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Rechtsextremismus: Grünen-Politiker Beck attestiert Piraten Abgrenzungsproblem

dapdDie Piraten sorgen für immer neue Schlagzeilen im Umgang mit Rechtsextremismus - zuletzt verglich der Berliner Pirat Delius den Aufstieg seiner Partei mit dem der NSDAP. Grünen-Politiker Beck wirft den Newcomern vor, zu wenig Grenzen zu ziehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829085,00.html
  1. #50

    Führende Vertreter der Piratenpartei mögen es bei solchen Vergleichen, die ich btw sachlich für richtig halte, unprofessionell gehandelt haben, da sie dem politischen Gegner Angriffsfläche geboten haben, Aber mir ist das ehrlich gesagt recht.
    Meine Partei, ich bin SPD-Mitglied, ist inzwischen leider so "professionell" das jeder führende Genosse sich einen Satz 3mal überlegt, nur um ja nichts zu sagen was vielleicht Anstoß erregen könnte, oder gar eine, im Zweifel großkoalitionäre, Machtperspektive gefährden würde.
    Entsprechend ist da das politische Personal: gesichtslose Apperatschicks, die man schon deshalb nicht mehr demaskieren kann, weil sich ihr Gesicht nicht mehr von einer Maske unterscheidet.
    Herr Beck fällt für mich auch in diese Kategorie Politiker.

    Was sehne ich mich nach Politikern denen man tatsächlich eine EIGENE Meinung unterstellen kann.
  2. #51

    Sie wollen mich nicht verstehen

    Zitat von achim-bonn Beitrag anzeigen
    Also bevorzugen Sie selektive Demokratie je nach Thema? Vielleicht urgrüne Themenkreise von der direkten Demokratie ausnehmen, weil die eh nicht mehrheitsfähig sind und nicht mal durchs Parlament kommen, sondern nur entscheiden lassen von den grünen Mitgliedern? Ein toller Demokrat sind Sie.
    oder verstehen mich nicht?Es gibt Themen,wie z.B.in der Diskussion der Grenzen,die ich nicht fuer Abstimmungsfaehig durch die Bevoelkerung halte,weil es in dieser Entscheidung um andere Menschen geht, wo es nicht ausreicht, ob Lotte oder Willi wollen ,dass die Grenzen dichtgemacht werden,weil Lotte und Willi haben vielleicht gerade schlechte Erfahrungen gemacht u.s.w.Solche Entscheidungen von der Bevoelkerung treffen zu lassen kann unabsehbare Dimensionen annehmen.Und solche Abstimmungen zu befuerworten oder nicht,hat nichts mit guter oder schlechter Demokrat zu tun.Sind sie ein guter,wenn sie eine andere Meinung nicht gelten lassen koennen, weil sie denken, eine tolle Idee im Kopf zu haben?
  3. #52

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    oder verstehen mich nicht?Es gibt Themen,wie z.B.in der Diskussion der Grenzen,die ich nicht fuer Abstimmungsfaehig durch die Bevoelkerung halte,weil es in dieser Entscheidung um andere Menschen geht, wo es nicht ausreicht, ob Lotte oder Willi wollen ,dass die Grenzen dichtgemacht werden,weil Lotte und Willi .....
    Also doch selektive Demokratie, wenn es um gutmenschliche Themen geht, dann entscheiden Gutmenschen lieber alleine und lassen bei der Abstimmung das gemeine Volk lieber draussen. Meinen Sie nicht, daß da was Sie demokratisch nennen nicht doch eine ziemlich bornierte Haltung ist?








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