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Regenbogenfamilien: Mama, Mami, Kind
Kathrin und Linda K. wünschten sich ein Kind - doch wie bekommt ein lesbisches Paar Nachwuchs? Im Internet*suchten die Frauen*einen Erzeuger. Nun ist Hugo auf der Welt. Die Geschichte einer modernen Familie.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...727562,00.html
- #280 08.11.2010 21:09 von wanderprediger
lieben, heiraten und dann...
Mag sein, aber das gleiche betrifft alle Partnerschaften. Niemand weiss, ob man sich in der Zukunft noch liebt. Egal ob es sich um ein homosexuelles Paar oder um ein heterosexuelles Paar handelt. Das Kind/Hugo hat aber gute Chancen. Es ist ein Wunschkind. Viele Kinder kommen bei heterosexuellen Partnerschaften auf die Welt und sind nicht gewollt. Das sind dann wirkliche Probleme für diese Kinder- arme Kinder.
Ich sehe es aber auch so, dass es zukünftig problematischer sein kann, wenn man den Samenspender persönlich kennt. Aber, ist eigentlich in Deutschland eine Samenspende für homosexuelle Paare erlaubt?
Ich denke folgendes ist der Grund, warum das Linda und Kathrin entsprechend gehandelt haben. Die Politik sollte ihre Menschenverachtende Politik ändern und Paaren ihr Wunschkind ermöglichen. Wunschkinder sind glückliche Kinder. Egal wie diese gezeugt wurden. Ungewollte Kinder sind niemals glückliche Kinder und diese ungewollten Kinder gibt es nun mal nur bei heterosexuellen Paaren.
"Auch in Sachen künstliche Befruchtung verhält sich die Bundesrepublik vergleichsweise konservativ. Laut Richtlinien der Bundesärztekammer dürfen Ärzte eine "assistierte Reproduktion" nur bei Frauen durchführen, die verheiratet sind oder - im Ausnahmefall - bei solchen, die in einer heterosexuellen Beziehung leben."
Frau Merkel, sie sind gefordert! Werden sie menschlich! - #281 08.11.2010 21:09 von
- #282 08.11.2010 21:11 von
- #283 08.11.2010 21:15 von
Einseitig und suggestiv!
Ist ja rührend, was die Autorin da für ein niedliches Foto gemacht hat und so sugesstiv-frei! Könnte genausogut ein Hündchen sein. Das sähe dann auch süss aus. Schon allein das hässliche Wort "Erzeuger" zeugt von dem unsäglichen Femokratur-Diskurs, der offenbar im Maintream angekommen ist und uns mit dem Meanstreaming-Qautsch nervt.
Warum wird der Mann nicht benannt, als was es ist: der Vater! Oder sollten wir auch nur von der "Gebärenden" schreiben, statt Müttern?! Dass dann auch noch ein meinungsführendes adjektiv "modern" gebracht wird, zeigt, dass sich die Autorin von der journalistischen Neutralität bereits in der Überschrift verabschiedet hat! Keine Zeile über die Defizite von Kindern, die ohne Vater aufwachen, stattdessen eine Studie, die nicht näher benannt wird. Es gibt mindestens dreimal so viele Studien, die das Gegenteil belegen. Das sollte der Vollständigkeit halber genannt werden und nicht nur eine der Meinung der Autorin gewogenen Quelle. Das Ganze noch als "moderne Regenbogenfamilie" zu verklären, ohne auf die negativen Aspekte einzugehen, ist gelinde gesagt an Unausgeglichenheit im Artikel nicht zu überbieten! Diese kleine Minderheit von gleichgeschlechtlichen Paaren sollen also der Gipfel der Modernität sein? Es ist peinlich, wie einseitig sich die Autorin auf die Seite der beiden Frauen schlägt und wie wenig sie sich mit der Seite der Kinder - und Väter befasst! Beschämend! - #284 08.11.2010 21:23 von wanderprediger
Ihre Moral und der beigeschriebene Verfall ist lächerlich
Was ist für sie denn Moral. Stellen sie diese moralischen Regeln auf. Jeder hat sich daran zu halten. Merken sie noch was?
Ich habe wahrscheinlich zum Teil andere moralische Werte wie sie. Ich bin mit Sicherheit aber kein schlechterer Mensch als sie es sind.
Meine Moral u.a. bedeutet Liebe und Achtung des Anderen.
Jeder hat das Recht zur freien Entfaltung, solange er niemanden dabei schadet. Und in diesem Fall sehe ich das nicht. Im Gegenteil, der Hugo ist ein Wunschkind und wird geliebt. So etwas scheinen sie nicht zu kennen. Es geht nur um ihre selbstgebastelte Moral. Wahrscheinlich religiös bedingt (Vermutung).
Ich als Kind würde ich mir Eltern aussuchen wollen, die mich lieben. Unabhängig ihres Geschlechtes.
Ja und ich kann nur schreiben, dass es mein Gefühl ist. Keiner hier in diesem Forum kennt diese Eltern persönlich und kann in die Zukunft blicken.
Aber finden sie das weiter lächerlich. Ich finde ihre Moralvorstellungen (ach halt, diese haben sie nicht mal definiert, ausser ein Kind muss Mutter und Vater haben) mehr als lächerlich. Ein Kind braucht Eltern, die es lieben. - #285 08.11.2010 21:44 von Porgy
- #286 08.11.2010 22:13 von
Enormes Mitleid
Sie enttäuschen mich keineswegs. Sie bestätigen meine Meinung. Der Grund, dessenwegen ich Mitleid für Sie empfinde ist der selbe, der Sie behindert zu begreifen, als was die Pünktchen hinter dem letzten Wort "bemitleidenswert" angedacht waren. Lassen Sie es mich wohlgeformt umschreiben: das Nichtvorhandensein der Fähigkeit zum sapere aude. Dafür haben Sie mein Mitleid
- #287 08.11.2010 22:26 von
- #288 08.11.2010 22:29 von KleinRuh
Toskana2
Korrekt, ich habe beim Einfügen der Zitatblöcke fälschlicherweise Ihren Namen kopiert. Nur das zweite Zitat stammt natürlich von Ihnen, der Rest stammt von User viwaldi. Ich bitte um Entschuldigung!
Natürlich dürfen sie das, es ist Ihr gutes Recht jeden in jeder Form zu bemittleiden die Sie für richtig erachten. Schade und diskriminierend finde ich es dennoch, daß Sie Ihnen unbekannte Menschen mit Wörtern wie "pervers" und "dekadent" belegen. Und ich tippe mal darauf, daß Sie sagen wollten, die Kinder wachsen (Ihrer Meinung nach) in anachronistischen Familienmodellen auf und nicht, daß sie NICHT in diesen aufwachsen. Sonst ergibt der Satz für mich ehrlich gesagt keinen Sinn.
Gruß,
M.M. - #289 08.11.2010 23:21 von
"Vorleben"
Jaja, das haben meine Eltern auch gedacht... die haben mir Heterosexuelität vorgelebt, was das zeug hielt. Und ich bin trotzdem lesbisch.
Und meine Töchter haben mich als lesbische Mutter erlebt - und sind dennoch beide heterosexuell.
Man kann seinen Kindern eine ganze Menge "Geschenke" machen - aber nicht das der persönlichen sexuellen Identität.
Da hilft kein Vorbild, da hilft kein Druck - wer homosexuell ist, ist es und wer nicht, der eben nicht.
Das beste Geschenk, das Eltern ihren Kindern machen können, ist das, ihnen zu vermitteln, dass sie genaus SO in Ordnung sind und geliebt werden, wie sie sind - ob schwul, heterosexuell, bisexuell, lesbisch oder transgender.
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