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Regierungsbildung in Athen: Entsetzen über linken Wahlgewinner

APEr will das "barbarische Spardiktat" Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipris mit diesem Ziel eine Regierung zustande bekommen, gerät die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die Börsen brechen ein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832125,00.html
  1. #460

    .

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil.

    Zum Beispiel gibt es Leute, die messen können, und Leute, die es nicht schaffen.
    ... und es gibt Leute die ohne Probleme ihre Mitmenschen übervorteilen und andere die durch ein Gewissen daran gehindert werden. Die nennt man dann "Verlierer". So funktioniert das heute.
  2. #461

    Zitat von nixkapital Beitrag anzeigen
    ...hmm, der Karren steckt doch schon bis zur Nabe im Dreck. Und das waren keine "Linken", die ihn dort hingeschoben haben. Auch wenn's leider nicht ins Weltbild passt....
    Seit wann ist die ND eine linke Partei ? Auch wenns nicht in IHR Weltbild passt.
  3. #462

    ...

    Zitat von GrinderFX Beitrag anzeigen
    Dann gibt es nur eine Lösung, die sollen uns das Geld zurückgeben, gegebenenfalls Land oder Ressourcen und dann schmeißen wir sie aus der EU!
    Erst das ganze Geld nehmen und dann das. Es ist einfach nur noch unverschämt!
    ....schauen Sie doch erst mal, wo das Geld geblieben ist. Kleiner Tipp: Nicht bei den Griechen. Und dann noch mal pöbeln, aber bitte an den richtigen Adressaten gerichtet.
  4. #463

    Ob es Ihnen tatsächlich besser gehen wird, ist Ihre Hoffnung.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Wenn's kracht, muss ich wahrscheinlich auch paar Abstriche machen, aber mir wird's immer noch besser gehen als denen, die rein auf Transferleistungen angewiesen sind, die dann eben ausfallen.
    Ob es Ihnen tatsächlich besser gehen wird, ist Ihre Hoffnung. Es kann ganz anders kommen. - Und das wissen Sie auch. Es könnte Sie beispielsweise eine Kugel von einem treffen, dem Sie viel Unrecht bereiteten. Es gibt da sehr, sehr viele Geschichten aus unserem eigenen Land zwischen 1945 bis 1947. die in diese Richtung weisen.
  5. #464

    Griechische Tragikkomödie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er will das "barbarische Spardiktat" Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipris mit diesem Ziel eine Regierung zustande bekommen, gerät die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die Börsen brechen ein.
    Alles halb so wild!
    Erstens werden die LINKEN keine Regierung auf die Beine bekommen und zweitens fehlt jeder Regierung, die links überholen will das dafür nötige Geld! Woher soll es den kommen? Die Superreichen sind doch längst weg!
  6. #465

    Grossmachtgebaren der Deutschen

    Nun, dass der Grieche Alexis Tsipras recht hat zeigt schon die Zeile "Politiker in Berlin und Brüssel äußerten sich besorgt" in ihrem Artikel, Deutschland mit ihrem Grossmachthunger immer zuerst, und dann erst Bruessel. Man kann nur hoffen, dass es Alexis Tsipras gelingt eine Koalition zusammen zu bringen, seine Waehler haben ihm klargemacht was sie wollen, jetzt ist er dran sich als wirklicher "Volksvertreter" zu beweisen.
  7. #466

    Verhängnisvoll

    Zitat von Sozialist12 Beitrag anzeigen
    Wir brauchen eine Umverteilung des volkswirtschaftlichen Reichtums von oben nach unten sowie einer Demokratisierung gerade auch der gesamteuropäischen und deutschen Wirtschaftsstrukturen!
    Ich halte nichts von solchen Thesen. Es gab bereits viele Feldversuche, angefangen bei der Oktoberrevolution 1917 in Russland, die die Menschen ins Verderben gerissen und Volkswirtschaften ruiniert haben. Einige Länder Osteuropas, die ehemalige DDR mit eingeschlossen, leiden noch heute unter den Folgen dieser Ideologie. Sie können nicht alle Menschen in einer Gemeinschaft gleichschalten. Wohl aber können Sie Maßnahmen ergreifen, um das Los der Benachteiligten zu mildern. Davon wurde und wird in Deutschland großzügig Gebrauch gemacht. Für Europa, einschließlich Griechenland, wäre die so genannte "Umverteilung des Reichtums von oben nach unten" verhängnisvoll.
  8. #467

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Der Staat führt die Drachme wieder ein und der Griechenland-interne Zahlungsverkehr fluppt wieder.
    Vor allem wird dieser interne Zahlungsverkehr dann die Misere zeigen.

    Wir reden hier von einem Staat, der sich nirgends Geld leihen kann, der kaum noch Einnahmen durch Tourismus hat, der über keine nennenswerte Industrie verfügt und der nicht mal die Infrastruktur besitzt, um die fälligen Steuern einzutreiben. Der interne Zahlungsverkehr wird darin bestehen, daß der Staat nicht zahlen kann.

    Der Staat kann keine Lehrer bezahlen, die dazu beitragen könnten, daß Griechenland in einigen Jahrzehnten so etwas wie Wirtschaft hat. Der Staat kann keine Polizisten bezahlen, die Ladeninhaber vor Plünderungen schützen, keine Richter, die einen Erpresser verurteilen würden, kein Gefängnis, das ihn aufnehmen würde, keinen Finanzbeamten, der an der Lage etwas ändern könnte, keinen Minister, der versuchen könnte, die Politik zu verbessern.

    So sieht der interne Zahlungsverkehr aus: Keiner zahlt.

    Vielleicht ist das dennoch ganz hilfreich, um mehr Griechen zu motivieren, ein funktionierendes Gemeinswesen aufzubauen. Aber es wir schwierig, die Beamten, die gewohnt sind, fürs Nasebohren fürstlich bezahlt zu werden, davon zu überzeugen, daß ihre Jobs nicht mehr existieren und auch nicht mehr aufgebaut werden sollen. Und auch die Verwandten und Freunde dieser Beamten, die sich mit ihnen für diesen schönen Posten gefreut hatten. Wenn fast jeder von der Korruption profitiert oder jemanden kennt, der es tut, und fast jeder vor allem danach trachtet, auch sich selbst dadurch zu bereichern, wird es schwer, einen Sinn für ein funktionierende Gemeinwesen zu entwickeln.
  9. #468

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Von Geburt ja, denn wenn man in Deutschland geboren wurde, hat man wohl deutlich bessere Chancen als irgendwo in Afrika. In dem Sinne sind die, welche sich hier über die großen Ungerechtigkeiten beschweren selbst Profiteur.
    Das der Rest auch nur aus Glück und Pech besteht, ist definitiv falsch. Man hat seine Zukunft schon selbst in der Hand. Wer dabei natürlich versagt, schiebt sein Versagen gern auf andere. Da ist dann schnell die Gesellschaft oder das System schuld, man selbst ja nie.
    Ach, und der versagt, ist unnütz und hat sein Elend verdient?
  10. #469

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    ... und andere die durch ein Gewissen daran gehindert werden.
    Ach. Mißerfolg als Indikator eines funktionierenden Gewissens?

    So kann man sich die Welt zurechtdrehen.








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