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Rechtsextremismus-Vorwürfe: Burschenschaft wirft Kritiker raus

DPAChristian Becker hatte in den Reihen seiner eigenen Burschenschaft rechtsextreme Tendenzen ausgemacht. Er kritisierte ein Mitglied öffentlich, setzte sich damit auch vor Gericht durch. Nun wurde er hinausgeworfen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,856129,00.html
  1. #1

    Was für ein verkommener Verein

    Wahrscheinlich glauben die sogar selbst, sie seien nicht rechtsextrem, sind sie aber.

    Wenn man Becker rauswirft und Weidner nicht, was ist man dann?

    Sehr, sehr rechtsextrem, ewiggestrig, verbohrt und ein Fall für den Verfassungsschutz.

    Ach, ne. Geht ja nicht. Die sind ja auf dem rechten Auge blind und werden sich zudem nicht mit einem ganzen Netzwerk alter Herren anlegen wollen, die in diesem Staat einflussreiche Positionen bekleiden.
  2. #2

    Da sag mal einer

    rechtes Gedankengut sei ein Privileg des "Pöbels".
  3. #3

    Eigentor

    Mit dieser Entscheidung haben sie sich wohl endgültig geoutet.
  4. #4

    Wow wichtig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christian Becker hatte in den Reihen seiner eigenen Burschenschaft rechtsextreme Tendenzen ausgemacht. Er kritisierte ein Mitglied öffentlich, setzte sich damit auch vor Gericht durch. Nun wurde er hinausgeworfen.

    Burschenschaft Razcek wirft Kritiker Christian Becker hinaus - SPIEGEL ONLINE
    Ist das Sommerloch immer noch nicht weg?
    Passiert nichts wichtigeres auf der Welt?

    Die Deutsche Burschenschaft scheint ja wohl doch noch wichtiger zu sein als alle Kritiker meinen. Was würde der Spiegel sonst bloß berichten...

    Wird jetzt jeder Ausschluß von Mitgliedern aus einer Studentenverbindung mit ner Meldung auf der Titelseite bedacht?
  5. #5

    Brilliant gemacht

    An die Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn,

    Gratuliere Jungs, mit diesen beiden Entscheidungen ist es nun quasi amtlich.
  6. #6

    Verunglimpfung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weidner, der unter anderem Chefredakteur der "Buschenschaftlichen Blätter" ist, hatte vor einigen Monaten in einem Leserbrief erklärt, er halte das Todesurteil gegen den Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer "rein juristisch" für "gerechtfertigt".
    Das verstehe ich nicht. Standgerichte sind doch seit dem Krieg verboten.

    Wenn er meinte, im Justizsystem des Dritten Reichs sei ein solches Verfahren rechtmässig gewesen, glaube ich es auch nicht. Dass der Angeklagte in einem solchen Prozess kein Recht auf einen Verteidiger hatte, halte ich für unwahrscheinlich.

    Es war ganz wahrscheinlich eine Lüge oder ein Irrtum. Eine Verunglimpfung sehe ich da nicht wegen der Offensichtlichkeit.
  7. #7

    akademischer Pöbel

    Zitat von Putenbuch Beitrag anzeigen
    Da sag mal einer rechtes Gedankengut sei ein Privileg des "Pöbels".
    Das ist auch so. Ihr Irrtum besteht im Glauben, dass es keinen akademischen Pöbel gäbe.
  8. #8

    Umbenennung ...

    Die "Alte Breslauer Burschenschaft" sollten sich vielleicht umbenennen ... in "Alte Breslauer Nazis" ... das träfe ganz offensichtlich das dort vorherschende Gedanken gut viel besser!
  9. #9

    Man sehe sich

    doch einfach nur mal die Namen der Referenten der letzten 12 Jahre an... und wer sind die "alten Herren"?


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