Forum


 

Regierungschef Hun Sen: Kambodschas gefährlichster Mann

DPAMord und Einschüchterung gehören in seinem Reich zum Alltag: Hun Sen hat Kambodscha seit Jahrzehnten im Griff. Wie brutal der Despot gegen die Opposition vorgeht, bekamen jetzt auch Menschenrechtler und Umweltschützer zu spüren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859470.html
  1. #1

    Ach nee ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mord und Einschüchterung gehören in seinem Reich zum Alltag: Hun Sen hat Kambodscha seit Jahrzehnten im Griff. Wie brutal der Despot gegen die Opposition vorgeht, bekamen jetzt auch Menschenrechtler und Umweltschützer zu spüren.

    Kambodscha: Gewaltherrscher Hun Sen regiert mit autoritärer Härte - SPIEGEL ONLINE
    Und warum werden hier nicht die Konten eingefroren, gibt es keine Sanktionen von den sogenannten "Demokratien" ? Er ist ein Schurke - aber er ist unser Schurke - stimmts ? Ganz anders wie beim bösen Gaddafi, oder dem bösen Assad. Also hört auf mit dem heuchlerischen Gejammer ! Über das Regime in SA, Bahrein oder gar Katar regt sich doch auch kein westlicher "Demokratieapostel" auf !
  2. #2

    Komma verrutscht

    In der Vorschau zum Länderlexikon (Frame links neben dem Artikel) steht zu Kambodscha: Bevölkerung: 140,367 Mio.

    Da ist wohl das komma verrutscht, richtig wäre: 14 Mio
  3. #3

    Man lernt nie aus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mord und Einschüchterung gehören in seinem Reich zum Alltag: Hun Sen hat Kambodscha seit Jahrzehnten im Griff. Wie brutal der Despot gegen die Opposition vorgeht, bekamen jetzt auch Menschenrechtler und Umweltschützer zu spüren.

    Kambodscha: Gewaltherrscher Hun Sen regiert mit autoritärer Härte - SPIEGEL ONLINE
    Und ich dachte, die Khmer seien Geschichte. Merkwürdig stimmt allerdings, daß der Mann offensichtlich schon seit längerer Zeit sein Unwesen treibt, ohne daß die öffentliche Empörungsmaschinerie anläuft. Ich bilde mir ein, mich einigermaßen auf dem Laufenden zu halten, lese hier von den kambodschanischen Zuständen jedoch zum ersten Mal ...
  4. #4

    Gute Frage!

    "Und warum werden hier nicht die Konten eingefroren …"

    Gute Frage chris_0549! Mich würde auch interessieren welche Europäer die Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag unterstützen. Gibt es Aktivitäten deutscher Politiker das was zu tun?

    Ein feines perverses Detail: das Foto zeigt den Diktator mit dem Symbol des Buddhismus, dem Rad der Lehre des Buddhas.
  5. #5

    Das vergessene Land

    Zitat von chris_0549 Beitrag anzeigen
    Und warum werden hier nicht die Konten eingefroren, gibt es keine Sanktionen von den sogenannten "Demokratien" ? Er ist ein Schurke - aber er ist unser Schurke - stimmts ? Ganz anders wie beim bösen Gaddafi, oder dem bösen Assad. Also hört auf mit dem heuchlerischen Gejammer ! Über das Regime in SA, Bahrein oder gar Katar regt sich doch auch kein westlicher "Demokratieapostel" auf !
    Da helfen nur noch von uns unterstützte Aufständische und Rebellen, aber wo bleiben Sie? Herr Westerwelle, Frau Clinton, da gäbe es doch noch ein Grund, sich zu empören, wo es sich ev. wirklich lohnt.
  6. #6

    China

    Kambodscha ist fest in chinesischer Hand und welches westliche Land mag sich mit China anlegen? Das ganze Holz, die vom aussterben bedrohten Tierarten usw. werden direkt nach China gekarrt.. Habe es selbst gesehen, wie Land und niedere Bevölkerung ausgesaugt werden.
  7. #7

    Traurige Sache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mord und Einschüchterung gehören in seinem Reich zum Alltag: Hun Sen hat Kambodscha seit Jahrzehnten im Griff. Wie brutal der Despot gegen die Opposition vorgeht, bekamen jetzt auch Menschenrechtler und Umweltschützer zu spüren.

    Kambodscha: Gewaltherrscher Hun Sen regiert mit autoritärer Härte - SPIEGEL ONLINE
    Sehr traurgie Sache. In den neunziger Jahren hielt ich mich ein paar Wochen in Kambodscha auf und war sehr beeindruckt von der Natur dort. Da gab es riesige Wälder, die praktisch völlig unberührt waren mit Elefanten, Tigern uvm. Überhaupt die Artenvielfalt, unvorstellbar für einen Europäer. Wenn man die Fänge der Fischer am Tonle Sap durchgeschaut hat, dann waren das so viele verschiedene Fischarten, das man sich die unmöglich merken konnte.

    Aber schon vor zehn Jahren hatte mir ein Insider erzählt, dass da ein massiver Wandel ablaufe, mit teilweise massiver Verschlechterung der Wasserqualität, Brandrodungen und Abholzungen usw. Und dass das immer schneller gehe, weil jeder ausländische Investor die Regierung für alles bestechen könne, egal was er wolle. Es gibt keinerlei Kontrolle und alles ist nur eine Frage des Preises. Da dürfte es wenig Hoffnung geben, die Zerstörung wird sich in den kommenden Jahren sogar noch heftig beschleunigen.
  8. #8

    Zum Kommentar:

    Die Kambodschaner bezeichnen sich selbst als Khmer. Die Roten Khmer waren es die das Land über viele Jahre terrorisiert haben. Khmer werden also nur dann Geschichte sein, wenn es keine Kambodschaner mehr gibt.
  9. #9

    Dabei wollte

    man uns doch Kambodscha erst kürzlich wieder als das Vorzeigeländle verkaufen.
    Wie damals den Steinzeitkommunismus eines Herrn Pol Pot.
    Der auch von westlichen Linken hofiert wurde.

    Tja eben nicht alles Gold was glänzt.


TOP



TOP