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Reaktionen auf das neue iPad: "Wo ist der Fusionsreaktor?"

APDer Prozessor ist schneller, das Display detailreicher, die Kritiker sind vorsichtiger: Statt Apple wie sonst bei solchen Auffrischungen Langweilerei vorzuwerfen, halten sie sich zurück. Einer fragt rhetorisch: Was müsste das neue iPad bieten, um als Durchbruch zu gelten - Fusionsenergie?

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...820058,00.html
  1. #80

    Abwägung

    Zitat von user543 Beitrag anzeigen
    Apple hat ein Kunststück geschafft. Vom Computerhersteller zum Spielzeugproduzenten gewandelt. Das iPad ist nicht produktiv einsetzbar. Wir setzen auf vollwertige und robuste Tablet-Computer aus dem Hause Siemens-Fujitsu oder auf Lenovo Convertibles. Da reicht die Rechengeschwindigkeit wenigstens aus, dass man auf dem Display schneller als in Zeitlupe schreiben kann.

    Für digitale Patientenakten verwenden wir das günstigere Lenovo Thinkpad. Das kommt mit einem vernünftigen Stylus, der es ermöglicht damit zu arbeiten, ohne dass die Handballenberührung auch noch interpretiert wird. Apple dagegen hat einen vernünftigen Stylus als Eingabemothode bis heute nicht auf die Reihe gebracht.

    Das iPad ist nichts weiter als ein Kinderpsielzeug. Und da landet es am Ende auch. Alle Bekannten, die sich ein iPad gekauft haben, haben es nach relativ kurzer Zeit ihren Kinder gegeben, weil es ihnen selbst keinen Vorteil brachte.
    1) Ich bin Medizinstudent an eines der 10 größten städtischen Kliniken der Vereinigten Staaten und kann berichten das wir mittlerweile ausschließlich iPads benutzen.

    2) Einen singulären, rigiden plastik Stift (Stylus) als überlegenes Medium zur Bedienung eines Tablet's, anstelle von den 10 beeindruckendsten Instrumenten die es je gab, unser aller Hände, ist keine evidenz-basierte Meinung. Apple hat nicht nur einen revolutionären Stylus, sondern 10, und die Kommen sogar kostenlos.

    3) Patienten reagieren unglaublich positiv auf das iPad. Ich bin nun in der Lage ihnen ihre CT, MRT, Rö Bilder, Patientenakte, alles, alles, alles persönlich und ohne irritierende Trennwand (trad. Bildschirm) zu zeigen. Es gibt keine Barriere in form von großen hässlichen Bildschirme mehr, in denen der Arzt ominöse Notizen einträgt ohne das der Patient sie lesen kann; die so enorm wichtige Patienten-Arzt Beziehung wird nun endlich durch die Elektronik (dank des iPad) gefördert, und nicht weiter gehindert. Bei Dingen die um unser aller höchsten Gut gehen, unsere Gesundheit, ist Transparenz enorm wichtig; dank iPad ist dies nun mehr der Fall als je zuvor.

    4) Wen interessiert der Prozessor oder Speicher als singuläres Kriterium? Was zählt ist nicht die Anzahl der Kerne, oder die Taktung der Prozessoren, sondern die Benutzerfreundlichkeit. Solange die verbaute Technik mir die mit Abstand beste Benutzeroberfläche bietet, die ruckelfrei, hochauflösend, blitzschnell und mit einer wahrlich, im Alltagsgebrauch unerschöpflichen Batterie all das bietet was ich brauche, ohne irgendetwas hochfahren zu müssen, immer binnen Millisekunden vollkommen einsatzbereit, sehe ich den Vorteil noch nicht. Das iPad ist gut weil es die richtigen Hardwarekomponenten mit der dazu perfekt abgestimmten Software anbieten; dies scheinen viele nicht zu Verstehen (wollen?). Wer glaubt das iPad sei nur Spielzeug, als Produktivität-förderndes Medium nicht zu gebrauchen und alle Apple Kunden als dumme, untergeordnete Menschen betrachtet beleidigt viele, viele intelligente Menschen die schlicht und ergreifend ein anderen (nicht besseren) Schwerpunkt bei ihrer Kaufentscheidung in Betracht ziehen. Ich rate zur Vorsicht vor all zu rascher Generalbeleidigung.
  2. #81

    Zitat von rstevens Beitrag anzeigen
    Nöö, immer noch nicht wirklich nötig. Mag für manche interessant sein, aber kein KO-Kriterium.

    Warum kaufen Sie sich nicht einfach ein Tablet von Samsung oder so?

    Da gibt's nach Ihrer Darstellung
    - Massenspeicher
    - das bessere Betriebssystem
    - Den besseren Browser

    Damit ist doch das meiste abgedeckt.
    Ich habe ein Android Handy. Das funzt super - hat alles was ich brauche. Aber bei den Tablets, denke ich, ist Appel doch einfach weiter als Android.
    Dennoch bin ich der Meinung, dass auch Apple noch viel verbessern könnte. Wäre doch toll, wenn eines Tages so ein Tablet fast alles kann, was auch mein Laptop kann. Was spricht dagegen?
  3. #82

    ja ich glaube ...

    Zitat von Lütt_Matten Beitrag anzeigen
    Sie werden lachen: Den hab´ ich seit letztem Sommer! (Ich denke, wir reden von dem Selben...;-))
    Ist auf jeden Fall ein Anfang (dem Hersteller ist wohl nichts vorzuwerfen - Der zeigt ja seit Jahrzehnten, was er kann, wenn ihm technisch nicht die Hände gebunden sind...), aber wie gesagt: Die Spitze ist mir viel zu dick um vernünftig damit arbeiten zu können!

    Der Stift sollte, wenn es nach mir ginge, eine genauso schlanke Spitze haben, wie die, die der Hersteller für seine professionellen Zeichentablets anbietet.
    ... wir reden vom gleichen :-) was natürlich stimmt, ist, dass das stiftkonzept nicht von vorneherein ins iPad integriert ist, sondern durch einen drittanbieter "erweitert" wird. zum zeichnen, malen und illustrieren aber sehr brauchbar. etwas dünner könnte es aber sein, stimmt. probieren sie vielleicht mal aus, obs mit einem handelsüblichen spitzer besser wird :-)

    ... welche erweiterten möglichkeiten das stiftkonzept für touchdisplays bringt zeigt samsung mit dem galaxy note. das ist in der hinsicht dem iPad3 voraus. aber da weiss sich apple bestimmt zu helfen, die anwälte haben bestimmt schon eine klage vorbereitet. steve jobs hat vor 20jahren auch schonmal einen bleistift benutzt. das sollte für eine geschmacksmusterklage genügen :-)
  4. #83

    Klappt das?

    Zitat von spiegelistwiebild Beitrag anzeigen
    ... gehen sie einfach in den nächsten elektro-markt und kaufen sich einen stift fürs iPad. sie werden sehen, damit lässt sich ganz wunderbar arbeiten.
    Wenn man den Handballen dann auflegt, gibt es dann eine Fehleingabe?

    Ich habe ein "old school tablet" ein Convertible. Das funzt mit Stift und Induktionstechnik. Tolle Sache und kann 1000mal mehr als ein Tablet - egal welches.
    Ich habe aber auch ein IPad2. Ich gebe zu, das nutze ich mittlerweile sogar mehr, da einfach leichter und kleiner. Aber vom Betreibsystem ist es einfach um Welten hinterher. Vielleicht aber auch nicht zu vergleichen.
    Das braucht wohl noch Zeit, bis die Technik auch so weit ist...
  5. #84

    und woher kommt ...

    Zitat von tnvb Beitrag anzeigen
    ... Wen interessiert der Prozessor oder Speicher als singuläres Kriterium? Was zählt ist nicht die Anzahl der Kerne, oder die Taktung der Prozessoren, sondern die Benutzerfreundlichkeit. ...
    ... eine flüssige bedienbarkeit. die ursache liegt nicht an schicken icons sondern unter der haube - sondern u.a beim prozessor. und da ist sehr wohl entscheidend ob mit 20 Mhz oder 1,5 Ghz getaktet. das gleich gilt für die kerne (wenn die software drauf abgestimmt ist).
  6. #85

    Das IPat3 kann 2048*1536 Pixel, wow!
    Meine Hochtonlautsprecher können 30KHz.
    Auch toll, oder?

    Nur leider können das weder meine Augen, noch meine Ohren.

    Aber es gibt ja genug, die auf solche Spezifikationen wert legen, die meisten werden dass allerdings gar nicht merken.
  7. #86

    [QUOTE=Lütt_Matten;9784597]Ich besitze ein iPad 1. Generation und benutze es viel weniger als 7 Stunden die Woche.
    Ein Durchbruch wäre für mich die Möglichkeit einen Stift zu entwickeln, der eine richtig normale, schlanke Spitze hätte, und nicht eine die fast so dick ist wie mein kleiner Finger. Dann hätte man mit dem iPad ein tolles, mobiles Notizbuch für unterwegs, in das man auch mal kleine Skizzen machen könnte.

    Auf die neue Bildqualität bin ich gar nicht so apicht, da habe ich bereits an meinem iPad 1 nichts dran auszusetzen.

    Toll fände ich es, wenn ich endlich gekaufte DVD´s ähnlich wie momentan CD´s in meine Itunes Bibliothek einlesem könnte.
    Ganz super wäre natürlich die Möglichkeit Flash-Projekte oder wenigstens mal ´ne kleine Gif-Animation darauf laufen lassen zu können! Das wäre auch ganz im Sinne von tausenden Deutschen Unternehmen, die über wertvollen Flash-Content verfügen, den sie momentan nicht- oder nur extrem umstänglich auf´s iPad übertragen können.
    Super wäre es, wenn ich meine Digitalkamera ans iPad anschließen könnte, und meine Fotos nicht automatisch auf ein kaum noch druckbares Schrottformat komprimiert würden!

    Sehr guter Beitrag! Kann Apple ruhig zweimal lesesn!!!
  8. #87

    ...

    Zitat von veccctor Beitrag anzeigen
    Dann mal bitte Beispiele für ein OS sowie Produktdesign ala 2012?
    Es gibt da ein eher weniger beachtetes OS, dass drei IDEA-Designawards und einen IxDA gewonnen hat...
    IDEA 2011 Gallery | Industrial Designers Society of America - IDSA
    Windows Phone 7.5 (Mango) | IxDA Interaction Awards
    (bevor jemand was von gekauft erzählt, links oben den Sponsor beachten)
  9. #88

    wenn sie das iPad ...

    Zitat von rstevens Beitrag anzeigen
    ...
    Randlose Displays wären bei Touch-bedienten Tablets eine Katastrophe, da man, wenn man das Ding in der Hand hält, permanent Fehleingaben hätte ...
    ... wenn das tablet mit so umkrallen, dass sie ihre finger mitten im display sind, wird das mit oder ohne rand schwierig :-). da wäre dann aber ein touchdisplay eh ungeeignet.
    Zitat von rstevens Beitrag anzeigen
    Ich empfehle den Kauf eines Android Geräts. Da können Sie sich nach Belieben im Filechaos umsehen personalisieren bis Ihnen langweilig wird. Mit etwas Glück erwischen Sie ein Gerät eines Herstellers, der bei der Software schlunzt, ist ja auch nicht so wichtig, der Nachfolger kommt ja in wenigen Monaten. Sollten Sie also einen solchen erwischen, können Sie sogar nach jedem Firmware-Upgrade neu personalisieren, weil das Backup dieser Einstellungen nicht geklappt hat. ...
    ... nur ein bisschen zum filmchen anschauen, surfen und lines ziehen verwenden, dann passt das ja alles für sie - freut mich :-) da müssen sie auch nicht wissen, wie man filesystem schreibt.
    ... ich erwarte von einem gerät in der preislage eines laptops, dass ich mit diesem professionell arbeiten kann und stadardmäßig einen halbwegs zentralen zugang zu meinen daten habe.
  10. #89

    Zitat von vali.cp Beitrag anzeigen
    Für meinen Geschmack ist genau das Gegenteil der Fall. Die Cloud ist doch wohl das unkomplizierteste und einfachste überhaupt.

    Verstehe gar nicht wie Sie darauf kommen.
    Die Cloud an sich ist unkompliziert aber überlegen Sie sich doch einfach mal den kompletten Vorgang wenn ich die Bilder meiner Kamera auf dem iPad haben möchte:
    1. PC/Mac starten
    2. Kamera/SD oder CF Karte mit PC Verbinden
    3. Bilder von der Kamera über den PC in die Cloud übertragen (kann je nach Nutzer und OS in mehreren Arbeitsschritten enden)
    4. warten bis die Übertragung fertig ist
    5. Bilder von der Cloud wieder auf das iPad herunterladen

    Warum also nicht einfach die Kamera über einen aktiven USB Port an das iPad anschließen und die Dateien direkt übertragen? Ich weis das es das Kamera Connection Kit von Apple gibt aber die Kamera steht hier stellvertretend für eine vielzahl von umständlichen Schritten die nicht sein müssten.


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