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Refugium für Millionäre: Insel am Haken

Orsos IslandsSechs Schlafzimmer, Bordkino und Whirlpool auf dem Sonnendeck: Ein ungarischer Unternehmer plant künstliche Mini-Inseln für Millionäre. Einen Motor hat das teure Treibgut nicht - fortbewegen kann man es trotzdem.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...843022,00.html
  1. #1

    einfach nur was abgekupfert.:-)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schließlich sei den Reichen zunehmend bewusst, dass man sich mit einer Luxusimmobilie immer abhängig von Wirtschaft und Politik des jeweiligen Landes mache. "Und diese Bedingungen können sich ja immer mal ändern. Wenn man etwa jetzt vor Griechenland eine schwimmende Insel hätte, könnte man die problemlos auch woanders hin schleppen lassen", meint Orsòs.

    Orsos Island: Mobile Luxusinsel für fünf Millionen Euro - SPIEGEL ONLINE
    Ja, da wäre die Frage des Steuersatzes als Leitlinie des Schlepperkurses die Lösung. Den Wohnsitz dort, wo der Fiskus versagt.

    Und da war Griechenland das Traumland, kombiniert mit südlicher Sonne und dank Fekelaki, dem besten staatlichen Service in Europa.

    Aber das kennen die griechischen Reeder schon seit Jahrzenhnten, da hat der Ungar einfach nur was abgekupfert.:-)
  2. #2

    Kleine Probleme?

    Sehe nur ich hier Probleme mit..

    -Ueberfaellen (die Insel ist leicht zu finden und kann nicht fliehen)
    -Unwettern (mit hohem Wellengang)
    -der fehlenden Faehigkeit z.B. einem Frachtschiff auch nur ausweichen zu koennen, wenn es auf einen zukommt?
    -...

    Warum eigentlich Insel? Fuer mich ist das ein Floss :-)
  3. #3

    Weitergedacht

    Zitat von RoK Beitrag anzeigen
    Sehe nur ich hier Probleme mit..

    -Ueberfaellen (die Insel ist leicht zu finden und kann nicht fliehen)
    -Unwettern (mit hohem Wellengang)
    -der fehlenden Faehigkeit z.B. einem Frachtschiff auch nur ausweichen zu koennen, wenn es auf einen zukommt?
    -...

    Warum eigentlich Insel? Fuer mich ist das ein Floss :-)
    Vielleicht sollte man über tauchfähige Inseln nachdenden. Am Besten gleich mit eniem kompakten aber etwas überdimensionierten KKW mit an Bord.


    Den überschüssigen Strom werden manche Landratten bald dringend benötigen.:-)
  4. #4

    Nun ja....

    Zitat von RoK Beitrag anzeigen
    Sehe nur ich hier Probleme mit..

    -Ueberfaellen (die Insel ist leicht zu finden und kann nicht fliehen)
    -Unwettern (mit hohem Wellengang)
    -der fehlenden Faehigkeit z.B. einem Frachtschiff auch nur ausweichen zu koennen, wenn es auf einen zukommt?
    -...
    Warum eigentlich Insel? Fuer mich ist das ein Floss :-)
    ...Ihre Bedenken sind theoretisch nachvollziebar.
    Aber die Insel soll wohl nur küstennah verankert werden.
    Bei hohem Wellengang schwimmt sie wie ein Korken auf der Welle, wird also nicht umkippen (20 x 37 Meter) auch wenn die Bewohner seekrank werden.
    Warum sollte ein Schiff die Insel aufs Korn nehmen ?
    Bojen & Feuerschiffe werden doch auch nur sehr selten gerammt.

    Ich finde die Idee nicht schlecht.
    So eine Insel könnte man ja auch auf einen See, einen großen Baggersee, oder Stausee setzen, muss ja nicht immer das offene Meer sein.
    Wenn es wirklich bei den 5,2 Millionen € bleiben sollte, (oder ist das nur die nackte Insel ?) dann wäre der Preis absolut angemessen, jedenfalls im Vergleich zu sonstigen Luxusyachten.
  5. #5

    Naja -

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ...Ihre Bedenken sind theoretisch nachvollziebar.
    Aber die Insel soll wohl nur küstennah verankert werden.
    Bei hohem Wellengang schwimmt sie wie ein Korken auf der Welle, wird also nicht umkippen (20 x 37 Meter) auch wenn die Bewohner seekrank werden.
    Warum sollte ein Schiff die Insel aufs Korn nehmen ?
    Bojen & Feuerschiffe werden doch auch nur sehr selten gerammt.

    Ich finde die Idee nicht schlecht.
    So eine Insel könnte man ja auch auf einen See, einen großen Baggersee, oder Stausee setzen, muss ja nicht immer das offene Meer sein.
    Wenn es wirklich bei den 5,2 Millionen € bleiben sollte, (oder ist das nur die nackte Insel ?) dann wäre der Preis absolut angemessen, jedenfalls im Vergleich zu sonstigen Luxusyachten.
    Bojen & Feuerschiffe sind auch auf Karten eingetragen.
    In einen "See, einen großen Baggersee, oder Stausee setzen",
    falls das genehmigt wird und das Ding dahin gebracht werden kann
    durch irgendwelche Käffer und unter irgendwelchen Brücken durch.

    Ideal wäre das Ganze als Luftkissenfahrzeug, aber warum sollte man diesem illustren Personenkreis hier noch Ideen liefern?????
  6. #6

    Luxusknast für reiche Neurotiker

    Man muss schon ziemlich bescheuert sein, um sich selbst wezusperren. Offenbar versuchen reiche Menschen ihren besonderen, abgehobenen Status durch Absonderung zu demonstrieren.
    So eine Insel klingt ganz hübsch, aber nach drei Tagen herrscht doch nur noch Langeweile. Für einen eitlen Typen, und das ist jeder, der sich so ein Ding zulegt, ist Einsamkeit ohne Bewunderer die Höchstsrafe. Deshalb taugt dieses Ding auch zu nix anderem als die üblichen Protzjachten: Angeberei.
  7. #7

    Küstennah

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ...Ihre Bedenken sind theoretisch nachvollziebar.
    Aber die Insel soll wohl nur küstennah verankert werden.
    Bei hohem Wellengang schwimmt sie wie ein Korken auf der Welle, wird also nicht umkippen (20 x 37 Meter) auch wenn die Bewohner seekrank werden.
    Warum sollte ein Schiff die Insel aufs Korn nehmen ?
    Bojen & Feuerschiffe werden doch auch nur sehr selten gerammt.

    Ich finde die Idee nicht schlecht.
    So eine Insel könnte man ja auch auf einen See, einen großen Baggersee, oder Stausee setzen, muss ja nicht immer das offene Meer sein.
    Wenn es wirklich bei den 5,2 Millionen € bleiben sollte, (oder ist das nur die nackte Insel ?) dann wäre der Preis absolut angemessen, jedenfalls im Vergleich zu sonstigen Luxusyachten.
    Sehe ich auch so.Man muss ja nicht auf hoher See ankern.Ich werde mir eine bestellen.
  8. #8

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ...Ihre Bedenken sind theoretisch nachvollziebar.
    Aber die Insel soll wohl nur küstennah verankert werden.
    Bei hohem Wellengang schwimmt sie wie ein Korken auf der Welle, wird also nicht umkippen (20 x 37 Meter) auch wenn die Bewohner seekrank werden.
    Warum sollte ein Schiff die Insel aufs Korn nehmen ?
    Bojen & Feuerschiffe werden doch auch nur sehr selten gerammt.

    Ich finde die Idee nicht schlecht.
    So eine Insel könnte man ja auch auf einen See, einen großen Baggersee, oder Stausee setzen, muss ja nicht immer das offene Meer sein.
    Wenn es wirklich bei den 5,2 Millionen € bleiben sollte, (oder ist das nur die nackte Insel ?) dann wäre der Preis absolut angemessen, jedenfalls im Vergleich zu sonstigen Luxusyachten.
    Na die Bedenken dürften schnell wachsen - und das ganze eher als einen Flop präsentieren. Erstens sind 20 * 37 meter nicht wirklich "gross" - jedes grössere Haus hat schon Eingangsbereiche die 10x10 meter haben, und das wären in einer richtung grad mal 2 Räume dann. Eine gewisse Klaustrophobie sollten sie da mit einkalkulieren!

    Und - Staaten und Steuern und Staatsgrund haben natürlich einen sehr praktischen und wichtigen Hintergrund - der "Schutz von Eigentum" - und der wäre bei solchen "Inseln" schlicht nicht mehr zu gewährleisten - weil keine Polizei, keine Feuerwehr und keine Armee mehr sowas schützen kann!
    In Fakt müssen Besitzer von "Insel" ja ihre eigene kleine Schutztruppe mit unterbringen, verköstigen etc. damit sie nicht laufend überfällen ausgesetzt sind - und die Hoheitsrechte solcher Inseln sind oft nicht sauber geklärt!

    Und, auch nicht unwichtig - die Versorgungslage solcher Inseln ist miserabel - da geht man nicht mal eben auf den Markt , sondern muss mühselig Zulieferer haben, da wird dann mit Dosenfutter hantiert ohne Ende - es fehlt ja bis zum Toilettenpapier so ziemlich alles - und bis zum Frischwasser und Kläranlage dürften da noch eine ganze Reihe von Problemen aufkommen!

    Yachten liegen wirklich 90% der Zeit in Häfen , einfach weil es anders überhaupt nicht praktikabel umzusetzen ist - und 12 Leute wie dort angedeutet auf dieser floss - die schlagen sich nach ein paar tagen den schädel einfach ein - weil das was da "gross" gepriesen wird ist winzig letztlich!

    Wer sich da ernsthaft mit beschäftigt, dem gebe ich mal den guten Rat sich in der "Künstlichen Welt" Second Life umzuschauen - welche Flächen dort genutzt werden , wie dort versorgung und platz umgesetzt werden, obwohl dort schon 90% aller probleme der Realen Welt überhaupt nicht auftreten!
    Eine Grundfläche für "Wohnen" von 4096 qm wird schon als klein empfunden - und niemand dort würde mit 1000qm längere Zeit sich als "reicher" wohlfühlen...

    Mio. näre sind sicherlich keine Gruppe von Menschen die sich in einer grösseren Zelle einsperren lassen - mit all den zusätzlichen Problemen die sowas mit sich bringt!
  9. #9

    Wenn ein Stinkreicher sein Leben tatsächlich auf einem 740-Quadratmeter-Floß mit Bett und Küche verbringen will, dann sollte man ihn nicht davon abhalten. Ist sicher äußerst spannend, den ganzen Tag auf einer dahindümpelnden Nußschale zu verbringen und sich nirgendwohin bewegen zu können...


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