Regierungsbildung in Athen: Entsetzen über linken Wahlgewinner

APEr will das "barbarische Spardiktat" Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipris mit diesem Ziel eine Regierung zustande bekommen, gerät die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die Börsen brechen ein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832125,00.html
  1. #120

    Zitat von Brigante Beitrag anzeigen
    Sie mehr Ahnung von den Griechen hätten, wüssten Sie, dass weder
    die Hundertschaften, geschweige denn das vermeintlich deutsche
    Eigentum, den Weg zurück nach Deutschland fänden.
    Das hatte vielleicht die gleiche Wertigkeit, wie das "Entsenden der Kavallerie in die Schweiz", oddr?
  2. #121

    Zitat von friedrich_eckard Beitrag anzeigen
    So ganz verkehrt ist die Gedankenverbindung nicht, die Sie da wohl herstellen wollen: tatsächlich versteht sich Syriza als Scjwesterpartei der deutschen LINKEN, worauf in den Medien allerdings nur selten hingewiesen wird, auf dass nicht etwa deutsche Wähler auf nicht marktkonforme Gedanken kommen. Wer sich einen persönlichen Eindruck von dem verschaffen möchte, der, wenn nicht gleich, dann doch spätestens nach Neuwahlen griechischer Ministerpräsident werden wird: Mitschnitte zweier Reden, die Tsipras als Gast auf Veranstaltungen der LINKEN gehalten hat, finden sich hier Rede von Alexis Tsipras - YouTube und hier Alexis Tsipras: Europa wird demokratisch, sozial und solidarisch sein oder nicht existieren - YouTube

    danke für die links!
    auch wir deutschen sollten jetzt an der seite der griechen stehen und ihren kampf gegen das kapital unterstützen.
    und wieder muss es heißen:
    Proletarier (und Freunde der Vernunft) aller Länder vereinigt euch!
  3. #122

    Ein guter Tag für den Steuerzahler

    Die Eurokraten sind entsetzt, der Normalbürger erfreut.
    Es besteht die Chance, daß die Eurozone zerfällt und damit das Ende der Esperantowährung eingeläutet wird.
    Dann brauchen wir auch keinen ESM und keine EZB.
    Ich wünsche Alexis Tsipras viel Erfolg!
  4. #123

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen, wenn Schlüsselindustrie, Verkehr, Bildung, Gesundheitswesen, Sicherheit in Händen des Staates sind?
    Jede Menge Sozialschmarotzer aka. Aktionäre könnten aus Grundbedürfnissen keinen Profit mehr schlagen. Ansonsten spricht dagegen natürlich gar nichts.
  5. #124

    Zitat von f.dosto Beitrag anzeigen
    Dann mal auf zum Klassenkampf... wobei es wäre einfacher wir spielen für Euch freiwillig und kostenlos die Internationale, öffnen die Tür so weit es eben geht und "Ihr" geht mit erhobener Faust und singend ins kommunistische Nirwana.

    Fehlen würdet Ihr sicher nicht und wenn ich allein an das viele schöne eingesparte H4 denke... paradisische Zeiten kämen auf uns zu.

    Ins Kapital- und Krisennirwana will ich jedenfalls nicht!

    Auch ins Finanzmafia-Nirwana will ich auch nicht und weiterhin nicht ins Rating-Agenturen-Nirwana!
  6. #125

    Zitat von diathermie Beitrag anzeigen
    ...die Kohle aus Deutschland habe ich jedenfalls nicht gesehen, im Gegenteil..., die Greeklady wahrscheinlich auch nicht. Vielleicht wissen Sie ja wo die Kohle hin ist? Na also, und genau diese Jungs sollen sie auch zurückzahlen, das will Tsipras eben. Gruß aus Athen
    Wie, Sie möchten tatsächlich, dass die Staatsangestellten und Rentner ihr erhaltenes Geld zurückzahlen sollen? Gruß aus Hamburg
  7. #126

    Zitat von Zhukov45 Beitrag anzeigen

    Fuer wen arbeiten denn sie? Veilleicht fuer eine Firma, die selbst Aktien verkauft? Dann koennten sie sich ja bald darueber freuen, wenn bei ihnen Arbeitsplaetze gestrichen werden. Das ist aber Prima - denn "die Boerse" und "die Spekulanten" haben ihr Fett weg.
    Kann Ihnen nur beipflichten.
    In diesem Thread wird in puncto Finanzfragen soviel Bloedsinn verzapft, dass es schon weh tut....
  8. #127

    Was denn nun?

    Geradezu ärgerlich ist, wie der Spiegel wieder mal die Partei der Banken etc einnimmt,
  9. #128

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er will das "barbarische Spardiktat" Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipris mit diesem Ziel eine Regierung zustande bekommen, gerät die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die Börsen brechen ein.

    Griechenland: Linker Politiker Tsipras will Sparpolitik beenden - SPIEGEL ONLINE
    Bye bye Griechenland! Aber bitte vergesst nicht - da sind noch ein paar Milliarden zurückzuzahlen...
  10. #129

    Nun.....

    Zitat von denkdochmalmit Beitrag anzeigen
    Wenn die EZB und "deutsche Politiker" besorgt sind, dann kann das für den Normalbürger nur gutes bedeuten.
    Weiter so!

    das ist ein guter Tag für Europa, wir brauchen viel mehr linke Regierungen in Europa um dem Diktat der Banken bzw. des Großkapitals ein Ende zu setzen. Nur dann kann es wieder besser werden und das wissen wir schließlich alle. Nur Kommunisten und Sozialisten vertreten noch das Volk gegen die Koalition aus Kapital und den von ihnen geschmierten Parteien. Kommunisten vor...