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Regeners Messe: "Irgendwas mit Sex sollte man schreiben"

Siegerfeier mit Mütze, Simmelwitz und Schmuddelkram in der Suchmaschine: "Herr Lehmann"-Literat Sven Regener bloggt auf SPIEGEL ONLINE die Frankfurter Buchmesse. Und packt lieber mal reichlich Valium und Antibiotika ein - denn es könnte schlimm werden.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...584072,00.html
  1. #1

    Was heisst denn er bloggt?

    Wieso bloggt er denn? Wo bloggt er, wo ist da ein Blog?

    Vielleicht finde ich es ja nur nicht. Alles was ich bislang fand ist ein Spiegel Online-Artikel, zu dem man in einem Forum Stellung nehmen kann.

    Weil die Texte regelmäßig erscheinen?
    Ist Achim Achilles auch Blogger? Die Tagesschau, ein Videoblog?
  2. #2

    Blog Vlog

    Zitat von Herr Wieland Beitrag anzeigen
    Weil die Texte regelmäßig erscheinen?
    Ist Achim Achilles auch Blogger? Die Tagesschau, ein Videoblog?
    Achim könnte man durchaus als Blogger ansehen, schließlich ist ein Blog nur ein Weblog. Die Tagesschau ist kein Vlog, weil sie im Fernsehn kommt.

    Kommt halt drauf an, was sie/die Allgemeinheit als Blog definiert.
  3. #3

    Und die Kalender

    Das war wohl nur der Auftakt, zum Blog.

    Ich dachte ja, die Top 5 gibt es jetzt nur noch als Elekro-Bücher. Natürlich alle zusammen in einem Buch. Kostenpunkt pro Elektro-Seite dann ca. 0,00009 Cent.

    Wird dann zwar wegen der Software (und der Hardware) aufgerundet auf 1 Cent. Ist aber immer noch preiswerter als die jeweilige gebundene Holzprint-Ausgabe.

    Ich glaub' übrigens, daß das Wort "jeweilige" auch als erster Screening-Test für Alkohol-Promille genützt werden könnte, insbesondere in der Kombination "jeweilige gebundene". Ab 2 Promille kommt dann mehr "jeweige bundene" heraus.

    Das wird auf der Buchmesse aber nicht so kritisch sein, so viele Harry-Rowohlt-Lesungen gibt es nicht pro Abend. Sind die am Arno-Schmidt-Büchertisch eigentlich Abstinentler oder Rotwein-Freaks?

    Ansonsten gibt es ja eigentlich eh fast nur noch Esoterik und Sachbücher. Nicht zu vergessen auch die Kalender, einschließlich Adventskalender, weiß aber nicht, ob die auf der Buchmesse auch ausgestellt werden. Diese Sparte sollte man nicht zu gering schätzen, Kalender passen schlecht in ein E-Buch rein und werden in 20 Jahren vielleicht das letzte noch vorhandene Holzprint-Segment bilden.
  4. #4

    Auf den Zug aufspringen und trotzdem mit dem Auto fahren

    Über die Ankündigungen, es würde Blogs zur Frankfurter Buchmesse geben (nicht nur Spiegel, sondern z. B. auch FAZ) hab ich mich sehr gefreut, da ich mir erhofft hatte, Unkonvetionelles, Aufregendes, Informativen zu leses. Von "hinter den Kulissen". Unzensiert.

    Doch bislang ist alles nur eine Nullnummer. Der angekündigte Blog im Spiegel ist derzeit noch gar nicht vorhanden/eingerichtet. Nur eine Art Ankündigung. Ein Gespräch zwischen Sven und "Hamburg-Heiner". Viel zu lang, zwar informativ, aber überhaupt nicht interessant geschrieben. Und kein Blog! Ich schätze, dass es vielmehr auf eine Art Kolumne hinaus laufen wird.

    Wo bleibt da die Vernetzung zwischen Autor und Leser, Nutzung neuer Webtechnologien, social networks und “the sharing of ideas”, von dem Coelho gestern gesprochen hat. Da ist "Sven" anscheinend nicht daran interessiert. Schade!

    Ich könnte sofort div. interessante literarische Blog-Projekte aufzählen, die es Wert sind, sie regelmäßig zu lesen. Nein, Eigenwerbung will ich nicht betreiben, doch ist klar, dass der "gewöhnliche Blogger" kein großes Werbebudget und keine große Plattform hat, sich bekannt zu machen. Um so wichtiger wäre es, dass die Blogs, die auf großen Plattformen auftauchen GUT sind und Interesse auf mehr wecken! Leider noch Zukunftsmusik.

    Derzeit sind zu viele komerzielle Blogs (und Blogs mit übermäßig viel Werbung) auf dem Vormarsch. Diese klicke ich jedoch weg - da mag der Inhalt noch so gut sein.
  5. #5

    Von wegen Auftakt, von wegen Ankündigung

    Mittlerweile dürfte klar sein, dass es sich in diesem Text nicht um den Auftakt und nicht um eine Ankündigung zu irgendwas, sondern um den ersten Beitrag des „Blogs“ handelte; denn nun gibt es ja einen zweiten.

    Tatsächlich lässt sich ganz schwer definieren, was ein Blog ist. Mindestens gehört für mich aber eine direktere Kommunikation dazu, als das Abschieben der Leser in ein Forum, dass ehedem bereits vorher und auch danach existiert.
    Ob „Sven“ daran interessiert ist oder nicht, darüber würde ich nicht urteilen wollen. Ich denke mir, dass Spiegel Online einfach die Regener Texte einkauft und in dass, was sie auf der Seite eben als Form haben, einfügt. Sie hätten es auch einfach eine Beitrags-Serie nennen können, aber das klingt plump, und plump will ja niemand sein. Und Blogs sind eben in, eben wesentlich zwonulliger.

    Kokolores.
  6. #6

    30cm SImmel

    Ist das der Simmelwitz? der ist schon geeignet....
  7. #7

    Achja ...

    Und zur Definition von Blogs fällt mir noch ein, dass man in der Regel auf in den Kommentaren gestellte Fragen eine Antwort erhält ...








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