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Reaktionen auf #Aufschrei-Brief: "Jetzt hacken sie auch noch auf #Gauck herum"

APDer offene Brief der #Aufschrei-Frauen an den Bundespräsidenten hat die Sexismusdebatte neu angefacht. Hunderte unterzeichneten das Schreiben, das Gauck mangelndes Feingefühl vorwirft. Doch viele Twitter-User finden die Kritik überzogen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-887291.html
  1. #1

    Stadt-Emanzen

    Diese Frauen scheinen überwiegend ihr Leben vor dem Computer zu verbringen, bei Facebook und Twitter. Da melden sie dann jeden Pubs den sie gerade machen als Sensation.
    Und ansonsten werden als Alibi irgendwelche Laberfächer auf Arbeitslosigkeit "studiert". Damit kann man dann später herrlich für eine Frauenquote schreien und sich über angebliche Benachteiligungen beschweren. Das qualifiziert dann wiederum für so Spitzenjobs wie Gleichstellungsbeauftrage oder Gendermainstreamcheffin

    Einfach nur lachhaft.

    Ich wäre schon längst an FRAU verzweifelt, wenn ich in den vielen täglichen Kontakten mit Frauen bisher auch nur eine gefunden hätte, die diesen Schwachsinn auch so sieht.
    Allerdings sind diese Frauen vom Land und anscheinend etwas taffer und geerdeter als diese Stadtpommeranzen, verzeihung Stadtemanzen
    Das muss sich hier um eine kleine Schrei-Truppe handeln, die immer noch im Kindheits-Ich agiert. Wer am lautesten Schreit (und das können Frauen bekanntermaßen sehr gut) hat recht!
    Hey das Wetter ist so schön, geht doch raus ins Cafe einen Capuccino trinken und vielleicht sogar ein bißchen flirten statt vor dem Bildschirm zu sitzen. Das macht den Kopf frei und bringt einen wieder in die Realität zurück. ansonsten hilft nur der Besuch beim Arzt
  2. #2

    Divergierender Kontext

    Die Leute, die sich echauffieren, wußten halt schon von #aufschrei, als es noch um die richtig harten Fälle von sexistischen Entgleisungen ging, die unter diesem hashtag gepostet wurden. In dem Kontext sind Gaucks Worte tatsächlich herablassend und peinlich. Allerdings weiß Gauck im Zusammenhang mit #aufschrei wohl nur von Brüderles angeschwipsten Gebaggere. und in *dem* Kontext wäre Kritik an seinen Äußerungen tatsächlich dünnhäutig und übertrieben.
  3. #3

    Furor...

    Bedeutet Wutausbruch, Toben aber auch Raserei,
  4. #4

    Kaum noch erträglich

    Diese ganze (unnötige) Diskussion ist kaum noch erträglich. Alle Diskutanten und Diskutantinnen sollten sich per Aufschrei lieber um den Armutsbericht der Bundesregierung kümmern. Da stecken echte bundesdeutsche Probleme drin, nicht in der Wortwahl "Furor". Die "aufschreienden" Frauen werden hiermit an die schwarz-gelbe Regierung und speziell an deren Frauen-Ministerin verwiesen. Da gibt es eine Menge zu kritisieren und zu motzen und Fehlentwicklungen zu beklagen. Weniger beim Bundespräsidenten Gauck. Wohlan, ans Werk und Glück auf. Grüetzi. F.
  5. #5

    Respekt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der offene Brief der #Aufschrei-Frauen an den Bundespräsidenten hat die Sexismusdebatte neu angefacht. Hunderte unterzeichneten das Schreiben, das Gauck mangelndes Feingefühl vorwirft. Doch viele Twitter-User finden die Kritik überzogen.

    Reaktionen auf #Aufschrei-Brief an Gauck - SPIEGEL ONLINE
    Wenn Gauck als Bundespräsident den Mut hatte, die Sexismusdebatte zu thematisieren, so ist ihm dafür Respekt zu zollen. Wie viele Personen haben denn auf Twitter den so genannten Aufschrei formuliert beziehungsweise geteilt? Es sind laut Text auf Spiegel-Online Hunderte. Wenn das ausreicht um eine Debatte zu entfachen, dann stimmt etwas mit unserer Wahrnehmung nicht. Dann müßte sich Gauck dringend noch zu ganz anderen Dingen äußern.
  6. #6

    Fragwürdig

    Der ganze Aufschrei bleibt doch letztlich mit einer gewissen Fragwürdigkeit behaftet, so lange er z.B. bei dem meist nicht einmal kaschierten Sexismus in der Werbung ausbleibt. Wer diesen stets hinnimmt, leistet der unterschwelligen Perpetuierung sexistischer Einstellungen und hernach Handlungsweisen auch Vorschub.
  7. #7

    Das

    Das ist so grotesk und kindisch, dass einem die Worte fehlen. Naja. Morgen vorbei.
  8. #8

    Die Aufkündigung der Ritterlichkeit

    Ich finde es irgendwie faszinierend, dass der von den Initiatorinnen gewählte Begriff "Aufschrei" eigentlich Hilflosigkeit impliziert. Bei einem Aufschrei erwartet man Hilfe oder Unterstützung. Das ist irgendwie nicht mein Verständnis von einer modernen, für sich selbst einstehenden Frau.

    Andererseits frage ich mich, wie viele dieser Damen von althergebrachten männlichen Verhaltensweisen profitieren und sie gutheißen. Die sogenannte "Ritterlichkeit" oder der "Gentleman" z.B.. Das von einem Mann wie selbstverständlich zu erwarten, ist dabei auch ziemlich sexistisch. Ich frage mich, wie viele Feministinnen irritiert wären, wenn man ihnen diese "Ritterlichkeit" aufkündigt. Wäre mal ein interessantes soziales Experiment.

    Die Debatte ist also leider verlogen und voller Doppelmoral. Da hätte ich mir doch mehr erwartet. Die Frauen die ich kenne, können mit solchen Problemen durchaus differenziert umgehen und müssen nicht hilflos aufschreien.
  9. #9

    .

    Zitat von g.papstein Beitrag anzeigen
    Bedeutet Wutausbruch, Toben aber auch Raserei,
    Danke für die Klarstellung. Da kann man erkennen dass es nicht immer ausreicht Argumente zu haben, manchmal braucht man eben auch ein Wörterbuch.








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