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Reaktorkatastrophe in Japan: Fukushima-Fische strahlen noch immer

REUTERSDie Fische im Meer vor dem Katastrophen-AKW in Fukushima sind genau so stark verseucht wie vor anderthalb Jahren. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Belastung geht nicht zurück, weil gleich zwei radioaktive Quellen die Tiere weiter vergiften.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-863330.html
  1. #1

    Das Cäsium 137

    hat eine Halbwertzeit von dreißig Jahren, das Heist die Fische werden in Dreißig Jahren noch immer die Hälfte der heutigen Messungen vorweisen. Allein schon die Futterkette eines Fisches garantiert eine hohe Konzentration radioaktiver Schadstoffe. Sicherlich wird sich das verseuchte Gebiet gewaltig ausweiten, auch wenn die Japanische Regierung versucht, die Katastrophe schön zu reden.
    Meine Mutter ist an den Folgen von Chernobyl an Leukämie gestorben.
    So ein Schicksal darf in die Gewinnberechnung eines Volkes nicht
    einbezogen werden, denn der Verlust eines Unschuldigen wird mit
    keinem Preis vergolten.
  2. #2

    Die Logik erschließt sich mit nicht ganz

    "deutsche Fischesser mussten sich keine Sorgen machen, weil schon vor dem Unglück kaum Fisch aus Japan auf den hiesigen Markt kam". Nun ja, vielleicht gilt das in der Welt von Benjamin Blümchen, ich für meinen Teil sehe das etwas anders. Ich könnte mir zm Beispiel vorstellen das es soetwas wie eine Mafia in Japan existiert und für die sich hier ein riesen Geschaft ergibt. Als Sondermüll tonnenweise gegen Geld "entsorgt", abtransportiert, umetikettiert und als premium Filets an Europa, USA, Afrika günstig an den Händler gebracht.
  3. #3

    ich dacht, dass ist dort alles nicht so schlimm ^^
  4. #4

    Big fish eat small fish

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fische im Meer vor dem Katastrophen-AKW in Fukushima sind genau so stark verseucht wie vor anderthalb Jahren. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Belastung geht nicht zurück, weil gleich zwei radioaktive Quellen die Tiere weiter vergiften.

    Strahlung: Fische aus Fukushima noch immer mit Cäsium belastet - SPIEGEL ONLINE
    In absehbarer Zeit wird sich an der radioaktiven Kontaminnierung des Wassers wenig ändern, denn die Containments sind löcherig wie ein Sieb.
    Ausserdem wird sich das Zeugs langfristig in der Artenkette anreichern, vor allem bei grösseren Fischen, die ihrerseits die kleineren verspeisen.
    Und diese beliebten Speisefische haben einen grossen Aktionsradius, was die vor der kalifornischen Küste gefangen und getesteten Thunfische beweisen.
    Ein gezieltes Monitoring dieser Risikofische gibt es aber ausserhalb der japanischen Ostküste nicht.
    Mit Fukushima kann auch alles noch viel schlimmer kommen, falls Block 4 nicht lange genug hält, hier neues Audio mit Arnie:
    Podcast for October 21st, 2012 | Fairewinds Energy Education
  5. #5

    Keine Ueberraschung

    Das war doch nun wirklich vorher zu sehen,bei einer ehrlichen und realistischen Einschaetzung.Und ich werde nachher auf die Suche gehen,woher ich das mit der Fangzone 61 habe,die angibt,dass der Fisch genau dort gefangen wurde.Auf Tiefkuehlpackungen sind die Fangzonen angegeben.Ich meine mich zu erinnern,dass es Spon war,der dies nicht lange nach dem Unglueck veroeffentlicht hatte.Kurz nach dieser Veroeffentlichung habe ich mir daraufhin im Supermarkt den Tiefkuehlfisch genauer angesehen und bestimmte Fischsorten mit dieser Nummer auch gefunden.Wenn die Deutschen sich angeblich keine Sorgen machen muessen,muessen es zumindest die Portugiesen.
  6. #6

    Nur Panikmache

    Ein erwachsener Mensch besitzt in seinem Körper strahlende Substanzen mit einer Aktivität zwischen 8.000 und 10.000 Becquerel. Also strahlt der genauso wie die Fische in Japan. Im übrigen sollte man sich mal anschauen, dass Radioaktivität bei weitem überschätzt wird, was die Gefährlichkeit betrifft. Es exestiert nämlich hier ein Hormesis-Effekt, was bedeutet, dass geringe Dosen ionisierender Strahlen gesundheitsfördernt sind. Hat man übrigens auch in Tschernobyl fest gestellt.

    [urlhttp://glitzerwasser.blogspot.de/2012/09/die-mause-von-tschernobyl.html[/url]
  7. #7

    Angaben der JFA (MAFF)

    Der Artikel hat keinerlei Neuheitswert.
    Wer die Seiten der japanischen Fischereibehörde (http://www.jfa.maff.go.jp/j/sigen/housyaseibussitutyousakekka/index.html) aufmerksam las, konnte das Ausmaß der gegenwärtigen Reaktorkatastrophe bereits seit Juni/Juli 2011 absehen. Auch über die Flüsse gelangt enorm viel strahlender Schlamm ins Meer. In Mündungen der Bucht von Tokyo wurden z.T. über 10.000 bq/kg (Tamagawa-Mündung gleich neben dem Flughafen Haneda) im Boden gefunden.
  8. #8

    Zitat von Zündkerze Beitrag anzeigen
    "deutsche Fischesser mussten sich keine Sorgen machen, weil schon vor dem Unglück kaum Fisch aus Japan auf den hiesigen Markt kam". Nun ja, vielleicht gilt das in der Welt von Benjamin Blümchen, ich für meinen Teil sehe das etwas anders. Ich könnte mir zm Beispiel vorstellen das es soetwas wie eine Mafia in Japan existiert und für die sich hier ein riesen Geschaft ergibt. Als Sondermüll tonnenweise gegen Geld "entsorgt", abtransportiert, umetikettiert und als premium Filets an Europa, USA, Afrika günstig an den Händler gebracht.
    Das ist schon eine ganz besonders arrogante Verblendung wenn man Aussagen, die auf Handelsdaten und Messungen beruhen als "in der Welt von Benjamin Blümchen" verunglimpft wenn alles was man dagegen setzt ein "Ich könnte mir zm Beispiel vorstellen" ist.

    Glücklicherweise läßt sich Radioaktivität schon mit relativ geringem Aufwand so genau und zuverlässig nachweisen wie kaum etwas anderes, was in Deutschland auch ziemlich flächendeckend gemacht wird.

    Und wie genau man plötzlich ein großes Geschäft mit verseuchtem Japanischen Fisch machen können soll wenn der früher, als er nicht verseucht war, schon kaum jemand hier haben wollte müssen sie mir auch mal erklären. Der fängt sich ja nicht von selbst. Und statt dunkle Machenschaften mit der Mafia einzugehen kann ein Fischer auch einfach woanders fischen.
  9. #9

    kein Titel

    Zitat von Quentin_Quencher Beitrag anzeigen
    Ein erwachsener Mensch besitzt in seinem Körper strahlende Substanzen mit einer Aktivität zwischen 8.000 und 10.000 Becquerel. [...]
    Ihren eigenen Blog als Quelle anzugeben ist jetzt nicht unbedingt überzeugend. Persönlich halte ich das für ziemlichen Unsinn...


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