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Rebellenchef Kony: Tausende Soldaten sollen Schlächter von Uganda jagen

APDas Video über Joseph Kony bewegte Millionen Menschen. Der Rebellenchef soll Tausende Kinder entführt haben, in seinem Auftrag wurde gemordet, geraubt und vergewaltigt. Jetzt schickt die Afrikanische Union 5.000 Soldaten und Entwicklungshelfer los, um den Kriegsverbrecher endlich zu fassen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...823425,00.html
  1. #1

    Unglaublich

    Bevor man Öl in Uganda gefunden hat, war es den Amis und dem Rest der Welt total egal, wenn der Typ abschlachtet.
    Jetzt hat man dort große Ölvorkommen gefunden und die Amis haben auch gleich einen Grund gefunden, dort unten aufzumischen.
  2. #2

    selbstjutiz durchs www

    ein aufruf zum töten von verbrechern durchs internet halte ich für höchst gefährlich.das sollte mal die uno machen. hihi
  3. #3

    Wow! Die afrikanische Union! Die mächtigste, effizienteste und zuverlässigste Militärmacht seit Menschengedenken! Na jetzt bin ich aber beruhigt. [/sarcasm]
  4. #4

    ttt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Video über Joseph Kony bewegte Millionen Menschen. Der Rebellenchef soll Tausende Kinder entführt haben, in seinem Auftrag wurde gemordet, geraubt und vergewaltigt. Jetzt schickt die Afrikanische Union 5.000 Soldaten und Entwicklungshelfer los, um den Kriegsverbrecher endlich zu fassen.

    Rebellenchef Kony: Tausende Soldaten sollen Schlächter von Uganda jagen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    zu Kony gibt es noch viel mehr zu berichten Charlie Brooker Destroys Kony 2012 / Invisible Children - YouTube
  5. #5

    Aus der Lameng

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    zu Kony gibt es noch viel mehr zu berichten Charlie Brooker Destroys Kony 2012 / Invisible Children - YouTube
    Es gibt bei youtube auch eine deutsche Aufarbeitung: "»KONY 2012«: Eine neue Kriegshetze"
  6. #6

    Good Luck

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Video über Joseph Kony bewegte Millionen Menschen. Der Rebellenchef soll Tausende Kinder entführt haben, in seinem Auftrag wurde gemordet, geraubt und vergewaltigt. Jetzt schickt die Afrikanische Union 5.000 Soldaten und Entwicklungshelfer los, um den Kriegsverbrecher endlich zu fassen.

    Rebellenchef Kony: Tausende Soldaten sollen Schlächter von Uganda jagen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Super, dann hat das also doch was bewegt, das freut mich. Am Ende wusste man ja nicht mehr, was man dämlicher finden sollte: diese zwar kitschige und meinethalben nicht ganz gare Kampagne, oder die ganzen so schrecklich kritisch-aufgeklärten Großstadt-Hipster, die aus wohldurchdqachten Gründen nicht mehr jede Hilfsaktion für Afrika mitmachen, wie das ihre naiven Eltern in den 70ern und 80ern noch getan hatten. Neiiiin, der kritische Kleinbürger vom Prenzelberg spendet nicht mehr einfach für den Schwarzen Mann, den er niemals Neger nennen würde, der aber seinethalben Verbrechern wie Kony in die Hände fallen kann, denn man muss das ganze ja differenziert sehen und überhaupt, so eine dumme Kampagne blablabla...wirklich, diese Bionade-Spießer kotzen mich warhhaft an. Das sind diese Leute, die Toleranz predigen, ohne selbst bereit zu sein, sie zu leben. Im übhrigen passt der Kampagnen-Initiator bestens zu denen. Naja. komplex. Ich finds aber gut, dass das ganze was gebracht hat, hoffentlich wird dieses Zipfelgesicht bald geschnappt. Good Luck.
  7. #7

    Zitat von Forenleser Beitrag anzeigen
    Bevor man Öl in Uganda gefunden hat, war es den Amis und dem Rest der Welt total egal, wenn der Typ abschlachtet.
    Jetzt hat man dort große Ölvorkommen gefunden und die Amis haben auch gleich einen Grund gefunden, dort unten aufzumischen.
    Zeitgenossen, die nicht ganz so fixiert auf "die Amis" und "Öl" sind, wußten schon vor diesem Video, wer Kony war und was er getan hat. Daran müssen Sie natürlich keinen Gedanken verschwenden.
    Warum sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was man gegen jemanden unternehmen kann, der tausende Kinder mit Gewalt, Drogen und Folter zu Killern (Jungs) oder zu Sexsklaven (Mädchen) gedrillt hat?
    Schließlich kann man die Welt auch mit simplen Denk-Bausteinen erklären!
  8. #8

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    zu Kony gibt es noch viel mehr zu berichten Charlie Brooker Destroys Kony 2012 / Invisible Children - YouTube
    Über Kony wird in dem von Ihnen verlinkten Video gar nichts gezeigt, da macht sich lediglich ein Möchtegern-Zyniker mit mehr oder minder niveauvollen Witzchen über das Video Kony2012 lustig.
    Wobei er sich um das eigentliche Thema (Kony) ganz lässig herumdrückt.
    Weil das womöglich einige Pointen versauen würde.
    Und das genau ist der haarscharfe Unterschied zwischen Witz und Ignoranz.
  9. #9

    ...

    Zitat von Forenleser Beitrag anzeigen
    Bevor man Öl in Uganda gefunden hat, war es den Amis und dem Rest der Welt total egal, wenn der Typ abschlachtet.
    Jetzt hat man dort große Ölvorkommen gefunden und die Amis haben auch gleich einen Grund gefunden, dort unten aufzumischen.
    Jaja, der klassische Antiamerikaner mit der ewigen Ölkeule.

    Denken Sie sich doch einmal etwas anderes aus. Ist in Uganda gar nicht so schwer:

    Die IRI schmuggelt Waffen durch den Sudan, in Somalia kämpfen al Qaeda nahe Milizen mit Kenianern (und nachdem diese nicht so effektiv waren, wie gehofft, auch mit Äthiopiern), am Horn tummeln sich Piraten, in Nigeria bomben Islamisten und die Haupttransitroute für Südamerikanische Drogen nach Europa läuft durch Schwarzafrika. Da wäre eine Drohnenbasis irgendwo da unten doch "handy".

    Vielleicht würde der Kongress so etwas aber gar nicht gerne finanzieren. Im Film gäbe es dann wohl drei Phasen:

    Erst schickt man eine kleine Einheit von Beratern. Das ist billig und beliebt.

    Anschließend stellt man fest, dass dies sehr gut gewirkt hat und die Truppen vor Ort jetzt gut genug sind, aber sie brauchen Informationen. Eine kleine Basis für ein paar Aufklärungsdrohnen irgendwo in Uganda könnte das ganze Unternehmen schnell und günstig zu Ende bringen. Kostet auch nur ein bisschen mehr.

    Und dann fragt man sich, was man eigentlich mit der Infrastruktur machen soll, wenn man fertig ist.

    So ein Zufall, wenn man noch ein paar lächerliche Millionen einsetzt, kann man jetzt plötzlich all die oben genannten Krisenherde mit seinen neuen Wunderwaffen erreichen und hätte das Geld aus den ersten beiden Phasen auch nicht verschwendet.

    Und einmal ehrlich: Wer schert sich schon um eine geheime Drohnenbasis in Afrika? Etwa die Chinesen?

    Ach ja. Das kämpfen übernehmen die lokalen Größen. Man setzt praktisch keine amerikanischen Leben aufs Spiel. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber ich halte es für ein Sonderangebot ... ;)


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