Reaktionen auf das Schlecker-Aus: "Eine absolute Hiobsbotschaft"
dapdDie geplante Zerschlagung von Schlecker trifft auf geteilte Meinungen. Opposition und Gewerkschafter fürchten eine "soziale Katastrophe" und geben der FDP die Schuld. Die Bundeskanzlerin verspricht dagegen, bei der Suche nach neuen Jobs sei für die Schlecker-Beschäftigten "sicher vieles möglich".
Ich habe heute mit einer Rentnerin gesprochen und gesagt, das die Probleme der Familienbindung in Deutschland möglicherweise an zu niedrigen Löhnen liegen (in Sachsen). Sie wiegelte ab und kam letztlich darauf, das die Moral den Bach runtergegangen sei bezüglich der Paarbildung, der Heiratswilligkeit. Tatsächlich liegt es wohl eher an wirtschaftlichen Zwängen unter denen die Leute stehen, zugegeben auch an zu großen Konsumwünschen.
Dass Schlecker verschwindet birgt zumindest für einige kleinere Geschäfte die Möglichkeit, das Nötigste an Drogerieartikeln in ihr Sortiment aufzunehmen, in den Dörfern und Kleinstädten. Sofern nicht die anderen Großen Handelsunternehmen schneller sind. Vielleicht ziehen auch neue Existenzgründer ein...