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Rede in Fort Bragg: Obama zieht Schlussstrich unter Irak-Krieg
Die letzten US-Soldaten sollen Ende des Jahres aus dem Irak in die Heimat zurückkehren, Präsident Barack Obama dankte den Truppen schon jetzt - und zog damit einen symbolischen Schlussstrich unter den Krieg in dem Land: "Willkommen zu Hause", rief er Heimkehrern in Fort Bragg zu.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...803823,00.html
- #10 15.12.2011 06:23 von
- #11 15.12.2011 06:32 von
- #12 15.12.2011 07:19 von
Wo Bush recht hatte
Selbst die linke taz denkt heute differenzierter über Bush. Der hatte die Alte Politik des Westens schon 2003 kritisiert und die Demokratisierung der arabischen Staaten gefordert. Der Arabische Frühling hat seine Ansichten bestätigt und das Bush-Bashing vor allem im Alten Europa konterkarriert!
Wo Bush recht hatte
Kommentar von DENIZ YÜCEL
Die Sache schien längst ausgemacht: George W. Bush und die Seinigen sind im Nahen Osten kolossal gescheitert: Die Verbreitung der Menschenrechte? Misshandelt in Abu Ghraib. Die Demokratisierung der Region? Begraben unter einem Berg von Wikileaks-Dokumenten. Das Urteil der Geschichte? Vollstreckt mit einem Schuh.
Nach den revolutionären Erhebungen in Tunesien und in Ägypten aber stellt sich die Frage erneut: Lagen die Bush-Regierung und ihre neokonservativen Souffleure - ungeachtet etwaiger sonstiger Motive - richtig, als sie einen regime change propagierten? Dürfen sie sich nun in ihrer Überzeugung bestätigt fühlen, dass die meisten Menschen auch im Nahen Osten nichts anderes wollen als ein besseres und freieres Leben? Erscheint ihre Zuversicht, ein Regimewechsel in einem arabischen Land würde auf die Region ausstrahlen, nicht plötzlich plausibel?
Und sind die atemberaubenden Entwicklungen umgekehrt keine Ohrfeige für alle, die aus Eigennutz, Einfältigkeit oder Feigheit jede Arschkriecherei zum "kritischen Dialog" verklärten? Strafen sie nicht diejenigen Lügen, die mit der Ablehnung ihres bewaffneten Exports auch bezweifelten, ob Demokratie im Nahen Osten machbar und erwünscht wäre?
Einen Peter Scholl-Latour etwa, der nimmermüde behauptete, dass "andere Kulturen und Kulturvölker auch in anderen politischen Strukturen leben wollen", was nur heißen konnte: "Der Araber" ("der Muslim") will gar nicht anders leben als unterjocht von selbstgefälligen Potentaten, bevormundet von einer archaischen Moral und, sofern nicht aus Ölmonarchien stammend, verdonnert zu Kichererbsen und Fladenbrot."(taz) - #13 15.12.2011 07:21 von
Lassen Sie mich raten
Amerikaner? Jude? Sonstiger Einwohner mit Migrationshintergrund, der jeden Deutschen Nazi nennt sobald dieser seine Meinung äußert?
Wieviel Zeit muß denn ins Land gehen, damit dieser Käse hier aufhört? Nochmal 70 Jahre? 100? 1000?
Nehmen wir Ihr Beispiel und drehen die Zeit weitere 80-100 Jahre zurück und fragen nach, wer denn seine Ureinwohner aus Profitgier gejagd, abgeschlachtet und in Reservate einkaserniert hat? Na klingelt da etwas? So kurz ist manch eines USA-Fans Gedächtnis...
Wenn man nur lang genug sucht, findet man in der Geschichte in nahezu jedem Volk und in jeder Religion Leichen im Keller. - #14 15.12.2011 07:42 von
....
Es liegt in der Natur von Heuchlern mit "guten" Taten von den schlechten Taten abzulenken. Absolut unpassender Vergleich. Nein, diese Schandtat müssen Sie schon behalten, kein anderer noch so brutaler Diktator könnte hier auch nur annähernd AH das schmutzige Wasser reichen.
Verachtung einer unwürdigen Politik würde es eher treffen. - #15 15.12.2011 08:34 von
Nicht vergessen.....
Das sind eben die Nachteile vom Fortschritt, alles wird im net dokumentarisch und bildlich festgehalten. Jeder kann jederzeit über AbuGhoraib nachgoogeln. Mit herumreiten auf "Nichtmuslimen" hat das aber nichts zu tun, sondern mit der Erinnerng zu was größenwahnsinnige Politiker und ihre Handlanger fahig sind. Ebenso besuchen jedes Jahr tausende ausländische Menschen die Schauplätze schlimmer Taten in Deutschland während des Krieges - ja es wird sogar (auch im Einzelnen) im Geschichtsunterricht darüber gelehrt - von den Opfern so verlangt um darauf herumzureiten ?.... oder von Deutschen so gewollt ? Oder warum gibt es diese Stätten noch ?
- #16 15.12.2011 08:50 von
Der Ersatz der Armee
Was der Autor des Artikels verschweigt: Die Soldaten gehen, private Sicherheitsfirmen bleiben. Die US-Soldaten wurden gewissermaßen freigekauft und durch Söldner ersetzt:
Sicherheitsfirmen in Afghanistan und Irak, 13.12.2010 (Friedensratschlag)
Die USA werden sich auf Jahre hinaus noch weiter an diesen Kriegen verschulden - finanziell und menschenrechtlich. - #17 15.12.2011 09:50 von
- #18 15.12.2011 10:01 von
Was sie
da gerade tun: Sie selektieren (pfui Teufel!). Nehmen Sie noch Japan, Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan - um nur die wichtigsten Leidbringer zu nennen - dazu, und die Amis haben bestimmt gleichgezogen. Dabei sind nicht einmal die subversiven Aktionen in Südamerika, Asien und Afrika eingerechnet. Jeder Staat benimmt sich eben wie die Axt im Walde im Rahmen seiner Möglichkeiten und solange ihm das international durchgelassen wird.
- #19 15.12.2011 12:07 von
Ich galub micht trtitt ein Pferd !!
Der Irak-Krieg war illegal.
Es ist vollkommen egal wer mit dem Krieg angefangen hat.
DIE UNO – EU all die Institutionen dieser Erde sollten mit allen Mitteln versuchen, den USA und den ehemaligen Präsidenten seine Regierungsmitglieder in Den Hag vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal zu stellen.
Die Welt, gerade die westliche Welt sollte endlich verstehen, abhauen von Verantwortung, wie in Afrika, gilt nicht mehr.
USA muss Kriegsschaden an Irak zahlen,
USA muss alle Mörder der USA Armee nach Den Hag senden,
USA muss seine ehemalige Regierung vor Kriegsverbrecher stellen.
Dann reden wir über ein Land bzw. Zivilisation die Demokratie verkaufen darf, sonst ist alles Wurscht.
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