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Reaktion auf Massenproteste: Portugal rückt von drastischem Sparprogramm ab

DPADie portugiesische Regierung beugt sich dem Druck der Straße. Nach achtstündigen Verhandlungen hat sie angekündigt: Die umstrittene Erhöhung der Sozialbeiträge kommt doch nicht. Bisher galten die Reformbemühungen des Krisenstaats als vorbildlich.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...857403,00.html
  1. #1

    Jetzt geht's richtig los, aber Mario wird's schon richten

    Jetzt geht's richtig los. Die Südländer werden jetzt so nach und nach die Sparmaßnahmen beenden. Aber Super-Goldman-Sachs-Mario wird's schon richten. Billige Kredite für alle und die Inflation gibt's gleich danach.
  2. #2

    Sparprogramm in Portugal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die portugiesische Regierung beugt sich dem Druck der Straße. Nach achtstündigen Verhandlungen hat sie angekündigt: Die umstrittene Erhöhung der Sozialbeiträge kommt doch nicht. Bisher galten die Reformbemühungen des Krisenstaats als vorbildlich.

    Reaktion auf Massenproteste: Portugal rückt von Sparprogramm ab - SPIEGEL ONLINE
    Recht haben sie, die portugisischen Arbeitnehmer. Sozialabgaben zu erhöhen ist erst dann sinnvoll und wird von der Mittelschicht akzeptiert, wenn auch die Reichen ihren Beitrag zum Sparen erfüllt haben.

    In Porutgal wie auch in Deutschland verdienen die Reichen an der Verschuldung des Staates und dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.
  3. #3

    18 Prozent

    Über 18 Prozent Sozialversicherungsbeiträge würden sich die deutschen Arbeitnehmer freuen. Die liegen immer noch deutlich über 20 Prozent. Trotz der Versprechen der FDP für mehr Netto vom Brutto zu sorgen.

    Vor der Bundestagswahl wird man dem Arbeitnehmer noch schnell um 10 Euro monatlich entlasten um die Lüge zu entschärfen. Aber was nutzt das, wenn die massiv gestiegenen Lebensmittelpreise und Energiekosten jeden Haushalt monatlich um 50 Euro kosten (unabhängig von der höhe des Einkommens?).

    Die Belastungen die die Deutschen ertragen müssen, wollen die Portugiesen und Griechen natürlich nicht haben. Schon klar. Lieber zapfen sie uns an (ESM, EZB, Milliardenhilfen...).
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die portugiesische Regierung beugt sich dem Druck der Straße. Nach achtstündigen Verhandlungen hat sie angekündigt: Die umstrittene Erhöhung der Sozialbeiträge kommt doch nicht. Bisher galten die Reformbemühungen des Krisenstaats als vorbildlich.

    Reaktion auf Massenproteste: Portugal rückt von Sparprogramm ab - SPIEGEL ONLINE
    Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland
    überall das gleiche Bild

    Die Schere geht so krass ausinander, und irgendwelche Besserwisser verteidigen das System
  5. #5

    Eu

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die portugiesische Regierung beugt sich dem Druck der Straße. Nach achtstündigen Verhandlungen hat sie angekündigt: Die umstrittene Erhöhung der Sozialbeiträge kommt doch nicht. Bisher galten die Reformbemühungen des Krisenstaats als vorbildlich.

    Reaktion auf Massenproteste: Portugal rückt von Sparprogramm ab - SPIEGEL ONLINE
    Kann mir richtig vorstellen wir man aus dem Fenster gesehen hat: "Die protestieren immer noch, was sollen wir tun?"
    Dann sagte jemand ESM und alle gingen zum Mittagstisch!
  6. #6

    Die Sparprogramme ließen die Wirtschaft in Portugal einbrechen lesen wir. Das heißt, das bisherige Wachstum basierte vor allem auf Staatsausgaben auf Schulden und Krediten. Die EZB wird trotzdem das notwendige Geld besorgen oder besser drucken. Es ist absehbar, dass es zu massiven Transferzahlungen zu Lasten Deutschlands kommen wird. Die Probleme werden zwar nicht gelöst, aber das deutsche Volksvermögen vernichtet. Es bleibt immerhin zu hoffen, das unsere politische Elite ja doch einen Plan B hat.
  7. #7

    Super

    Da geht das schöne Geld flöhten, aber in meiner alten Jogginghose im Waschkeller is sicher noch nen 10cent Stückchen übrig
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die portugiesische Regierung beugt sich dem Druck der Straße. Nach achtstündigen Verhandlungen hat sie angekündigt: Die umstrittene Erhöhung der Sozialbeiträge kommt doch nicht. Bisher galten die Reformbemühungen des Krisenstaats als vorbildlich.

    Reaktion auf Massenproteste: Portugal rückt von Sparprogramm ab - SPIEGEL ONLINE
    Deutzschland zahlt ja, warum noch sparen. Oder die EZB druckts. Sparen ist blöd, die Party geht weiter.
  9. #9

    Die Jugend muss bezahlen

    In den Schulden-Staaten der EU müssen doch mehrheitlich die Jungen bezahlen. Und zwar sehr direkt. Sie bekommen keine Arbeit mehr und müssen ihre Eltern zur Kasse bitten. Trotz guter Ausbildung. Und die Eltern unterhalten die Kinder, weil der Staat und die Wirtschaft keine Reserven mehr haben. Die Eltern haben keine Schuld, weil sie nicht mehr geben können. Das Geld ist verbraucht. Es gibt nichts mehr zu holen. Und der Staat ist pleite. Die Wirtschaft gibt nichts mehr ab. Die Kapitalmärkte sind bedient. Nun muss die Gesellschaft das Maul der Banken füllen und der Staat produziert Inflation. Es gibt nichts mehr. Und dennoch muss der Staat den Schlund der Kapitalmärkte weiter füllen. Mit Schulden. - Wie lange noch?


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