bei den üblichen ca. 250 Arbeitstagen im Jahr darf der Doctor keinen Tag Urlaub machen um nicht noch mehr als 20 Fälle pro Tag abzuarbeiten.
Das sind dann gerade einmal 24 Minuten pro Fall, -Nunja....
Herzversagen, Suizid oder Würgemord? Der Bremer Rechtsmediziner untersucht Tote - 5000 pro Jahr. Ein guter Job für einen Arzt,*findet er: ohne Rufbereitschaft und Nachtdienst. Gefordert ist dafür kriminalistischer Spürsinn. Denn was Cordes übersieht, bleibt für immer unentdeckt.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...799821,00.html
bei den üblichen ca. 250 Arbeitstagen im Jahr darf der Doctor keinen Tag Urlaub machen um nicht noch mehr als 20 Fälle pro Tag abzuarbeiten.
Das sind dann gerade einmal 24 Minuten pro Fall, -Nunja....
5000 pro Jahr ... Das sind ja dann bei normalen Urlaub etwa 15 pro Tag! ... Und bei einem 8 Stunden Tag wären das ja knapp 2 pro Stunde ...
... was in etwa der Zeit entsprechen dürfte, die ein engagiertes Aufsichtsratsmitglied monatlich in einem der großen Unternehmen für wichtige Entscheidungen zur Verfügung hat. Das Arbeitsleben heutzutage ist schwierig geworden, mit all den Beraterverträgen und so. Wenigstens lohnt sich aber diese enorme Belastung finanziell. Die typischen Bonus-Berufsangehörige wie z.B. Altenpfleger wissen wahrscheinlich, wovon ich da rede...
Im einleitenden Satz steht nicht das geringste von den lieben Kollegen.
So und durch den personalisierten Stil des Artikels wird der Eindruck erweckt, der Doc hätte all die Leichen selbst auf dem Tisch.
Die Kollegen werden erst weiter unten im "Kleingedruckten" nachgereicht, ein kleiner Journalisten-Kunstgriff, -natürlich;-)
Als in der HPK(Hochschulplanungskommission) ein Professor der Rechtsmedizin der Universität den Vorsitz übernahm, hatten es die Protokollführer sehr leicht.
Nach jedem Abschluß eines Tagesordnungspunktes fasste er kurz und präzise die Diskussionsbeiträge und das Ergebnis der Abstimmung in wenigen Worten zusammen und diktierte dieses sogleich dem Protokollführer oder der -führererin ins Papier.
Naja, so ein Professor der Rechtsmedizin hat nicht so viel Zeit zum Herumpalavern. Der nächste Sektionstermin wartete schon auf ihn.
Ja, er war sehr freundlich und begrüßte jeden mit Handschlag, wobei manche heimlich dachten: "Diese Hand hat wohl so manche schaurig zugerichte Leiche berührt".