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Reaktorsicherheit: Grande Atom-Nation in der Bredouille
Am Stresstest gescheitert: Frankreichs Atommeiler sind nach Einschätzung von Inspektoren nicht katastrophensicher - jetzt fordern Behörden die unverzügliche Nachrüstung sämtlicher AKW im Land. Muss der größte Nuklearpark der Welt drastisch*reduziert*werden? Die Atomlobby fürchtet*eine Energiewende.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...798374,00.html
- #1 17.11.2011 18:27 von
Merkel und der positive Aspekt!
Es ist doch schon fast vollstänig unfassbar, dass man der Wendelhals-Politik jemals einen positiven Aspekt abgewinnen könnte. Doch der Austieg vom Ausssieg vom Ausstieg bei der Atomkraft war letztlich, zwar gezwungenermaßen die absolut richtige Entscheidung.
Solange das Regime in Frankreich seine geradezu menschenverachtende Atompolitik, trotz drastischer Sicherheitmängel und immer noch dramatisch akutellen Ereignissen in Japan derartig fortsetzt, sollte eigentlich jeglicher zwischenstaatlicher Kontakt abgebrochen werden.
In früheren Zeiten war ein derartig massiver gefährdender Zustand, nicht so sehr die eigene Bevölkerung betreffend sondern die Bundesrepublik Deutschland, die bei einem Super-Gau ebenfalls massiv leiden müssten, jedenfalls ein Grund für die Erklärung eines Krieges. - Heutzutage würde es schon reichen die politischen Gespräche abzubrechen, damit man nicht mehr absurde Schmeicheleien zwischen Merkel und Sarkozy ertragen muss. - #2 17.11.2011 18:52 von
- #3 17.11.2011 19:24 von
Noch ist Kernkraft leider ohne sinnvolle Alternative
Glücklicherweise haben die anderen Industrienationen nicht so völlig hysterisch und irrational auf Fukushima reagiert wie die durch deutsche "Qualitätsmedien" noch zusätzlich verängstigte deutsche.
Denn wenn unsere Nachbarn diesen Wahn namens Energiewende ebenfalls vollziehen, sitzen wir bald alle ohne Strom da. Nachdem das aber nicht der Fall ist können wir noch Atomstrom aus Frankreich und Tschechien importieren.
Solange Wind- und Sonnenenergie nicht grundlastfähig und ohne massive Subventionen auch nicht wirtschaftlich sind (wir haben die zweithöchsten Stromkosten in Europa und die steigen immer weiter!) sind sie jedenfalls keine Alternative zur Kernkraft.
In nächster Zukunft sehe ich da eventuell Schiefergas (darüber verfügen wir reichlich) und mittel- bis langfristig vielleicht die Kernfusion.
Gruß
berd
- #4 17.11.2011 19:24 von
- #5 17.11.2011 19:30 von
Kernkraft nein danke
Hier berichtet jemand von einem Besuch in Weißrussland. Tschernobyl ist nicht weit und der Krebs hat schon wiederholt zugeschlagen: http://www.memoro.org/de-de/Galina_523.html
- #6 17.11.2011 19:30 von
Grand Nation
Frankreich soll auch Gas kaufen und Kohle verbrennen. Das Gas gibt es billig bei Putin und Schröder persönlich. Ansonsten sollten Touristen und Naturfreunde schleunigst Landschaftsbilder machen. Diese werden bald einen Seltenheitswert haben. Windmühlen werden uns dann beglücken.
- #7 17.11.2011 19:42 von
- #8 17.11.2011 19:50 von
- #9 17.11.2011 19:57 von
Atomausstieg absurd!
In Deutschland werden vergleichsweise gut gesicherte Atomkraftwerke abgeschaltet, und in Frankreich stehen weniger sichere Reaktoren, die munter weiter betrieben werden, ohne dass sich die Franzosen sonderlich darüber aufregen. Die reißerische Berichterstattung über Mängel findet weitgehend nur in Deutschland statt. In Frankreich bleibt man dagegen gelassen. Die Bevölkerung steht hinter der Atomkraft, schließlich beschert sie weitaus niedrigere Strompreise als in Deutschland. "German Angst" ist eben ein deutsches Phänomen!
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