Forum


 

Regierungsbildung in Athen: Entsetzen über linken Wahlgewinner

APEr will das "barbarische Spardiktat" Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipris mit diesem Ziel eine Regierung zustande bekommen, gerät die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die Börsen brechen ein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832125,00.html
  1. #670

    Zitat von hhismanic Beitrag anzeigen
    Ihnen traue ich zu, dass sie schön rechnen können.
    Ich kann sogar rechnen, im Gegensatz zu Ihnen.

    Meine Rechung stimmt. Der Akademiker zahlt bei gleichen Lebenseinkommen mehr Steuern, weil ihm einige Grundfreibeträge fehlen. Man kann das nachrechnen. Sie können es nicht, und natürlich haben Sie auch kein Gegenargument, und so flüchten Sie in Schwafelei in der Hoffnung, ablenken zu können.
  2. #671

    Selbstverständlich stimmt Ihre Rechnung

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Ich kann sogar rechnen, im Gegensatz zu Ihnen.

    Meine Rechung stimmt. Der Akademiker zahlt bei gleichen Lebenseinkommen mehr Steuern, weil ihm einige Grundfreibeträge fehlen. Man kann das nachrechnen. Sie können es nicht, und natürlich haben Sie auch kein Gegenargument, und so flüchten Sie in Schwafelei in der Hoffnung, ablenken zu können.
    Die Behandlung von Akademikern ist wirklich eine Schande für unser Land. Da wird er länger alimentiert, lebt länger und muß trotzdem mehr Steuern zahlen.
  3. #672

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Die Behandlung von Akademikern ist wirklich eine Schande für unser Land.
    Finden Sie?

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    ... und muß trotzdem mehr Steuern zahlen.
    Das ist korrekt, und es ist tatsächlich ein Nachteil. Für eine Schande halte ich das nicht. Es ist ja nicht so, daß der Gesetzgeber im stillen Kämmerlein sitzt und sich überlegt, wie man Akademiker quälen kann. Sondern die Leute versuchen, den Steuertarif an der Leistungsfähigkeit zu orientieren. Das kann ein Finanzamt schlecht für das ganze Leben vorhersehen; darum beschränkt sich diese Betrachtung jeweils auf ein Jahr oder höchstens weniger Jahre, und daher entsteht der Nachteil der Akademiker. Das ist schade, aber keine Schande.
  4. #673

    Unredlich und unvollständig

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Ich kann sogar rechnen, im Gegensatz zu Ihnen.

    Meine Rechung stimmt. Der Akademiker zahlt bei gleichen Lebenseinkommen mehr Steuern, weil ihm einige Grundfreibeträge fehlen. Man kann das nachrechnen. Sie können es nicht, und natürlich haben Sie auch kein Gegenargument, und so flüchten Sie in Schwafelei in der Hoffnung, ablenken zu können.
    Ihre Rechnung ist so unredlich wie unvollständig. Sie unterschlagen, dass der Akademiker sein Lebenseinkommen - eine ohnehin irrelevante Größe - in wesentlich kürzerer Zeit erwirtschaftet. Wenn Sie schon am Ende eines Berufslebens eine Bilanz ziehen möchten, dann müssen Sie auch Aktiva und Passiva gegenüberstellen. Den Aktiva der Bezüge steht dann die aufgewendete Zeit als passive Größe gegenüber. Die Differenz im Vergleich zur eingesetzten Arbeitszeit bei dem in Ihrem Beispiel angeführten Handwerker fällt unstrittig zu Gunsten des Akademikers aus.

    Ihre lückenhafte Rechnungslegung hätte vor keinem Finanzamt Bestand und würde glatt verworfen.
  5. #674

    Zitat von hhismanic Beitrag anzeigen
    Sie unterschlagen, dass der Akademiker sein Lebenseinkommen ... in wesentlich kürzerer Zeit erwirtschaftet.
    Wie lächerlich wollen Sie sich eigentlich noch machen?

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Akademiker zahlen, auf die Lebenszeit gerechnet, bei gleichem Einkommen normalerweise mehr Steuern als beispielsweise Handwerker, die aufgrund der kürzeren Ausbildung ihr Einkommen auf mehr Jahre verteilen können.
    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Sie sind normalerweise benachteiligt, weil sie ihre Lebenseinkommen in einem kürzeren Zeitraum erzielen müssen. ... Wer sein Einkommen auf weniger Jahre verteilt, kann diesen Vorteil weniger oft in Anspruch nehmen.
    Wie deutlich muß man Ihnen eigentlich noch hinschreiben, daß Akademiker ihre Lebenseinkommen in kürzerer Zeit erwirtschaften, bis Sie das begreifen?
  6. #675

    Eingeschränkte Sichtweise

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Wie lächerlich wollen Sie sich eigentlich noch machen?

    Wie deutlich muß man Ihnen eigentlich noch hinschreiben, daß Akademiker ihre Lebenseinkommen in kürzerer Zeit erwirtschaften, bis Sie das begreifen?
    Sie verkürzen in unzulässiger Weise und unterschlagen die Hälfte, nur um krampfhaft an Ihrer eingeschränkten Sichtweise festhalten zu können. Wie schon gesagt. Schön rechnen können Sie.
  7. #676

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Das kann ein Finanzamt schlecht für das ganze Leben vorhersehen; darum beschränkt sich diese Betrachtung jeweils auf ein Jahr oder höchstens weniger Jahre, und daher entsteht der Nachteil der Akademiker. Das ist schade, aber keine Schande.
    Jepp, man könnte die Nachteile aber abmildern, wenn man die Zeit und Aufwändungen fürs Studium z.B. über mehrere Jahre dann absetzen könnte. Natürlich auch für die Handwerker, aber die haben eben weniger Jahre.
  8. #677

    Zitat von hhismanic Beitrag anzeigen
    Ihre Rechnung ist so unredlich wie unvollständig. Sie unterschlagen, dass der Akademiker sein Lebenseinkommen - eine ohnehin irrelevante Größe - in wesentlich kürzerer Zeit erwirtschaftet. Wenn Sie schon am Ende eines Berufslebens eine Bilanz ziehen möchten, dann müssen Sie auch Aktiva und Passiva gegenüberstellen. Den Aktiva der Bezüge steht dann die aufgewendete Zeit als passive Größe gegenüber. Die Differenz im Vergleich zur eingesetzten Arbeitszeit bei dem in Ihrem Beispiel angeführten Handwerker fällt unstrittig zu Gunsten des Akademikers aus.
    Bei der Berechnung der Steuer ist die aufgewendete Zeit unerheblich. Da sich die Steuer ans Einkommen orientiert, ist es nur gerecht die Lebenssteuer mit dem Lebenseinkommen zu vergleichen. Bei gleichen Lebenseinkommen schneiden die Akademiker hier schlechter ab.

    Aber wenn Sie schon mit eingesetzter Zeit kommen, dürfen Sie die Zeit während des Studiums nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen. Als Student hat man auch seine 40 Stundenwoche, besonders wenn man zusätzlich arbeiten muss.

    Ihre lückenhafte Rechnungslegung hätte vor keinem Finanzamt Bestand und würde glatt verworfen.
    Ihre Arbeitszeitrechnerei würde auch kein Finanzamt interessieren. Das ist auch nicht Thema, denn das Finanzamt orientiert sich an Gesetzen und hier geht es darum, inwieweit die Gesetze Akademiker durch Konzentrierung des Lebenseinkommens auf weniger Jahre benachteiligen.
  9. #678

    Zitat von hhismanic Beitrag anzeigen
    Sie verkürzen in unzulässiger Weise und unterschlagen die Hälfte, nur um krampfhaft an Ihrer eingeschränkten Sichtweise festhalten zu können. Wie schon gesagt. Schön rechnen können Sie.
    Sie verstehen nicht die Auswirkung des Grundfreibetrages, vor allem dann nicht, wenn man mehrere Jahre davon profitieren kann. Zudem verstehen Sie nicht den Effekt der Progression, wenn sich Lebenseinkommen auf weniger Jahre konzentriert. Je gleicher das Lebenseinkommen über die Jahre verteilt ist, desto geringer ist der Steuersatz. Das ist eine direkte Auswirkung der Steuerprogression.
  10. #679

    Diskussionswürdig

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Bei der Berechnung der Steuer ist die aufgewendete Zeit unerheblich.
    Stimmt. So unerheblich wie die Erfindung einer

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Lebenssteuer
    Aber „Lebenssteuer“ und „Lebenseinkommen“ in die Betrachtung einzuführen, stammt nicht von mir. Nur, wenn Sie diese Größen benennen, können Sie den Betrachtungszeitraum nicht in unzulässiger Weise außer Acht lassen. „Leben“ meint in diesem Zusammenhang ohnehin „Berufsleben“. Allein das impliziert schon die Benennung der Zeit.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Bei gleichen Lebenseinkommen schneiden die Akademiker hier schlechter ab.
    Dem steht entgegen, dass der Handwerker bereits voll steuerpflichtig ist, während der angehende Akademiker noch nicht belangt wird, gegebenenfalls sogar Empfänger von Transferleistungen ist. Zu Recht, wie ich finde. Aber das gilt es, in die Betrachtung mit aufzunehmen.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Aber wenn Sie schon mit eingesetzter Zeit kommen, dürfen Sie die Zeit während des Studiums nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen. Als Student hat man auch seine 40 Stundenwoche, besonders wenn man zusätzlich arbeiten muss.
    Das habe ich nicht unter den Tisch fallen lassen. Ich kenne die Doppel- und oft genug auch Drei- und Mehrfachbelastung. Da kommen Sie mit einer 40-Stundenwoche noch nicht einmal aus. Aber bei den Studentenjobs fallen oft auch keine Steuern an, oder es wird gemauschelt. Geschenkt. Das im Normalfall später wesentlich höhere Gehalt des Akademikers dürfte diesen Nachteil mehr als nur ausgleichen. Daher sehe ich auch keine Benachteiligung für diesen Berufsstand.

    Wir können auch noch die körperliche Belastung des Handwerkers und die des Studienabgängers vergleichen. Ein Gerüstbauer, Dachdecker, Straßenbauarbeiter oder Angehörige ähnlicher Berufsgruppen träumen wahrscheinlich davon, bei voller Gesundheit und guten Altersbezügen in Rente zu gehen. Sorgen, die der Akademiker nicht haben dürfte.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Ihre Arbeitszeitrechnerei würde auch kein Finanzamt interessieren. Das ist auch nicht Thema, denn das Finanzamt orientiert sich an Gesetzen.[/
    Genau. Ebenso wenig unterscheidet das Finanzamt nach „Lebenssteuer“ und „Lebenseinkommen“.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    und hier geht es darum, inwieweit die Gesetze Akademiker durch Konzentrierung des Lebenseinkommens auf weniger Jahre benachteiligen
    Das habe ich verstanden. Aber wie soll denn ein Finanzamt auf Jahrzehnte VORAUSSCHAUEND einen Steuersatz berechnen?

    Ihren Vorschlag, „Zeit und Aufwändungen fürs Studium z.B. über mehrere Jahre“ abzusetzen, halte ich zwar für problematisch, aber immerhin diskussionswürdig. Allerdings widersprechen Sie damit Ihrer eingangs aufgestellten Behauptung, „Bei der Berechnung der Steuer ist die aufgewendete Zeit unerheblich.“

    Weit davon entfernt, der aktuellen Steuerpolitik das Wort zu reden, bin ich der Ansicht, dass die derzeitige Praxis den kleinsten gemeinsamen Nenner darstellt und Vor- und Nachteile sich unterm Strich ausgleichen. Der isolierte Blick auf eine Berufsgruppe, einen begrenzten Zeitraum oder besondere Umstände ist wenig hilfreich. Zudem ist das Steuerrecht nicht in Stein gemeißelt und befindet sich in einer permanenten Diskussion und Überarbeitung.








TOP



TOP