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Reformidee des Arbeitsministeriums: Selbständige rebellieren gegen Rentenzwang

DPAEs sind schon fast 60.000 Unterzeichner: Selbständige wehren sich mit einer Online-Petition gegen eine Idee aus dem Arbeitsministerium unter Ursula von der Leyen. Dort wird überlegt, jeden Freiberufler zur Altersvorsorge zu verpflichten - von 350 bis 400 Euro Extrakosten im Monat ist die Rede.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...833619,00.html
  1. #40

    Blutsauger

    Anscheinend wollen die Versicherungen den nächsten Coup landen. Aber ich glaube, da ist nicht mehr viel zu holen.
  2. #41

    Grundsicherung

    es ist an der Zeit, dass wir das bedingungslose Grundeinkommen einführen und zwar für alle.
    Sämtliche Steuern und Abgaben werden über eine Konsumsteuer fällig. Zinsen an das Großkapital entfallen. Und Arbeit lohnt sich wieder. Schade, dass unsere Spitzenpolitiker sich nur dem heutigen Modell der Finanzwelt unterordnen. Es gibt Alternativen die zum Vorteil aller sind mit Ausnahme der REICHEN.
  3. #42

    Ein weiterer cleverer Schachzug...

    ...um dem Handel- und Dienstleistungssektor sowie den Zeitarbeitsunternehmen billige Arbeitskräfte zuzuführen.

    So werden auch viele Selbständige mit einigermaßen auskömmlichen Geschäftsmodellen sowie jene, die längerfristig eine gutes Start-Up Konzept verfolgen, in das vom Beamtentum und Anstellung geprägte "bewährte" deutsche Wirtschaftssystem zurückgezwungen. Selbständige und Gründer sind denen, die die Regeln machen, leider nachwievor ein Dorn im Auge; eine wirtschaftliche "Anomalie" die es zu beseitigen gilt.
  4. #43

    Wann bekommen wir endlich wieder kompetente Politiker?

    "Für Ursula von der Leyen ist die geplante Reform ein Vorschlag, der Gerechtigkeitslücken schließt, die auf lange Sicht zu Altersarmut führen würden: Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, so die Überlegung, hat im Alter zu wenig Rente und muss von der Grundsicherung, also von Hartz IV leben."

    Also dann lieber den Selbständigen gleich in HartzIV pressen, weil er die Last der Versicherungsbeiträge nicht stemmen kann!
    Schon genug Unfug, der bei dem Versicherungszwang zur Krankenversicherung durch Ursula Schmidt getrieben wurde. Das gehört auch wieder gekippt.
  5. #44

    Danke, Frau v. d. Leyen

    Ja, ich spüre es ganz deutlich: eine ungeahnte Kreativität wächst in mir, ein Wille, eine Aussage - ich wußte es nicht, aber ich bin ein Künstler!
    Gut, mein Lebenslauf ist ein wenig untypisch, aber wie viele Seiteneinsteiger hängen bei Guggenheim und in der Tate Gallery?
    Die Altenpflegerin von nebenan (drei Jahre Flötenunterricht in ihrer Jugend) sieht sich nun als Performance-Künstlerin, der Sanitär-Klempner als Metallbildhauer und das Zwei-Mann-Renovierungsunternehmen strebt malerisch nach Höherem.
    Wir haben zusammengelegt und seitdem kursieren 3.000 Euro reihum, so daß wir bereits stattliche Verkaufszahlen für unsere Kunst vorweisen können.
    Der Aufnahme in die KSK sehen wir somit optimistisch entgegen.
    Auch freue ich mich der Gesellschaft mit meinen Werken etwas zurückzugeben, wenn ich dereinst die Mindestrente in Anspruch nehmen muss.
    Da sicher noch viele andere Selbstständige die Kunst (und ihre Sozialkasse) für sich entdecken werden, steht uns allen eine Periode wunderbarer künstlerischer Entfaltung bevor.

    P.S.: In Anbetracht des unausgegorenen Quarks aus dem Hause v. d. Leyen kann man sich entweder restlos überarbeiten oder man wird kreativ. Letzteres ist eindeutig gesünder und verlängert den Bezug der Rente.

    In diesem Sinne: "Happy Painting! :-)
  6. #45

    Übersetzer

    400€ im Monat??? BIn ich froh dass ich in Frankreich wohne.
    Ich bin Übersetzerin und leider verdienen Übersetzer nun mal nicht viel, da nur wenige Kunden verstehen, dass Qualität ihren Preis hat.
    Also ich kenne keinen Übersetzer, der 400€ im Monat in die Rentenkasse zahlen kann. Sollen wir alle lieber Arbeitslosengeld beziehen, da unser Modell ja offensichtlich nicht "tragbar" ist? Oder irgendein schlecht bezahlten Job wählen und die Selbständigkeit dem Anwalt und dem Arzt überlassen?
    Die Frau ist seltsam.
  7. #46

    Was dem Fass vollends den Boden ausschlägt, sind die Idioten hier im Thread, die rundäugig auf UVDLs propagandistische Verunglimpfungen einer Existenzform hereinfallen und vom Selbständigen schwadronieren, der im Alter "dem Steuerzahler" auf der Tasche läge.
    Selbst wenn es so wäre - eben jener Selbständige hat Zeit seines Lebens Umsatzsteuer erwirtschaftet und Einkommenssteuer gezahlt ... und somit Jahr für Jahr den für die Rente *der anderen!!!!* abgezweigten Teil des Staatshaushalts mitfinanziert, ohne selbst je irgend etwas aus diesem tollen, sozialen Umverteilungstopf zu sehen.

    Also, ich verwende daher das bekannte Zitat in Richtung all der armen, übervorteilten, sicheren Arbeitnehmer, Beamten und Politiker, die nicht im geringsten wissen, wovon sie reden und/oder schreiben: "einfach mal die Fr*sse halten".
  8. #47

    Mögliche Alternative ?

    Zitat von fuchs008 Beitrag anzeigen
    Leute wie Frau Leyen leben von öffentlichen Geldern und können sich nicht vorstellen, dass die vielen Leute, die von der Politik in die Scheinselbständigkeit gedrängt wurden, diese 300€ einfach nicht übrig haben.
    Johannes Ponader von der Piratenpartei , selbst ein Bezieher von staatlicher Stütze, der von seinen Einkünften als freier Künstler allein nicht leben könnte, erklärte gestern im ZDF in einer ansonsten ziemlich belanglosen Talk- Runde von Markus Lanz sehr gut, was es mit dem bedingungslosen Einkommen auf sich habe.
    Jedenfalls hat er mich, der ich diese Idee bisher immer für ziemlich spinnert gehalten habe, fast überzeugt.

    Deshalb hier die Frage.
    Könnte mit dem bedingungslosen Grundeinkommen nicht auch die Problematik der fehlenden Altersvorsorge von manchen selbständigen Hungerleidern gelöst besser gelöst werden als wie mit der Einführung von weiteren Zwangsabgaben und weiterer Bürokratie?
  9. #48

    Warum nicht die Minister als Honorarkräfte?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind schon fast 60.000 Unterzeichner: Selbständige wehren sich mit einer Online-Petition gegen eine Idee aus dem Arbeitsministerium unter Ursula von der Leyen. Dort wird überlegt, jeden Freiberufler zur Altersvorsorge zu verpflichten - von 350 bis 400 Euro Extrakosten im Monat ist die Rede.

    Widerstand gegen Renten-Pflicht für Selbständige und Existenzgründer - SPIEGEL ONLINE
    Das ist schon seit 1919 oder so Realität bei den Scheinselbständigen in der Weiterbildung. Ich habe als gewählter Vertreter der scheinselbständig Beschäftigten, also den dauerhaften "Sachmitteln", mitbekommen, dass mehrere Kolleginnen und Kollegen die Zwangsabgabe für die Rentenversicherung bezahlt haben, dafür aber keine Krankenversicherung hatten, weil sie sich beides bei Honoraren, die seit 1977 eingefroren sind, dann nicht leisten können. Frau von der Leien sollte sich mal Konzepte überlegen, wie die Verhandlungsposition von Scheinselbständigen verbessert werden können. Das Scheinselbständigenrecht ist völlig krude und zum Teil auch verfassungswidrig. Wegen meiner ehrenamtlichen Aktivitäten im Interesse meiner Wählerinnen und Wähler wurden mir dann die 3-Monatsverträge verweigert. So geht das hierzulande nämlich!
  10. #49

    Begründung?

    Zitat von carranza Beitrag anzeigen
    Schon genug Unfug, der bei dem Versicherungszwang zur Krankenversicherung durch Ursula Schmidt getrieben wurde. Das gehört auch wieder gekippt.
    Warum?


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