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Regierungsbericht: Migranten starten Aufholjagd
DPADie Zahl der Schulabbrecher sinkt, immer öfter gehen Einwandererkinder in eine Kita, immer mehr machen Abitur: Im Bildungswesen zeichnet sich laut Ausländerbericht der Regierung eine Aufholjagd ab. Auf dem Arbeits -und Ausbildungsmarkt allerdings ist die Lage verheerend.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...841066,00.html
- #1 27.06.2012 11:17 von
Immer das selbe!
Diese Studie oder mglw. die Berichterstattung hier auf SPON krankt doch an folgendem: der stringenten Trennung nach Herkunft der Migranten.
Hier wird mal wieder einiges vermischt, wenn hauptsächlich nur von Migranten gesprochen wird. Dass das immernoch n icht funktioniert, legt eher den Schluss nahe, dass positive Integrationsleistung einiger Gruppen geradezu missbraucht wird, um die wahren Zustände zu verschleiern oder populistisch (ja, populistsich!) auszuweiden! - #2 27.06.2012 11:17 von
Na ja.
Es gibt auch einen anderen Sinn im Leben als von morgens bis abends zu arbeiten. Die Hochqualifizierten bekommen nur max. 1-2 Kinder weil sie vor lauter Qualifikation und Arbeit keine Zeit mehr haben.
Besonders Frauen erleiden dieses Schicksal und ich finde es begrüssenswert, wenn Migranten hier noch mehr Sinn für eine große Familie haben.
Aber es ist gut, wenn Migranten nicht mehr so stark durch die Lehrer benachteiligt werden. Deren nicht wahrgenommen Aufgabe besteht nämlich darin, die häuslichen Defizite auszugleichen und Wissen nicht einfach nur zu präsentieren! - #3 27.06.2012 11:18 von
Falsch
"Das sei auch darauf zurückzuführen, dass Arbeitnehmer bei Einstellungen immer noch häufig pauschal über die Gruppe der Migranten urteilten."
Das ist schlicht falsch.
Der Grund liegt vielmehr darin, dass heute viel mehr als Früher Beziehungen über Jobs entscheiden. Ich kenne keinen, ich wiederhole, keinen Menschen unter 25, der seinen Arbeitsplatz ohne Empfehlungen über Bekannte bekommen hat. Das gilt auch für Konzerne. Deutschland ist auf dem Weg zur Vetternwirtschaft.
Und dann werden die Augen gerieben, warum deutsche Firmen nicht mehr so viel Innovation zeigen. - #4 27.06.2012 11:21 von
Sarrazin endlich widerlegt!!
...allerdings schrieb Sarrazin nicht von Bildungs- und Integrationsproblemen von Migranten allgemein, sondern im Wesentlichen von muslimischen Migranten aus dem türkisch-arabischen Raum. Hier wird aber über alle Migrantengruppen hinweg berichtet. Hat die Studie nach Herkunftsgruppen unterschieden?Oder ziehen hier statistisch die erfolgreichen Migrantengruppen (Osteuropäer, Vietamesen etc.) die erfolglosen mit hoch? Fragen über Fragen...
Sarrazin doch nicht widerlegt, obwohl es der siebenhunderterste Anlauf ist, MIST!! Neuer Versuch! Schnell!! - #5 27.06.2012 11:21 von
"im Vergleich zur deutschen Wohnbevölkerung deutlich jünger und der Anteil von Frauen ist geringer. Sie leben vermehrt in Großstädten, gehören eher unteren Einkommensschichten an, das Bildungsniveau ist insgesamt deutlich niedriger, die Arbeitslosigkeit hingegen höher. Diese Faktoren begünstigen eher kriminelles Verhalten."
ach und deswegen ist das hinnehmbar ? ich glaub es hakt. - #6 27.06.2012 11:31 von
Unlösbares Problem
Traurig das Ergebnis. Da hilft die ganze Schulbildung nichts, wenn die Leute nachher keine Lehrstellen oder Arbeitsplätze bekommen.
Und auch ein Studium heisst nicht dass man nachher Geld verdient.
Ich weiss von Firmen, wo die Mitarbeiter die Einstellung von problematischen Migranten blockieren. Es gab z.B. in versch. Firmen Ärger um Gebetspausen, Bedrohungen durch Verwandte, zerstochene Reifen, Ärger wegen Provisionen. Oft wurde auch der Mitarbeiterrabatt für alle gestrichen, weil er ausufernd missbraucht wurde.
Die Liste könnte man fortführen.
Was die Statistik nicht aufschlüsselt, ist, dass unter Ausländern auch massig Asiaten, Latinos, Russen usw. sind, die diese Probleme mit Lehrstellen und Arbeit i.d.R. nicht haben. D.h. es sieht für die anderen noch viel schlimmer aus. - #7 27.06.2012 11:35 von
Deutschland schafft sich selbst ab?
Naja, auch wenn ich kritisch gegenüber den Thesen von Herrn S. bin, so dreht sich mir doch die Magengrube um, wenn ich folgenden Satz lese: 'Bei den unter fünfjährigen Kindern haben in Deutschland mehr als ein Drittel einen Migrationshintergrund - ihr Anteil steigt immer weiter. Besonders viele kleine Kinder aus Einwandererfamilien leben in den Großstädten.' In Frankfurt sprechen deutsche Kinder teilweise türkisch, weil sie deutlich in der Minderheit sind. Und auch die Annahme, dass Kinder deutlich schneller deutsch lernen als ältere Gesellschaftsmitglieder, ist haltlos, wenn die Kinder in einem ausschliesslich von Migranten geprägten Umfeld leben. In Mannheim gibt es Stadtteile, in denen 6 jährige trotz Geburt in der Quadratestadt schlicht KEIN oder nur MINIMAL deutsch sprechen. Die Leistungsträger der Zukunft Deutschlands?
- #8 27.06.2012 11:35 von
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Mensch bleibt Mensch, egal welche Nationalität man hat.
Nur unterscheiden sich die Lebenskonzepte und Einstellungen signifikant.
Der "Nutzen" eines Menschen wird in Deutschland generell an seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemessen, weniger an seiner Persönlichkeit. Das trägt technokratische Züge, sorgt aber dafür, dass der Lebenskomfort abseits der Arbeit überdurchschnittlich hoch ist, selbst für Hartz-IV-Empfänger (verglichen mit den Slum-Bewohnern in den BRICs). Wer bereit ist, viel zu geben, bekommt relativ viel dafür. Um aus dieser Symbiose das meiste heraus zu bekommen, muss man unglaublich anpassungsfähig und innovativ sein. Eine Eigenschaft, die Nationen wie Deutschland auszeichnet. Hier kommt der Berg im Notfall zum Propheten.
Vor allem die südländischen Nationen haben ein anderes Verständnis von Leben, Arbeit, Handel und Aufopferung. Hier dominiert im Geiste das Verständnis, dass man arbeitet, um zu leben. Nicht leben, um zu arbeiten. Dies führt stellenweise zu einer Trägheit und Lethargie, die man als Deutscher nicht nachvollziehen kann. So malerisch die toskanischen Dörfer in Italien sein mögen, als Deutscher bräche man als Hausbesitzer ob des Zustandes selbiger nervlich zusammen. Dort unten "improvisiert" man, man hilft sich, hält alles solange zusammen, wie es nötig ist. Aber mehr als notwendig investieren? Niemals, zu anstrengend, zu teuer, zu uninterresant. Außerdem hat die EU bisher für alles gezahlt.
Die Mentalitäten der perfektionistisch-kalten Nordler und der Laissez-Faire-Südländer korreliert nicht häufig und man ist der festen Überzeugung, dass der Andere einen Dachschaden hat.
Aber wie gesagt ist der Lebenskomfort der Nordler höher, was attraktiv auf Unzufriedene Südländer wirkt. Nur langsam und über Generationen hinweg wird hier deutlich, was die Deutschen für einen Preis für Ihren Komfort zahlen müssen und selbst wiederum abverlangen: Gesundheit, Freiheit und Freizeit kennt man hier nur aus dem Urlaub oder Fitness-Magazinen. - #9 27.06.2012 11:36 von
Andersrum!
Eigentlich muss man in den großen Städten wie in Berlin nur mal 10 Minuten U-Bahn fahren, um zu sehen, was eigentlich Sache ist. Vielleicht machen mehr Migranten oder solche mit Hintergrund ihren Abschluss...aber hört den Menschen doch einfach einmal zu, wenn sie ihren Mund aufmachen (sofern ihr das ertragt) und euch wird klar, dass eigentlich nur das Niveau gesunken ist. Das gilt für Migranten, Leute mit Migrantenhintergrund und Deutsche gleichermaßen! Wenn ich sehe, wer heutzutage das Abitur schafft, dann wird mir Angst und Bange um Deutschland. Studienanfänger mit horrenden Rechtschreibkenntnissen tragen ihre BIldungsferne geradezu mit Stolz in die Vorlesungen...solche und andere Dinge sehe ich jeden Tag in meinem Umfeld. Da kann mir keine Statistik oder Studie etwas anderes erzählen, denn wie so oft werden entscheidende Parameter weggeredet oder gar nicht erst erwähnt.
Übrigens, ich habe einen Migrationshintergrund.
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