dapdDie geplante Zerschlagung von Schlecker trifft auf geteilte Meinungen. Opposition und Gewerkschafter fürchten eine "soziale Katastrophe" und geben der FDP die Schuld. Die Bundeskanzlerin verspricht dagegen, bei der Suche nach neuen Jobs sei für die Schlecker-Beschäftigten "sicher vieles möglich".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836548,00.html
Das die Fa. Schlecker in die Insolvenz rutschte ist sicher nicht Schuld der Politik, sondern das hat der Firmengründer allein zu verantworten. Schlimm ist nur die absolute Inkompetenz der Politik und hier insbesondere des Wirtschaftsministers und seiner Partei, die FDP. Seine Weigerung die Gründung einer Auffanggesellschaft zu unterstützen, hat letztendlich dazu geführt, dass sich kein Investor gefunden hat.
Und was die Bundeskanzlerin verkündet sind hohle Phrasen, die nur ihre Hilflosigkeit zeigen und das Nichtvorhandensein eines kompetenten Wirtschaftsministers dokumentieren.
Genau das ist doch was die Gelden wollen, liberaler Arbeitsmarkt, jeder für sich selbst verantwortlich und wer es nicht schafft hat ganz liberal in der Sklaverei sein Leben zu suchen.
Die Schleckerangestellten hätten ja auch neben ihrem schlecht bezahlten Job sich fortbilden können und würden jetzt hervorragende Optionen haben IT-Systemmanager, Arzt, oder Apotheker zu werden. Und Ingenieure werden ja auch überall gebraucht.
Aber nein, diese Angestellten haben es natürlich nicht getan und sich nach der Arbeit auf die faule Haut gelegt und getrunken, geraucht und RTL geguckt. Wären die Schleckerangestellten mal in die FDP eingetreten, da erhält man ja auch für Nichts-Tun gut bezahlte Pöstchen.
...ein wahrhaft freundlicher Laden. Auch die Angestellten dort sollen's besser haben als die von Schlecker, denen ich jetzt nur alles Gute, viel Glück und neue (bessere) Jobs wünschen kann...
Das war schon bei den bisher arbeitslos gewordenen Schlecker-Verkäuferinnen ganz anders, die weitaus meisten haben keinen Job gefunden, und wird auch jetzt ganz anders sein.
Man muss schon Politiker sein, um an das Märchen zu glauben, dass an jeder Ecke ein Arbeitgeber nach Verkäuferinnen sucht. Mit der Realität hat das wenig zu tun
Es muss Ideologie von Liberalen sein, zu glauben, der Arbeitsmarkt besteht nur aus den Kennziffern "Zahl der Arbeitslosen" und "Offene Stellen".
Denn so lebensfern können doch nicht mal die Röslers, Lindners, usw. sein, dass 'ne 40-jährige Mutter aus dem Schlecker in BW mal eben mit Kind und Kegel nach meinetwegen Sachsen zieht um dort nen Job anzunehmen.
In der CDU sitzen ja noch einige schlaue Köpfe, die mit christlichem Hintergrund, nem sozialen Gewissen. In der FDP sitzen hingegen MARKTEXTREMISTEN und diese sollten als extremistische Partei staatlich überwacht werden.
26.000 offene Stellen im Einzelhandel: BA-Chef Weise: Gute Chancen für Schlecker-Beschäftigte
Ich stimme selten mit der Kanzlerin überein, aber offensichtlich geht wirklich was am Arbeitsmarkt. Dafür muss man aber vielleicht Umziehen oder etwas länger Pendeln, das sehen jetzt sicher einige Foristen als unzumutbar an.