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Regeländerung: Videobeweis vs. Tatsachenentscheidung
Soll die Tatsachenentscheidung unantastbar bleiben, oder muss der TV-Beweis her? Seit Jahren wird darüber diskutiert, eine Lösung für den Glaubenskrieg im Fußball wurde jedoch noch nicht gefunden. Jens Jeep plädiert für einen sinnvollen Mittelweg.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...650637,00.html
- #1 13.01.2010 13:40 von Ichbinsleid
Macht Sinn!
Wie im American Football macht auch im Fussbal der Videobeweis Sinn. Er könnte an die Einwechselmöglichkeiten des Trainers gekoppelt werden d.h. wenn ein Trainer den Beweis fordert und die Entscheidung des Schiris korrigiert werden muss behält er die Einwechselmöglichkeit. Wird die Entscheidung des Schiris bestätigt, verliert er eine Einwechselmöglichkeit. Das würde verhindern das jede Entscheidung des Schiris in Frage gestellt wird.
- #2 13.01.2010 13:51 von
großartig
an dieser argumentation ist so vieles falsch, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll es zu kritisieren.
da der autor aber scheinbar mächtig viel langeweile hat kann er sich gerne mal mit einem schiedsrichter zusammensetzen und diesem erklären, dass "meckern" wenn der schiedsrichter falsch liegt berechtigt und erlaubt ist.
na das wird ein spaß. - #3 13.01.2010 14:00 von
Ich ...
halte es für sinnvoll den Videobeweis genrell einzuführen. Wir leben in einem modernen Zeitalter, in dem das technisch einfach und schnell zu realisieren ist. Menschen machen nun mal Fehler, ob unabsichtlich oder absichtlich sei erstmal dahin gestellt.
Ich selber spiele zwar Handball, aber auch da sind manche Schiedsrichter überfordert bzw. sehen manche Dinge einfach nicht. Selber erlebe ich im Moment den Einspruch eines Gegners gegen unseren Sieg. Der Gegner verbreitet einfach Unwahrheiten über den Hergang der strittigen Situation. Da wünscht man sich eine Kamera her.
Und solche Situationen, wie sie die Iren erdulden mussten würden damit der Vergangheit angehören. - #4 13.01.2010 14:01 von
Verschwendung von Steuergeldern
durch öffentliche Leistungen für ein privatwirtschaftlichorganisiertes "Volksvergnügen".
Das zum Hohn des angeblich real existierenden Rechtsstaates auf deutschem Boden auch noch eine über alle Zweifel erhabeneund abgehobene Gerichtsbarkeit pflegt.
Seit mehr als 2000 Jahren unverändert: panem et circenses.
In jedem Unternehmen, das etwas auf sich hält gäbe es einen
Herrn Lehmann längst nicht mehr. - #5 13.01.2010 14:12 von
- #6 13.01.2010 14:46 von
Videobeweis
Das "Fairplay"-Verhalten der Spieler muss gefördert werden. Henry muss sich zwischen Geld und Ehrlichkeit entscheiden. Offensichtlich nicht zu leisten. Wenn jedoch die Konsequenz eine sehr deutliche Sanktionierung ist - z.B. Ausschluss des Spielers von der WM o.Ä. - hilft das vielleicht. Andererseits müsste Ehrlichkeit honoriert werden. Wie würde H. dastehen, wenn er dem Schiedsrichter sein Handspiel sofort gestanden hätte. Als Held oder Trottel?
- #7 13.01.2010 14:54 von
ja,
Fraglich ist allerdings, wie lange der Assistent vor der sekundenschnellen Mitteilung braucht, um zu einem Ergebnis zu kommen. Beim Wembley-Tor sind die Assistenten nach mittlerweile 44 Jahren immer noch nicht sicher...ein Assistent kann diesen Kontrolljob hinter den Kulissen übernehmen und das Ergebnis dem Schiedsrichter binnen weniger Sekunden über Kopfhörer mitteilen
Ich erinnere mich gut an ein Freistoßtor in der Bundesliga vor einigen Jahren, bei dem die drei damals übertragenden Fernsehsender (ARD: Schwalbe; SAT1: Foul; ZDF: hmjakönnenwirnichtgenausagen)gut gezeigt haben, dass ein Fernseh"beweis" eben kein Beweis ist.
Davon abgesehen wird sich hier natürlich mal wieder um eine Antwort auf eines der Hauptargumente der Verfechter von Tatsachenentscheidungen herumgedrückt: Fußball soll möglichst überall nach den gleichen Regeln gespielt werden; und wir können nicht auf jedem Kreisklassenplatz Kameras aufbauen.
Grundsätzlich ist Fußball imho so beliebt, weil er ein Spiegel des Lebens ist. Dazu gehören eben auch Ungerechtigkeiten und Betrug, neben viel Langeweile und wenigen großen Momenten. Man möge doch bitte nicht andauernd versuchen, klinische Sterilität in diese großartige Show einzuführen. - #8 13.01.2010 15:09 von
!
Das kann man jeden Samstag in der Sportschau beobachten, wo das "Gefühl" des Cutters (?) den Abspielzeitpunkt definiert und damit dem Moderator mitteilt, ob es Abseits war oder nicht.
Ich unterstelle mir und allen Fernsehmoderatoren durchaus einginge Grundkenntnisse im Fußball, kann aber nicht zählen wie oft ich schon anderer Meinung als diese war. Einer der Gründe, warum ich gegen den Videobeweis bin. - #9 13.01.2010 15:12 von
...
Versuchen könnten Sie es wenigstens, zur Not einfach mitten rein. Wäre zumindest nachvollziehbarer und einer Diskussion angemessener als billigerweise den argumentativen Part einfach zu überspringen und gleich gegen die Person des Autoren vorzugehen. Mir fällt es jedenfalls schwer zu sehen, inwiefern dessen Konzept derart kreuzfalsch sein soll. Selbst angesichts gewisser Schwächen erscheint mir dieses sicher nicht mangelhafter als der momentan unbefriedigende Zustand.
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