Ist das hochverschuldete Griechenland unregierbar? Noch ist keine Koalition gefunden, und die Zeit drängt. Deutsche Politiker drohen bereits mit einem Ende der Solidarität. Die Troika, die die nächste Tranche der Milliardenhilfen gewähren soll, sagte ihre Mission in Athen kurzfristig ab.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...832153,00.html
Im Grunde stellt sich hier die Frage der Demokratie. Koennen 1 Mio Griechen, die eine Partei ohne jegliche Scham oder Verantwortung waehlen, wirklich das Schicksal der EU bestimmen?
Natuerlich nicht. Griechen entscheiden fuer Griechenland, nicht fuer Europa. Und sie muessen auch die Konsequenzen ihrer Wahl akzeptieren. Im Euro bleiben, aber die Absprachen mit der Euro-Gruppe kuendigen, das geht nicht zusammen.
Kleiner Hinweis an den Kollegen. Die Griechischen bankrotten Banken von denen sie reden, sind zufällig Zweigstellen von Deutschen Banken. Zufällig haben die Deutschen ihre eigenen Banken in Griechenland mit dem Steuergeld gerettet. Leider in dem Fremdenhass den manche Deutsche jetzt auf die Griechen, Italiener, etc. haben ist ihnen das entfallen.
Übrigens, ist schon lächerlich wie sich die Deutschen Politiker der CDU/CSU/FDP gerade aufführen. So nach dem Motto:"Bist du nicht willig, benutze ich Gewalt !" Das Griechische Volk, und auch die intelligenteren Deutschen der Bevölkerung wird sich dieses undemokratische Getue so langsam nicht mehr gefallen lassen. Und spätestens 2013 kann sich Schwarz/Geld Gedanken machen wie sie mit der eigenen Protestbevölkerung umgeht. Und Goerge Orwell Methoden ("1984") ziehen hier nicht. Außer man hat sowieso nichts in dem Hirn dort oben.
Nach der Ansicht der EU Politiker müsste man solange wählen lassen bis man eine Bankenfreundliche griechische Regierung hinbekommt.
Sicherlich steht nun erst richtig alles auf den Kopf, aber war das denn nicht zu erwarten?
In Griechenland, aber auch in vielen anderen eurpäischen Ländern müsste sich was grundsätzliche in der Gesellschaft verändern.
Und da das bestehende gesellschaftliche System doch die Ursachen für das Kaos gelegt hatte, so kann man mit einer Wahl auch kaum was verändern.
Der Einfluß der Geldgeber aus der EU hatte jahrelang das geduldet und mit geschürt und nun wundert man sich wo alles auseinanderbricht.
Die gesamte EU ist nur ein künstliches flickgeschustertes Gebilde, es ging imgrunde doch nur um die Interessen einiger sehr wenigen und nun steht man vor dem Scherbenhaufen seiner Arbeit, man hat schlecht gearbeitet und wenn man ein Angestellter in einem Unternehmen wäre, so hätte man diese Verantwortlichen schon längst vor die Tür gesetzt und das ohne einer Abfindung, aber diese Politiker wollen ihre Fehler nicht einsehen und sie kleben an ihren Stühlen.
Heute Griechenland und wer ist morgen der Nächste?
Jetzt ist es schon wieder so weit. Deutschland mischt sich wieder in die Angelegenheiten eines anderen Landes ein, wann hört das entlich auf. Es geht einfach nicht das jetzt Deutschland eine grosse Klappe hat und die Griechen kritisiert. Deutschland sollte entlich das Maul halten den Sie waren es ja die unter Schröder den Stabilitätspackt aufweichten und mehr Schulden machten als erlaubt war.
Also ganz ruhig sein und die Griechen und Franzosen machen lassen. Ich bin ganz sicher nicht Links eingestellt aber wenn es Hilft das die EU der Euro und die Machtstellung von Deutschland in Europa zusammenbricht dan ist mir das recht.
Gruss aus dem Freien Europa
Glauben Sie wirklich, dass die EU d.h. insbesondere Merkel & Co. Griechenland fallen lassen? Keiner der Regierenden würde riskieren, das dort unten Chaos und Unruhen entstehen und dafür die Verantwortung übernehmen. Da richtet man eher eine dauerhafte Transferunion ein, egal wer in GR regiert oder nicht regiert. Denn, zu verantworten, haben die Damen und Herren ja ohnehin nichts, wenn die Zahlungen ihren Zweck nicht erfüllen. Solange wie hier niemand auf die Strasse geht, wird man zahlen müssen, ... bis die EU endgültig auseinanderbricht und danach Rechte und Nationalisten die Länder regieren. Die Zahlungen sind gewissermaßen ein Garant für den europäischen Frieden, und das weiß man in regierenden Kreisen. Frieden gibt es nicht umsonst!
Nehmen auch Sie es zur Kenntnis: man hat lediglich die logischen Konsequenzen aufgezeigt, nicht mehr und nicht weniger! Die Griechen hätten gerne "den Fünfer und das Weggli", das funktioniert aber nicht. Die müssen sich schon entscheiden und dann eben auch zu der Entscheidung und den logischen Konsequenzen stehen, ganz einfach!
Woraufhin die Deutschen kräftig gespart haben! Etwas was man von den Griechen scheinbar nicht verlangen kann, das ist so erbärmlich dieses Mietleidsgeheul!
Sollen sie, gerne. Aber dann halt ohne deutsche Steuergelder! D'accord?