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Rechnung von Unionsexperten: Energiewende gefährdet Schäubles Haushalt

Atomausstieg, Eurorettung, Bundeswehrreform: Die Großprojekte der Bundesregierung werden horrend teuer. Haushälter der Unionsfraktion haben jetzt nachgerechnet: Bis 2015 fehlen insgesamt 100 Milliarden Euro - am meisten Geld verschlingt die Energiewende.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...765420,00.html
  1. #40

    Was für ein Schwachsinn!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Atomausstieg, Eurorettung, Bundeswehrreform: Die Großprojekte der Bundesregierung werden horrend teuer. Haushälter der Unionsfraktion haben jetzt nachgerechnet: Bis 2015 fehlen insgesamt 100 Milliarden Euro - am meisten Geld verschlingt die Energiewende.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...765420,00.html
    Dieser beschleunigte Ausstieg aus der Atomenergie ist ökologisch(mehr CO2 durch Kohlekraftwerke etc.) und finanzpolitisch(siehe deutscher Haushalt) einfach nur Schwachsinn wenn man bedenkt, dass er Sicherheitstechnisch rein garnichts bringt, da in der unmittelbaren Umgebung von Deutschland zig Atomkraftwerke stehen, bzw. gebaut werden, und deren Strom wir auch noch kaufen werden, die bestimmt nicht viel sicherer sind als unsere. Merkt das denn keiner?

    Mich würde mal interessieren, wieso die meisten hier im Forum für einen sinnlosen, mit Steuergeldern finanzierten Turbo-ausstieg ist, der absolut nichts bringt? Es wird nur weitere Kürzungen bei wirklich wichtigen Projekten geben, nur um dem Populismus gerecht zu werden!
  2. #41

    Schon mal nachgerechnet?

    Große Schlagzeile heute in der SZ: Energiewende kostet 40 Milliarden!

    Das nenne ich mal eine Hausnummer! 40 Milliarden kostet uns also das ganze Szenario! Ich nenne so was Peanuts! Warum? Erstens werden diese 40 Milliarden nicht auf einen Schlag fällig sondern verteilen sich auf mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte. Zweitens steckt in diesen Summen auch der überfällige Netzausbau, der so oder so stattfinden muss.

    Aber bleiben wir mal bei 40 Milliarden und rechnen die auf 10 Jahre. Was würde diese Summe - wenn sie nur von den Privathaushalten finanziert würde - denn kosten?

    Pro Jahr also 4 Milliarden oder etwas über 333 Millionen pro Monat. Wenn man 36 Millionen privat Haushalte unterstellt kämen also Mehrbelastungen von unter 10 Euro auf den einzelnen Haushalt zu. Da fehlen jetzt aber ein paar Posten, die die 40 Milliarden in einem ganz andern Licht dastehen lassen:

    Man denke nur an die Wertschöpfung durch neue Arbeitsplätze und die zum Großteil in Deutschland produzierten Anlagen. Ganz zu schweigen von den eingesparten Summen an importiertem Öl, Gas und den Brennelementen.

    Dazu kommt noch ein Einsparungspotential an Strom und Heizung, wenn nur mal alle maroden Uralt- Elektrogeräte und - Heizungen gegen den neusten Stand der Technik ausgetauscht würden. Da spart sich so mancher Haushalt deutlich mehr als 10 Euro im Monat!

    Wenn man diese Posten dagegenrechnet, ist die Panikmache von ein paar AKW- und Stromkonzern-Lobbyisten hier im Forum einfach nur lächerlich!

    Da ist die Hilfe für die Finanzwelt schon ein ganz anders Kaliber. Denn die verschwindet wirklich im Nirwana von Banken, Versicherungen, Ratingagenturen und korrupten Regierungen!

    Eine Investition in realwirtschaftliche Leistung ist - zumindest für den Normalbürger - deutlich vorteilhafter.
  3. #42

    Aha. Nun ist die Energie-Wende auch zu teuer?

    In ihrem Brief unternehmen die Unionshaushälter zum ersten Mal den Versuch, die Kosten der Energiewende zu beziffern. Der Zeitpunkt für den Brief mit den plakativen Zahlen ist nicht zufällig gewählt.
    Diese neue Debatte beweist erneut, was wir alle schon wissen: die Union (CDU und CSU) ist eine Debattier-Union. Regierungsfähig ist sie schon längst nicht mehr. Im Moment brauchen wir dringend eine politische Wende. Nur diese kann eine Energie-Wende herbeiführen.
  4. #43

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Der Irrsinn galoppiert.

    Der Schuldenberg den wir unseren Nachkommen hinterlassen wird deren Leben weitaus gravierender beeinflussen als jede Klimaveränderung oder sonst eine vermeintliche Bedrohung.

    Es ist absurd dass man so viel Geld in Massnahmen investiert die nur auf dem Glauben an eine abwendbare Klimakatastrophe beruhen und deren Sinn, Nutzen und Wirksamkeit kein heute lebender Mensch erfahren wird.

    Wa ab sicher ist sind die Schulden und deren Auswirkungen und damit auch eine ökonomische Katastrophe, die uns vermutlich noch zu Lebzeiten treffen wird.

    Was in den USA der Militärhaushalt ist ist in Deutschland die Rettung von allem und jedem. Beidem gemein ist die Nutz- und Wirkungslosigkeit.
    Unseren Nachkommen wirds auch nicht schlechter gehen als uns, denn über viele Runden geht dieses Spiel nicht mehr.
  5. #44

    Die Atom-Lobby lanciert ...

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Sie meinen ernsthaft die Kosten der Energiewende seien in Wahrheit nicht so hoch.

    Ich verrate ihnen mal was, die Erfahrung zeigt dass die Politik Kosten immer zu niedrig einschätzt.

    Was glauben sie wohl woher all die Schulden kommen ? Die Schulden und Ausgaben sind so ziemlich das einig reelle womit es die Politik zu tun hat.

    Der Atomausstieg und der Klimaschutz hingegen beruhen auf Glauben und Ängsten. Sicher ist nur dass wir es noch erleben werden wie uns die Schuldenberge erdrücken.
    Der Staat ist in erster Linie ein Solidarpakt der Reichen für Reiche. Nur dem Umstand der Macht renitenter Massen ist es zu danken, dass es überhaupt noch eine soziale Komponente gibt. Weshalb gibt es eine Staatsverschuldung? Weil es kein effektiveres Instrument zur Ausplünderung der Staatskassen durch das Privatkapital gibt. Es wird jetzt wieder ein Konstrukt gezimmert, was die Energiewende so teuer wie möglich gestaltet. Artikel bzw Verlautbarungen wie diese haben einzig den Zweck, die Barrikaden sturmreif zu schießen. Man nennt das gelegentlich auch Meinungsmanipulation.
  6. #45

    eine katastrophale Rechnung:

    zwei Beispiele:

    1)
    Die Finanztransaktionssteuer, deren Erträge Schäuble in seine Planungen noch eingerechnet hat, ist derzeit kaum zu realisieren. Fehlende Einnahmen bis 2015: acht Milliarden Euro.

    Nein, das hätte es eh nie erbracht!

    Dazu:
    Zur Börsenumsatzsteuer:
    Schweden hat damit schlechte Erfahrungen gemacht:
    Direkte schädliche Effekte:
    1984, als nach der Einführung einer Börsenumsatzsteuer statt der erwarteten 1,5 Milliarden Kronen Steuereinnahmen lediglich 50 Millionen (3% der erwarteten Einnahmen!) erlöst wurden,
    Indirekte schädliche Effekte:
    Nicht zu beziffern, 1991 wurde die Steuer abgeschafft.

    Wann lernen die Deppen endlich: Man kann nichtlineare Systeme nicht linear interpolieren: Das System weicht immer aus ... und zwar zu höheren Potenzen oder exponentiell.

    2)
    Wo sind die Kosten der Photovoltaiksubventionierung? Nur weils der Staat nicht bezahlt?
    Wo ist unsere Kaufkraft? Wie wirkt sich das auf andere Steuern wie Mehrwertsteuer aus?
    Wie siehts aus, wenn Photovoltaik von 1% (noch ists ein Spiel kleiner Zahlen) auf die gewünschten 10-20% anwächst?
    Wie schauen dann die Warenkörbe aus?
    Wie sind dann die Sozialleistungen anzupassen?
    Was kostet das dann den Staat?


    auch noch:

    Für das CO-2-Gebäudesanierungsprogramm rechnen die Haushälter bis 2015 mit zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 8 Milliarden Euro.
    Bis 2015, das sind 4 Jahre, bleibts ein Spiel kleiner Zahlen, das ganze ist zwar losgetreten aber noch ohne Effekt, wie siehts aus wenn das Programm in der Masse greifen soll?

    Was ist mit der 1 Mio (auch noch ein Spiel kleiner Zahlen, wir haben in D 57 Mio Fahrzeuge gemeldet) Elektroautos?
    Die Grünen fordern Subventionen.

    1 Mio Elektroautos kann man noch mit dem Vorhalte-Strom der Kraftwerke betreiben, wenn man zum richtigen Zeitpunkt lädt; schon mit der 2ten Mio gehts nicht mehr, der Strom kommt echt on top, muss erzeugt werden. Was ist, wenn das Programm greifen soll? Mit 2,10,20 und mehr Mio Elektroautos?
    mit EE?
    Sind die Leitungen DAFÜR geplant?
  7. #46

    "Teure Energiewende"

    Man redet immer nur von den Kosten. Es sind Investitionen.

    Was zählt ist doch: was bringen uns diese Investitionen?

    Spontan fällt mir ein:

    1. Arbeitsplätze, allein für die Installation der ganzen Anlagen, (Windkraft, Solar, Biogas etc) vor allem im Mittelstand.

    2. Keine Emissionen der EE-Anlagen, also gut für uns und die Umwelt

    3. Mittel- bis langfristig sinkende Strompreise durch Wegfall der Kosten für Primärenergie/Brennstoffe.

    4. Mehr Marktdynamik durch mehr Anbieter


    Diese Liste lässt sich fortsetzen.
  8. #47

    Ist doch ganz einfach..... wer bestellt, der bezahlt !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ..... - am meisten Geld verschlingt die Energiewende.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...765420,00.html
    Die Bundesregierung beschließt statt der Brennelementesteuer einfach eine Bürger-Atomausstiegsateuer. Geht doch so schön einfach...

    Wir machen dann eine Volksabstimmung zum Atomausstieg, die Daten werden vom Datenschutzbeauftragten ausgewertet und alle Atomstromgegner namentlich erfasst und dem Finanzamt weitergemeldet. Dieses verschickt dann die entsprechenden Bescheide (natürlich als Kopfpauschale) und der Ausstieg ist perfekt!
    Alle Atomstromgegner sollten aber fairerweise ein Recht auf Befreiung haben, und zwar gegen Abmeldebescheinigung für das Abklemmen Ihres Stromanschlusses.

    Los geht's.
  9. #48

    AKW-Abschaltungsphobie

    Gestern drohte Deutschland noch das Blackout durch AKW Abschaltungen, wo nun fast alle vom Netz waren ist gar nichts geschehen, heute sind 40 Milliarden Umstrukturierungskosten, innerhalb mehrere Jahre, wenn nicht einer Dekade, zuviel für den Haushalt. Welche Argumente zaubert man morgen aus dem Hut, um die Gelddruckmaschinen mit den unkalkulierbaren Sicherheitsrisiken nicht schnellstmöglich in Rente schicken zu müssen? Bei wem soll die PR-Masche eigentlich noch fruchten? Der Wind hat sich schon lange gedreht.
  10. #49

    Gelaber

    Das ist doch wieder nur volksverdummende Polit-Gelaber. Die Energiewende war 2002 beschlossen und die AKW sollten vom Netz, ca. bis 2022. Das war Rechtslage bis Ende Oktober 2010. Dann haben CDUFDPCSU etwas anderes durchgedrückt, von dem sie jetzt, nach weniger als einem Jahr, wieder abrücken. Und warum soll das jetzt MILLIARDEN mehr kosten als im Oktober 2010 ? Wer sind die Gewinner dieses neuen Tricks ?


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