondern als akzeptierte Möglichkeit diskutiert.

    Ja sieht denn niemand kritisch was hier läuft? Eine Unterstützung der Partei durch die DIMAR ist bedenklich, aber eine Unterstützung der Partei durch KAMENOS ist akzeptabel? Kamenos ist Rechtsaußen der griechischen Politik. Ein Mensch, der bis vor kurzem unter Samaras aktiv Politik gemacht hat und für das Memorandum gestimmt hat. Nun hat er seine eigene Partei gegründet, einen populistischen und nationalistischen Schmelztiegel. Eines seiner wichtigsten Ziele ist die Vertrei bung der ausländischen Firmen und der Flüchtlinge. Wie kann eine solche Vereinigung ein Partner sein für eine linke Partei, wenn diese Partei wirklich noch links ist?
  5. #64

    zum zeiten Mal, abwarten

    Zitat von msmt Beitrag anzeigen
    1. Es ist nicht ein Problem von DIMAR das Syriza Nein gesagt hat zur Regierungsbildung. Ein Problem ist das sie Unterstellungen und Verleumdungen verbreiten, nämlich das DIMAR an einer Regierungsbildung mitarbeiten würde und teilnehmen würde. Das ist eine klare Lüge und man sollte sich doch einmal Gedanken darüber machen, warum solche Lügen verbreitet werden.

    2. Wenn Syriza an einer Regierung teilnehmen möchte, würde DIMAR sie darin unterstützen. Wo ist dabei das Problem?

    3. Was zur Zeit in Griechenland läuft ist gefährlich für die Demokratie des Landes und die demokratische Entwicklung Europas. Das Volk und vor allem die Parteien und Medien beschäftigen sich mit der Linken oder fast Linken und lassen die Nazis am Rand. Wir haben hier ein Land mit einer starken antifaschistischen Tradition, in dem die Nazis (und nicht die Neonazis oder Rechtsradikalen) in das Parlament einziehen. Eine Entwicklung die sehr sehr zu denken geben sollte.

    Vor diesem Hintergrund ist die Vorgehensweise von Syriza besonders bedenklich. Sie haben keine Äußerungen zum Erstarken der Rechten. Es wird über die Unterstützung von Syriza durch Kamenos (Rechtsnational) nicht als Problem, sondern als akzeptierte Möglichkeit diskutiert.

    Ja sieht denn niemand kritisch was hier läuft? Eine Unterstützung der Partei durch die DIMAR ist bedenklich, aber eine Unterstützung der Partei durch KAMENOS ist akzeptabel? Kamenos ist Rechtsaußen der griechischen Politik. Ein Mensch, der bis vor kurzem unter Samaras aktiv Politik gemacht hat und für das Memorandum gestimmt hat. Nun hat er seine eigene Partei gegründet, einen populistischen und nationalistischen Schmelztiegel. Eines seiner wichtigsten Ziele ist die Vertrei bung der ausländischen Firmen und der Flüchtlinge. Wie kann eine solche Vereinigung ein Partner sein für eine linke Partei, wenn diese Partei wirklich noch links ist?
    1. Dann sollte sich die dimar zurueckziehen. Heute laeuft das Ultimatum aus.
    2. Das Problem sind die etablierten nd/ pasok
    3. Am 6 Mai wurde der neoliberalismus in Gr ins Klo runtergespuelt. Die dimar will durch eine Regierungsteilnahme diesen wiederbeleben. Wenn sie mitmacht, wird die nationalistische Front durch Kammenos und den neonazis zusammengeschmiedet. Das waere dann ein Erfolg von Kounelis.

    Austretten, mittlerweile wurde die Rolle von dimar in der griechischen Gesellschaft durchschaut, over & out, msmt.

    Von nun an sind sie alleine
  6. #65

    Das sagen Sie...

    Zitat von Asirdahan Beitrag anzeigen
    Sie erwarten wirklich von dem normalen Durchschnittsbürger, dass er Wohltaten des Staates zurückzuweist? Dann sind Sie weltfremd. Wenn Sie das mitspielen nennen, nun, es gibt wohl kaum ein Land, wo dieses Spiel nicht gespielt wird. Würden Sie eine Gehaltserhöhung oder eine Rentenerhöhung ablehnen? Im übrigen - faul waren die Griechen nie. Sie haben gearbeitet. Das ist ein ewiges und von bestimmten Kreisen immer wieder gern verbreitetes Märchen, dass die Wohlhabenden dieser Welt fleißig sind und die Armen faul.
    Das sagen Sie... ich nicht: dass die Armen nicht arbeiten... in der Regel arbeiten die armen härter...

    aber Griechenland hat sich weitgehend nur noch selbst verwaltet, so wie dies in manchen süditalienischen Städten geschieht, wo eine Stadt mit Hunderttausend Einwohnern ein Mehrfaches an Gemeindeangestellten hat wie eine gleich grosse Stadt in Deutschland.
    Wo ist die griechische Industrie? Wo die griechische Dienstleistung?
    Wenig zu finden... also wird "verwaltet", anstatt "gearbeitet" im Sinne der Erzeugung von Produkten und Wertschöpfung.








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