DPAIn Brüssel geht nichts mehr: Weil ein Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs während der Arbeit zu Tode geprügelt wurde, sind seine Kollegen in den Streik getreten. Noch bis zum Dienstag sollen Bus, Bahn und Metro stillstehen.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...826305,00.html
Das sollten die MITARBEITER von U-&S-Bahn & die BUS-Fahrer in Berlin-Kreuzberg & im Wedding auch mal machen!
In vielen französischen Städten stellen die Busse oft für zwei Stunden stadtweit den Betrieb ein, wenn ein Busfahrer attackiert wurde. So bringt man ins Bewusstsein der Menschen, dass es erstens solche Fälle von Aggression gibt, und dass sie zweitens nicht hinnehmbar sind und drittens erst recht nicht totgeschwiegen werden dürfen. Wir hätten mit Sicherheit weniger Probleme mit Aggression in der Öffentlichkeit, wenn jeder einzelne Fall verfolgt und geahndet würde. Es kommt darauf an, ein Bewusstsein dafür bei den Menschen zu schaffen.
Eine Lösung wäre die Bewaffnung der Fahrer, denn ich halte es für möglich, dass dieser Mord nicht der letzte sein sollte. Vielleicht lässt sich aber auch die Bedienung der lebensgefährlichen Stadtteile vom ÖPNV abkoppeln. Ich könnte mir vorstellen, dann da keine grösseren Umsiedlungen erforderlich sind.
Den Kommentar bezüglich der Kontrolleure fand ich schon interessant.
Unfassbar, da bleibt einem die Spucke weg, über was hier diskutiert wird. Streik, Arbeitsniederlegung oder sonstwas, das muss man jetzt hier erst mal ausdiskutieren. Da schreibt ein seniler Mann ein Gedicht und mit diesem Schwachsinn beherrscht er tagelang die Schlagzeilen. Was in Brüssel gerade passiert, ist extrem bemerkenswert, dort ist man offenbar nicht mehr Willens, was einem Politiker aus den Elfenbeintürmen vorgeben, aushalten zu müssen. Bei uns wär das mit dem üblichen Schulterzucken und als Einzelfall abgetan worden. Auch wenn der Bericht wesentliche Fakten verschweigt, gewisse Verhaltensweisen sind entlarvend:
"Der mutmaßliche Täter war den Angaben zufolge auf einen Anruf des Autofahrers hin zum Unfallort gekommen und hatte dort den Mitarbeiter des öffentlichen Brüsseler Nahverkehrsunternehmens STIB zusammengeschlagen."
Und was bitte entlarven Sie da?
Es gibt zig mögliche Gründe, warum jemand ggf. ein Familienmitglied oder einen Freund/Bekannten nach einem Unfall zur Hilfe ruft.
Beratung, Zeuge, Abschleppen, Übersetzen, usw..
Es spielt an sich keine direkte Rolle, ob der Täter Fahrer, Beifahrer oder zugerufener Bekannter war/ist.