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Regierungsbildung in Athen: Entsetzen über linken Wahlgewinner

APEr will das "barbarische Spardiktat" Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipris mit diesem Ziel eine Regierung zustande bekommen, gerät die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die Börsen brechen ein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832125,00.html
  1. #10

    na toll, wir müssen also noch was drauflegen. Am besten, die nächste Regierung tritt nach drei Wochen zurück, die nächste will dann noch mehr Geld.

    Die können ja beschließen was sie wollen, wir bieten das an, was wir können, ich persönlich fürchte vielleicht sogar etwas mehr. Behr gibt es nicht, liebe deutsche Politik, gar nicht daran denken. Das Stimmvieh sagt nein.
  2. #11

    Zitat von weizenbier warrior Beitrag anzeigen
    Prima! Besteht also Hoffnung, dass wir das Schrottgeld "Euro" abschaffen und die D-Mark wieder bekommen?
    Könnte man machen, das würde nur dennoch einen Systemwechsel brauchen, weil der Wachstumirrsinn und das Lohndumping in Deutschland dann nicht mehr haltbar ist. Unser Export wird nämlich massiv einbrechen, was nicht wirklich schlimm wäre, aber wir hätten auf jeden Fall höhere Arbeitslosenzahlen, was ebenfalls nicht schlimm ist, sondern die logische Folge von einer immer höheren Produktivität.
  3. #12

    Die EU-Krisenpolitik gerät ins Wanken!

    Man sollte eben doch nicht am Fundament sparen.
  4. #13

    Anscheinend ist er so etwas wie der "gefährlichste Mann Europas"...
  5. #14

    Die Börsen brechen ein:

    wenn die Spekulanten zittern, ist das doch schon mal ein guter Anfang. Wie hatte doch die Mafia sich über den Euro so gefreut, Geldverschiebung ohne Risiko!
  6. #15

    Wenn ich an Tsiparis Stelle wäre,

    so würde ich mit allen kleineren Parteien - bis auf die Pasok und die ND - ein Zweckbündnis mit einem einzigen Inhalt bzw. Ziel eingehen: Das Streichen der Klausel mit den 50 Zusatzsitzen für die stärkste Partei. Nachdem diese einzige Änderung erfolgt ist, würde ich dann sofort Neuwahlen anstreben - dann wären die 2 etablierten Parteien die für diese Eurokrise verantwortlich sind (Pasok und ND) endgültig weg vom Fenster.

    Das wäre ein cleverer Schachzug, der Tsiparis bei der Mehrheit der Wähler viel Respekt einbringen würde.
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "...FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte in Berlin: "Wir sind solidarisch, aber nicht doof.""
    Griechenland: Linker Politiker Tsipras will Sparpolitik beenden - SPIEGEL ONLINE
    Nein, doof seid ihr nicht, dafür bis ins Mark korrupt und solidarisch nur mit Euren Parteispendern.

    Most Greek bailout money has gone to pay off bondholders - The Washington Post
  8. #17

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er will das "barbarische Spardiktat" Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipris mit diesem Ziel eine Regierung zustande bekommen, gerät die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die Börsen brechen ein.

    Griechenland: Linker Politiker Tsipras will Sparpolitik beenden - SPIEGEL ONLINE
    Mittlerweile wirklich Realsatire:

    Schlagzeilen:

    SPON - "Entsetzen über linken Wahlgewinner"

    Zeit - "Das tollkühne Machtkalkül der griechischen Linken"

    usw.

    So sieht wohl die Meinungsvielfalt in der deutschen Medienlandschaft aus. Da geht noch was: Wie wäre es mit einem Bild von Blofeld neben jedem Artikel über die wahnsinnigen "Linken"?

    Gruselig, wie sich die Deutschen ihre Meinung aufoktroyieren lassen. Aber das selbstständige Denken hat hierzulande ja keine Tradition.
  9. #18

    Das "Spardiktat" wird abgelehnt. Das ist aus meiner Sicht ok.

    Man will im Euro bleiben. Auch das ist aus meiner Sicht ok.

    Nur beides passt nicht zusammen. Und Erpressungsversuche von den griechischen Politikern sollte man im Keim ersticken. Wenn Sie die Sparpolitik kippen wollen - bitte. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Europa und insbesondere der Euro braucht die Griechen nicht.
  10. #19

    Tja. Wieder mal typisch. Um den Karren so richtig in den Dreck zu fahren, braucht es den Linksaußen.








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