Zu der Anmerkung, Regividerm sei unter fadenscheinigen Argumenten abgelehnt worden, hier einige Fakten.
Ende der 90er-Jahre hatte Merck sein Engagement im Bereich Dermatologie
beendet und die auf Hauterkrankungen spezialisierte Tochtergesellschaft Hermal verkauft.
Kurz danach wurde dem Konzern Regividerm angeboten. Die Aussage, daß das Mittel nicht zum Portfoilio passt, sieht somit schon wieder viel weniger "fadenscheinig" aus.
2007 kaufte dann Merck das Schweizer Biotechnologieunternehmen Serono und brauchte wiederum kein Regividerm mehr, da Serono mit Raptiva ein Produkt im Angebot hat, dessen Wirkung zumindest nach Studien weit besser war.
Was aber an den Berichten in der ARD und im Spiegel zu denken gibt:
Am 21. Oktober wird das Produkt bei der WDR-Sendung ‚Hart aber Fair’ aus der "Versenkung" geholt. Am 11. November soll das Buch des Autors der Sendung in den
Buchläden erhältlich sein, ab Mitte November beginnt der Verkauf von Regividerm in den Apotheken.
Und für diese Vetterleswirtschaft werden Gebührengelder verwendet?



