Die Iren habens wohl tatsächlich verstanden. Soll der Holland doch sehen, wie weit er mit seiner hanebüchener Forderungen an den deutschen Steuerzahler noch kommt. So viel zum übertriebenen Singsang auch auf SPON, dass Frau Merkel isoliert ist.
AFPDie Iren stimmen für den ungeliebten Fiskalpakt. Fast 60 Prozent der Wähler haben sich nach ersten inoffiziellen Ergebnissen für den Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin ausgesprochen. Die Wahlbeteiligung war schwach.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...836411,00.html
Die Iren habens wohl tatsächlich verstanden. Soll der Holland doch sehen, wie weit er mit seiner hanebüchener Forderungen an den deutschen Steuerzahler noch kommt. So viel zum übertriebenen Singsang auch auf SPON, dass Frau Merkel isoliert ist.
Da die "EU" sowieso solange eine Wiederholung der Wahl gefordert hätte, bis ein "stimmiges" Ergebnis vorliegt, haben sich die Iren das von vornherein gespart, & das gewählt, was die Potentaten gefordert haben.
Welche Problemlösungen für Irland selbst wurden damit wirklich und tatsächlich erreicht? Für Irland selbst? Sein Staatshaushalt und seine Verschuldungen gerieten durch die "erzwungenen" Bankenrettungen völlig außer Kontrolle.
Die irischen Banken werden zurzeit über die EZB finanziell gestützt, der irische Target 2 Saldo ist bezogen auf das BIP und die Bevölkerungszahl beachtlich. Der ELA-Mechanismus wird von den irischen Notenbank bereits genutzt.
Trotz der sich langsam abzeichnenden binnenkonjunkturellen Erholung steckt jedoch gerade in diesem Finanzbereich ein erhebliches Risiko. Dazu beitragen hat das immer noch bestehende irische Niedrigsteueroptimierungsmodell. An diesem Kernpunkt wurde und wird nicht gerührt, obwohl Irland durch den EFSF Finanzhilfen erhält. Auch Irland möchte, dass eine vielleicht wieder notwendig werdende Rekapitalisierung seiner Banken von dem EFSF vorgenommen wird, zusätzlich zum kommenden ESM.
Die vollständige Umsetzungen der Basel II und III Richtlinien stellen eine weitere Hürde dar. Dieses systemische Restrisikio wird jedoch kaum oder gar nicht von diesen Kriterien des Stabilitäts- und Finanzpaktes erfasst, auch nicht von den Maastricht-Kriterien. Eine weitere Frage ist außerdem, welche anderen Finanzierungsgesellschaften von diesen möglichen Regularieren erfasst oder besser nicht erfasst werden und nach welchen Bilanzierungsstandards diese und auch Banken ihre Bilanzen erstellen.
Target2 Salden » Querschuesse
Schuldenkrise: Die Trickkiste der Gelddrucker - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Der Irrweg der IFRS DERBETRIEBSWIRT - Wirtschaft - FAZ
Bilanzierung: Paradigmenwechsel in der Bilanzanalyse - Wirtschaft - FAZ
http://www.bis.org/publ/bcbs188_de.pdf
Im Grunde verhalten sich die Iren genauso wie die Griechen: Sie wollen im Euroraum bleiben und dessen Vorteile nutzen, haben aber deutliche Vorbehalte gegen die Sparpolitik. Oder wie soll man eine Wahlbeiligung von 50% bei einer so wichtigen Frage anders deuten. Wobei die Entscheidung selbst nicht eben sehr deutlich ausfiel.
Ich gespannt, was passiert, wenn neuerliche Sparmaßnahmen anstehen und der wirtschaftliche Aufschwung ausbleibt. Letzteres ist bereits angekündigt...
verliert, da das Wuschergebnis nicht eingetreten ist. Hut ab!
Dann kann man aber auch sagen, dass das ein Sieg für Angela Merkel war, nach dem man Vorgestern eine Schicksalswahl proklamiert hatte.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/irland-stimmt-in-referendum-ueber-fiskalpakt-ab-a-835843.html