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Referate an der Uni: Sie reden, wir leiden
CorbisHättet ihr geschwiegen! An der Uni nervt kaum etwas so wie schlechte Referate von Angebern, Hektikern, Verpeilern. Dennoch quälen sich jedes Semester Menschen durch Vorträge, denen niemand zuhören will. Eine Typologie der schlimmsten Redner.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-867538.html
- #10 16.11.2012 13:16 von
...
Am schlimmsten waren Gruppenreferate, wenn man mit sich selbst halbwegs zufrieden war. Und dann der Nächste so leise vom Ballt abgelesen hat, dass man nix mehr verstanden und von der Tonlage eingeschläfert. Schön war auch, dass ein spanischer Austauschstudent einfach die deutshce Übersetzung vom Blatt runtergelesen hat, ohne auch nur ein Wort Deutshc zu können. Dummerweise hat er vorher vergessen das Thesenpapier nicht ausgeteilt. Außer mir hat ihn niemand verstanden. Das lag aber auch nur daran, dass die Übersetzung von mir stammte.
Im Englischseminar verschwand eine chinesische Studentin vollkommen hinter dem Pult und flüsterte fast. Ihr Englisch war für deutsche Studenten eh schwer zu verstehen. Zu allem Überfluss war draußen die ganze Zeit ein Presslufthammer zugange. Trotzdem hat jeder so getan, als hätten wir ihr folgen können. Selbst der Prof. Total absurd war das.
Und in Pädagogik waren sich die Leute nicht zu schade, permanent über Referenten zu lästern oder auch mal Schnarchgeräusche zu simulieren, um seinen Unmut über den Vortrag zum Ausdruck zu bringen. - #11 16.11.2012 13:43 von
optional
@blackpfo
Lassen Sie doch einfach die veradmmten Referate weg. Keiner will sie halten, und keiner will sie hören! Die Profs sind schlichtweg zu faul ihre Seminare selber zu gestalten. Jeden Semesteranfang die selbe Prozedur:
"So, jetzt verteilen wir erstmal alle Referate...Warum meldet sich denn keiner...Sie müssen schon ein wenig Initiatve zeigen..blabla" Zum Ko..en. - #12 16.11.2012 13:43 von
Sehr zutreffend u. unterhaltsam zu lesen
Dieser Artikel ist auf so vielen Ebenen zutreffend! Klasse geschrieben!
Man muss wirklich schmunzeln beim Lesen, wenn man mal an alle schon "erlebten" Vorträge denkt. - #13 16.11.2012 13:44 von
sonst gibts keine Themen?
hätten die Autoren in Chemie besser aufgepasst, müssten sie jetz vielleicht nicht völlig Belanglosen Uniallltag aufarbeiten...
Wer die Vorträge nicht erträgt kann ja fern bleiben.
Viele Grüße - #14 16.11.2012 13:57 von
- #15 16.11.2012 14:06 von
ohne Worte
Tja genau das versucht man auch schon in der Schulzeit nahezulegen...leider häufig ohne Erfolg...
- #16 16.11.2012 14:30 von
Vortrags-Typen
Also, ich habe schon einige Vorträge gehört (Chemie-Studium). Von den hier vorgestellten Typen kenne ich so richtig eigentlich gar keinen. Vielleicht ein bisschen den Überflieger, aber natürlich nicht so extrem. Und häufig ist der auch nicht.
Warum fehlt der wichtigste Typ? Der gezwungen erarbeitete, wenig verstandene und unfassbar monoton gehaltene Vortrag? Bei dem man weniger als Null lernt. Bei dem man einfach nur weg will. Das war bei mir der vorherrschende Typ. - #17 16.11.2012 14:38 von
Amüsant
Habe herrlich gelacht, danke!
Alles schon gehabt, sehe mich selbst in jedem Referat-Typ teils selbst! Danke! - #18 16.11.2012 14:40 von
Nicht so ganz!
Gerade weil ein Abitur zum Studium vonnöten ist frage ich mich worauf sie ihre Aussage stützen? Auf der gymnasialen Oberstufe wird bereits in der 7-8 Klasse freies Vortragen beigebracht und es gibt monatlich in mindestens einem Fach ein Referat. Gerade bei den mündlichen Abiturprüfungen wird die Fähigkeit frei und überzeugend zu sprechen nicht nur erhofft, sondern auch vorrausgesetzt. Wie soll nun ein Dozend vom Gegenteil ausgehen wenn man angeblich von der Schule perfekt für das Studium vorbereitet wird?
- #19 16.11.2012 14:46 von
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