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Regierungsbildung in Griechenland: Radikaler Spargegner Tsipras bekommt Chance

APDer erste Versuch der Regierungsbildung in Griechenland ist gescheitert. Der Konservative Antonis Samaras hat aufgegeben. Jetzt soll der Vorsitzende der Radikalen Linken Tsipras sondieren - ein strikter Gegner des Sparkurses. Er hat nur drei Tage Zeit.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831893,00.html
  1. #1

    Hirngespinste der Salonlinken!

    Ich frage mich oft, glauben manche der radikalen Linken wirklich, was sie da immer sagen? Rentenerhöhungen usw. In spätestens einem Jahr wird es keine Rentenzahlungen mehr geben.Und die Steuerhinterzieher, die die Linke glaubt besiegt zu haben, werden dann mit ihrem in Ausland gebunkerten Geld, alles billig aufkaufen. Die können warten, bis bis die Not am größten ist. Angenommen, man wirft den IWF raus, woher will man dann das Geld bekommen. Nicht von den Finanzmärkten. Da haben die Linken dann eine Standardantwort: Man könnte sich Geld von Rußland und China leihen! Einige dieser Linken scheinen nicht zu verstehen, dass Putin solche Leute ins Gefängnis stecken würde, selbes gilt für China. Als letzter Ausweg bleibt nur noch Hugo Chavez, da gibt es nur das Problem, dass der trotz des vielen Öls und des hohen Ölpreises, pleite ist. Das gleiche gilt natürlich auch für die ganzen Rechspopulisten. Hier ist Ungarn ein gutes Beispiel. Die hatten auch auf die Chinesen gehofft, bisher sind sie nicht gekommen.
  2. #2

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach den Vorstellungen von Tsipras soll das hochverschuldete Griechenland in der Euro-Zone bleiben, die maroden Banken verstaatlicht und die Renten erhöht werden. Der linke Politiker lehnt das Sparpaket ab: Der rigide Sparkurs habe das Land in die desaströse Rezession getrieben. Die Staatsschulden will er nicht mehr bezahlen, was auf eine Pleite seines Landes hinauslaufen würde.

    Regierung in Griechenland: Radikaler Linker Tsipras soll sondieren - SPIEGEL ONLINE
    Das sind genau die Vorstellungen die die Griechen haben. Und er hat nur eine Kleinigkeit vergessen - weiter zahlen, aber sofort.
    Das man die bisher dato unvorstellbare Summe von 500 € seit aus der Eruption der Krise in dieses kleine Land, ohne nennenswerte Eigenproduktion gesteckt hat, interessiert keinen Griechen, oder fast keinen.

    Handelsblatt.com - Target2-Debatte: Hans-Werner Sinn antwortet Hans Peter Grüner « Handelsblog

    Es sollte die fristlose Kündigung erfolgen.
  3. #3

    Der abenteuerliche Versuch, ...

    ... einem "nackten Mann" in die Tasche zu fassen, ist in Griechenland gescheitert.
    Der Staatsbankrott, also die Un-Bedienbarkeit der von Politikern verursachten Schulden, ist vorhersehbar.
    Die einfachen Menschen in Griechenland tun mir leid UND die reichen Griechen mit ihren Schweizer Konten lachen sich tot.
  4. #4

    Griechenland unregierbar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der erste Versuch der Regierungsbildung in Griechenland ist gescheitert. Der Konservative Antonis Samaras hat aufgegeben. Jetzt soll der Vorsitzende der Radikalen Linken Tsipras sondieren - ein strikter Gegner des Sparkurses. Er hat nur drei Tage Zeit.

    Regierung in Griechenland: Radikaler Linker Tsipras soll sondieren - SPIEGEL ONLINE
    Nein, Griechenland ist nicht unregierbar. Griechenland hat nur keine vernünftige Regierung. Das ist ein Unterschied. Die alten Regierungen haben das Land an den Rand des Chaos geführt, wobei die alten Führungseliten wunderbar verdient haben und das Volk wurde ausgeplündert.
    Davon haben die Griechen die Schnautze voll. Leider ist dies immer auch die Stunde rechtsradikaler Heilsbringer.
    Griechenland wäre eine vernünftige Regierung zu wünschen. Dann ist Griechenland auch regierbar!!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach den Vorstellungen von Tsipras soll das hochverschuldete Griechenland in der Euro-Zone bleiben, die maroden Banken verstaatlicht und die Renten erhöht werden. Der linke Politiker lehnt das Sparpaket ab: Der rigide Sparkurs habe das Land in die desaströse Rezession getrieben. Die Staatsschulden will er nicht mehr bezahlen, was auf eine Pleite seines Landes hinauslaufen würde.
    Griechenland will also in der Euro-Zone bleiben, die Staatsschulden aber nicht mehr bezahlen. Wie soll das gehen, oder anders gesagt: wer zahlt die Rechnung am Ende? Weil jemand muss immer bezahlen. Tut mir Leid für die Griechen, aber ich möchte nicht fremde Schulden begleichen (wieder einmal wie 2008), befürchte aber, niemand wird mich fragen (wie immer).
  6. #6

    Nun sind die anderen dran

    Nachdem die Banken die griechische Bevölkerung in Armut und Elend getrieben haben, ist es nur gerecht, wenn nun die Banken durch den Staatsbankrott selbst erleben, was Verluste bedeuten. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass die meisten Banken einen Staatsbankrott lässig verkraften können, während die griechische Bevölkerung durch die Sparprogramme unverschuldet verelendet, damit in Frankfurt und London weiterhin die Boni ausgegeben werden können.
  7. #7

    Das vorhersehbare Scheitern des Euro Live in Zeitlupe

    Und nach der "Tramödie" in Griechenland kommt dann
    im Herbst Portugal und
    dann Spanien und
    dann Italien und
    dann Irland und
    dann Belgien, und
    dann Frankreich, usw

    Das hier ist ja erst die Ouvertüre, das "warming-up" sozusagen, begleitet vom Quak-Chor der "Euro ist ja so toll" - EUdssr-Politker.
    Zumindest die Presse hört nun langsam auf mit ihrer penetranten "Vorteils-Euro-Leier" (nat haben EINIGE einen Vorteil vom Euro aber die Mehrheit der Deutschen eben NICHT!).
    Und am Ende haben es eh dann schon Alle immer gewußt das der Euro scheitern wird. Wie immer halt
  8. #8

    Auch Herr Tsipras wird keine ...

    ... Koalition auf die Beine stellen können, da kann man rechnen, wie man will.

    Sollte ich mich irren und er schafft es, ist Griechenland endgültig erledigt. Sie zahlen ihre Schulden nicht mehr, bekommen folglich kein weiteres Geld, müssen also zurück zur Drachme, um selber welches drucken zu können. Die "neue" Drachme ist dann allerdings nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt ist.

    Da kann man nur auf Neuwahlen warten und hoffen, dass die Griechen zur Vernunft kommen.
  9. #9

    Man wird

    Man wird zur Kenntnis nehmen müssen, dass der absolute Niedergang Griechenlands nicht aufzuhalten ist.








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