Forum: Blogs
Regierung im Endstadium: So geht es nach Berlusconi weiter
Italien steht vor einem Neuanfang: Die Regierung Berlusconi*hat die eigene Mehrheit im Parlament verloren, der endgültige*Machtverlust dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.*Doch die möglichen Nachfolger*des Cavaliere sind nicht zu beneiden - auf sie warten enorme Probleme.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...796606,00.html
- #1 08.11.2011 17:21 von
jedes volk hat....
die mafiosis die es verdient (und immer wiederwählt)...
- #2 08.11.2011 17:37 von
Warum nicht gleich Goldman Sachs oder die IWF einen Ministerpräsidenten aus ihren Reihen holen lassen? Capri for Sale!
- #3 08.11.2011 17:53 von
Das waere...
...die bereits angedachte 'Loesung' mit Berlusconis rechter Hand Gianni Letta. Der Jungspund (Jg. '34) ist seit 2007 Chefberater von Goldman Sachs fuer 'strategische Investitionen in Italien'. Und hat obendrein einen guten Draht zu den ehrenwerten Jungs im Sueden;)
Wie Sie sehen... kein satirisch gemeinter Vorschlag ist bekloppt genug, als dass er in Rom nicht ernsthaft in Erwaegung gezogen wuerde! - #4 08.11.2011 18:21 von
schon der zweite Putsch innerhalb der EU diesen Monat?
- #5 08.11.2011 18:29 von
Unwort
Der Begriff "Expertenregierung" hat durchaus das Zeug zum kommenden Unwort des Jahres zu werden. Eigentlich ist er nichts als ein Synonym dafür, den Bock zum Gärtner zu machen: Goldman-Sachs, IWF, eventuell noch ein paar Rating-Hengste usw..
Gute Nacht Demokratie! Gute Nacht Europa! - #6 08.11.2011 18:39 von
So geht es nach Berlusconi weiter....
....na wie wohl in Italien? Innerhalb von 8 Monaten gibt es sieben Regierungen und Italien wählt dann wieder reumütig Silvio Francesco für die nächsten sieben Jahre. Denkt an meine Worte. Italien verliert total an Stabilität ohne Silvio B..
- #7 08.11.2011 19:19 von
So geht es nach Berlusconi weiter...
Italien rutsch immer schneller Richtung Bankrott und hat dann zwei Möglichkeiten:
a) Sparprogramme, um die griechische Krankheit zu bekommen, sich von Europa permanent demütigen zu lassen und trotzdem rettungslos verloren zu sein...
b) Aus dem Euro auszutreten und die Euro-Schulden mit frisch gedruckten Lire zum einstigen Umtauschkurs zu bezahlen, mit der Folge, daß in Italien wieder Wachstum produziert werden kann und man wieder wettbewerbsfähig ist...
Wer glaubt, Italien könne sich aus der Krise sparen, dem sei gesagt, daß die aktuelle Staatsverschuldung nach gängiger Lehrmeinung schon jetzt kein Wachstum mehr ermöglich und jedes Sparen zu einer Rezession führt, die die Probleme nur noch verschärft.
Da Italien in seiner Geschichte schon mehrfach gezeigt hat, daß es nicht unter Kadavergehorsam oder Lust zur Selbstaufopferung leidet und in der Lage ist zu erkennen, wann ein radikaler Kurswechsel nötig ist, kann man sich überlegen, für welche Option sich Italien entscheidet...
Ach ja, es gibt noch eine Option C: Die EZB kauft alles, was sie kriegen kann, verlängert ihre Bilanz ins Unendliche und jagt ganz Europa in eine Weimareske Hyperinflation... - #8 08.11.2011 20:17 von
Ein weiterer Regierungschef ist bald weg und hinterlässt einen Scherbenhaufen... den seine Nachfolger dann aufsammeln dürfen. Scheint heutzutage irgendwie Standard zu sein.
Einer, oder auch eine, haut alles kaputt, verpisst sich in das während der Regierungszeit gemachte Nest und guckt zu wie die anderen unter dem hinterlassenen Müllberg ersticken.
G. Bush, G. Schröder, R. Reagan, S. Berlusconi, G. Papandreou, N. Sarkozy (bald), A. Merkel (bald), J. Zapatero (bald), N. Kan, T. Blair... - #9 08.11.2011 20:42 von
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


