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Da könnte man sich glatt übergeben.
Und die Parallelen sind da, auch wenn man sie nicht sehen bzw. sie schönreden will!
Sie würden den Vorwurf weit von sich weisen,*doch viele Deutsche haben ausländerfeindliche und chauvinistische Einstellungen. Eine alarmierende Rechtsextremismus-Studie macht klar: Die Radikalen in der Mitte der Gesellschaft sind zum Risiko für die Volksparteien geworden.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...722789,00.html
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Da könnte man sich glatt übergeben.
Und die Parallelen sind da, auch wenn man sie nicht sehen bzw. sie schönreden will!
Nach der Definition ist also ein Jugendlicher dann ein Jugendlicher mit Migrationshintergrund, wenn zu Hause als Muttersprache nicht Deutsch sondern Türkisch gesprochen wird - obwohl seine Eltern bereits in Deutschland geboren wurden, habe ich recht?
Solange die Bilingualität (Zweisprachigkeit) kein Hindernis darstellt, die hiesige Landessprache zu beherrschen, seh' ich prinzipiell kein Hindernis darin, wenn Eltern darauf bestehen, dass ihre Kinder auch die Sprache der Heimat beherrschen.
Also könnte ich in einigen Fällen Integrationsverweigerung attestieren, weil nach wie vor die aus dem Ausland mitgebrachte Sprache gesprochen und weitergegeben wird, nicht aber die Landessprache in Deutschland im ausreichenden Maße.
Es gibt ungeheure Verschiedenartigkeiten innerhalb dieser Zuwanderer, auch absolut unterschiedliches Verhalten, sehr stark vom Alter abhängig, von der Bildung, von der Umgebung, also auch Süd- oder Norddeutschland. Der Glaube dürfte so ziemlich das kleinste Problem sein, er ist absolut irrelevant. Eher schon Sitten. So sind alle Mittelmeeranrainer familiärer, und in Beziehungsdingen konservativer als unsere städtischen Bevölkerungen. Und selbst solche Erscheinungen gibt es bei uns noch auf dem Land.
Es gibt leider keine differenzierte Betrachtungsweise, und wenn bei SPON pauschal auf alles Türkische eingedroschen wird, läßt sich das a priori auch nicht angehen. Vorurteile und fast noch schlimmer pauschale Urteile über vermeintliche "Gruppen" lassen eine Diskussion erst gar nicht aufkommen, sondern gebären nur Streit. Und der ist alles andere als hilfreich. Ich frage mich ohnehin, was es hilft, sich überlegen vorzukommen.
Die wesentlichen Probleme dürften ökonomischer Natur sein, vor allem Futterneid. Die Globalisierung verbilligt alles, auch Arbeitskräfte, unsere Strukturen werden ausgehebelt, und das führt zu massiven Unzufriedenheiten. Lehrlinge werden nicht angenommen, Absolventen quälen sich durch Praktika, Alte werden bereits ab 50 wegen ihrer hohen Löhne aussortiert, und vieles andere mehr. Die Versorgung hat ausgedient, und es wird mehr Ehrgeiz erwartet und Folgsamkeit, nicht weniger.
Vor ein paar Tagen erklärte mir eine Gymnasialdirektorin, daß man modernen Schülern in persönlicher Zuwendung zeigen müsse, wie sie eine Linie auf das Papier bringen. Grausame Vorstellung. Die sollen mal meine Rente bezahlen. Unvorstellbar. Faktisch wird es Verwerfungen geben, gibt es bereits. Die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Osten ist immens. Ein sehr weitgespanntes Thema.
Also ich finde es sehr beruhigend, dort zu lesen:
"Fürs erste allerdings mögen das Parteienunwesen, seine Speichellecker und die Apologeten des Mohammedanismus ihren Sieg feiern, doch könnte es leicht dahin kommen, dass sie einst finden werden, ihn nicht minder teuer bezahlt zu haben, als König Pyrrhus seine Siege über die Römer!"
Was stimmt, stimmt einfach ;-)
Scheinen sie zu ihrer Identitätsfindung nötig zu haben. Vor einiger Zeit habe ich mal bei einem Thema "was ist deutsch" mitgemacht. Und die Definition war nicht nur mir, sondern allen ungeheuer schwer. Auch Aphorismensammlungen brachten wenig, außer daß der Deutsche ungeheuer schlechtgelaunt ist, ein Vorschriftenfetischist und Ordnungsfanatiker, immer zweifelnd, ein verheerender Romantiker. Das Beste dürfte die ungeheuer differenzierte Sprache sein, die weitreichendes logisches Denken erst ermöglicht. Möglicherweise der Vorteil für den Inländer. Aber auch der Nachteil für den Ausländer, selbst Mark Twain ist daran verzweifelt, und er hat eine Reihe Jahre hier verbracht.
Mir paßt einfach die Schiene nicht, daß alles nur und ausschließlich den Türken aufgebürdet wird, die ein Drittel aller Immigranten ausmachen. Wäre man etwas realistisch, müßte man auf die Fachleute aus dem Ausland neidisch sein. Aber genau das passiert nicht, sondern es wird auf den Schwächsten herumgehackt, und das macht keinen Sinn. Und der Islam dürfte ziemlich das kleinste Problem sein. Man kann sich letztlich nur fragen, wer alles seine Unzufriedenheiten abreagieren will. Und ob es hilft sich besser zu fühlen als andere (ziemlich unchristlich übrigens).
Werte SIBO,
ich gehe zwar davon aus, dass Ihre an den Mitforisten gestellte Frage rein rhetorischer Natur ist (da Sie diesbezüglich mit manchen Beiträgen grandios informiert zu sein scheinen), in dem folgenden "Bild-Artikel" sind bezugnehmend auf "Die Zeit- Redakteur di Lorenzo" (relativ junge Daten) des Bundesarbeitsministeriums sowie des statistischen Bundesamtes genannt:
http://www.bild.de/BILD/politik/2010...-deutsche.html
Setzt man die zumeist armen Ausländer mit den armen Deutschen, die auch nur bedingt deutsch können, ins Verhältnis, sind die Zahlen absolut normal. Daß die deutschen Kasachen weit schlechter abschneiden als die Türken, liegt schlicht daran, daß die Türken viel länger hier sind. Die dritte Generation spricht genausogut deutsch wie die Einheimischen.
Ihnen ist bekannt, wo die NPD gegründet wurde? Was vor etlichen Jahrzehnten die Hauptstadt der Bewegung war? Und wenn WIR die Mauer noch hätten, hätten WIR eine gesteuerte Zuwanderungspoitik und keine überfremdeten Stadtviertel.
Na und wie der Osten erst für die Kriegsverbrechen Westdeutscher in der Sowjetunion mitbezahlt hat - während Westdirnen hemmungslos mit heldenhaften GIs fraternisierten (das dürfte Ihr Niveau so ungefähr treffen).
Die nächste Jahrhundertfrage wird, wie wir Leute wie Sie endlich aus wichtigen Positionen rauskriegen.