Reaktion auf kino.to-Urteil: Angreifer legen Justiz-Websites lahm

Online-Attacke auf deutsche Justiz-Websites: Nach der Verurteilung des Chefprogrammierers des illegalen Filmportals kino.to überlasten Unbekannte die Internetpräsenz des Bundesjustizministeriums. Auch die zentrale Homepage der sächsischen Justiz war zeitweise nicht erreichbar.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...826969,00.html
  1. #10

    Zitat von navysailor Beitrag anzeigen
    ... ob irgendwelche "Hobbyhacker" diese "unwichtigen" Seiten lahm legen. Wenn keiner drüber berichten würde wäre es ungefähr so, als wenn in Hinterhupfingen ein Kirschbaum illegaler Weise gefällt worden wäre.

    MFG
    Bei der Volkszählung letzen Jahres war noch süffisant berichtet worden, daß die Auswertung aus der Gegend in der dieser Server stehen müßte, alles ein paar Tage bis Wochen länger dauert, wegen : only ISDN
  2. #11

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    Die können eben gar nichts! Nicht einmal den eigenen Stall schützen, geschweige denn den Bürger!
    Das Pack mus weg. Nicht nur die aus der ersten Reihe, auch in Reihen dahinter. Die sind alle schuld.
    Deren Niveau reicht so gerade mal einen Falschparker bei schönem Wetter im Sonnenschein aufzuschreiben und dann als Staatsverbrecher abzocken.
    Wahltag ist Zahltag. Abwählen! In NRW + S-H. Und dann in berlin.
    jetzt aber mal halb lang !! wir haben immer noch ein Rechtssystem, welches nicht auf hackerphantasien basiert. wenn du zu geizig bist für content zu bezahlen, dann lass es einfach anstatt dir das zeug illegal zu besorgen und dann zu jammern.
  3. #12

    USA als Vorbild

    Zitat von stefanbodensee Beitrag anzeigen
    Der Bengel, der jetzt verurteilt wurde, sollte froh sein, dass er nicht in den USA verurteilt wurde, dort wandern Leute wegen ganz anderer Sachen noch viel länger hinter Gitter.
    Klasse, sonst wird in diesem Forum wegen jeder Kleinigkeit auf die USA eingedroschen. Geht es aber darum, Leute wegen Kinkerlitzchen für Jahrzehnte in den Knast zu stecken, dann gilt "God's own country" auf einmal als Vorbild.
  4. #13

    Zitat von Pizza No.7 Beitrag anzeigen
    Tja, die kino.to-Leute haben sich hübsch die Taschen vollgemacht bzw. vollmachen wollen. Und das mag gerade noch angehen, aber sie wollten das Geld garantiert nicht versteuern. Das ist dann der Augenblick, wo jeder Staat kein Pardon mehr kennt. So ist das einfach. Da nutzen auch alberne Netz-Attacken nichts.
    Ein Verbrechen!
    Das Ministerium muß Angesichts der gegenwärtigen Entwicklung stets Server bereitstellen die minimum 80 000 000 Anfragen parallel beantworten können.

    Das mit den "vollen Taschen" ist auch so ein Skandal.
    Latürnich !
    Millionen und aber Millionen für anonyme Werbung von anonymen Geldgebern. Dabei sind das doch die, die das finanzierten !
    Leider kennt die keiner...........seltsam,.. das.

    Diese Attacke Heute, kann nur zur verschleierten Verdeckung verdeckter Verschleierung der unkenntlichen Hintermänner gedient haben, die unbekannte WERBUNG finanzierten, um im Dunkle zu bleiben und diese Verbrecher des illegalen Filmangebotes zu mästen und ihnen die Taschen zu füllen.

    So wird's gewesen sein.
  5. #14

    Eigentlich hat der Mann noch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Online-Attacke auf deutsche Justiz-Websites: Nach der Verurteilung des Chefprogrammierers des illegalen Filmportals kino.to überlasten Unbekannte die Internetpräsenz des Bundesjustizministeriums. Auch die zentrale Homepage der sächsischen Justiz war zeitweise nicht erreichbar.

    Reaktion auf kino.to-Urteil: Angreifer legen Justiz-Websites lahm - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    ...richtig Glück gehabt, nur vier Jahre, er kann sich glücklich schätzen. Schließlich gab es nicht nur einen Personenschaden, sondern einen Sachschaden und der wird - im Gegensatz zum Personenschaden - in Deutschland hart bestraft.
  6. #15

    Diejenigen, die hier die Verurteilung als vollkommen gerechtfertigt feiern sollten sich einmal fragen, wer in Wahrheit die sind, die sich "die Taschen voll machen". Ja, Filmproduktionen kosten Geld, und dieses Geld muss irgendwie wieder hereingeholt werden. Da hört es dann aber auch schon auf mit der Einigkeit. Ginge es wirklich nur darum, die Produktionskosten wieder hereinzuholen beziehungsweise den beteiligten Mitarbeitern einen vernünftigen Lohn sichern zu wollen, so würden auch ganz andere Modelle der Finanzierung vollkommen ausreichen. Beispielsweise die schon seit Jahren von vielen geforderte Film - FLATRATE. Man würde dann pro Monat eine Pauschalabgabe zahlen (deren Höhe noch zu verhandeln wäre) und darf sich dafür so viele Filme downloaden, wie man möchte. Die entsprechenden Filme bzw deren Beteiligte würden je nach der Zahl der Abrufe vergütet. Ein solches Modell würde mit Sicherheit auch die Zahl derer drastisch senken, die sich ihre Filme illegal beschaffen.

    Genau darum geht es aber eben NICHT und genau deswegen gibt es leider auch ein solches Modell bislang nicht. Denn es geht darum, dass sich die großen Film Gesellschaften eine goldene Nase verdienen wollen und dies auch tun. Leuten, die Downloader immer als Verbrecher und sonstwas bezeichnen kommt es offenbar überhaupt nicht in den Sinn, dass hier seit vielen Jahren eine Abzocke in großem Stil betrieben wird - statt dessen lassen sie sich das Geld fröhlich immer weiter aus der Tasche ziehen. Die heutigen Preise für den Eintritt ins Kino oder halbwegs aktuelle BluRays sind jenseits von gut und böse gemessen an dem, was zur reinen Kostendeckung wirklich zu verlangen nötig wäre. Downloader/Raubkopierer tun das was sie tun doch nicht in erster Linie, um den an der produktion beteiligten Menschen ihren Lohn wegzunehmen, sondern um die Abzocke durch die großen Filmfirmen nicht weiter hinzunehmen - und das völlig zu recht!

    Überhaupt eine Strafe zu verhängen halte ich in diesem Fall lediglich deswegen für angemessen, weil die Betreiber ihrerseits Beträge erwirtschaftet haben, die weit über das hinausgehen, was zum Betreiben eines solchen Portals an Kostendeckung notwendig wäre. Es ist wohl gutund gerne anzunehmen, dass die nicht vorhatten, das Geld hungernden Kindern zu spenden. Trotzdem ist das tatsächliche Strafmaß absolut überzogen - eine Gefängnisstrafe und dann auch noch in dieser Höhe steht in keinem Verhältnis - Leute, die arglose Passanten krankenhausreif schlagen bekommen in der Regel auch nicht mehr als das. Niemand kann mir erzählen, dass das noch etwas mit Gerechtigkeit zu tun hätte. Hier wird doch nur einmal mehr die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, ein Exempel zu statuieren - damit der unreflektierte Durchschnittsbürger auch ja in seinen minderbemittelten Schädel gehämmert bekommt: "Raubkopieren ist böse! Gebt uns mal lieber brav weiter euer Geld!"

    Das ist also unser wunderbares Justizsystem. Wi-der-lich.
  7. #16

    Hm?

    Zitat von Gnurpf Beitrag anzeigen
    Diejenigen, die hier die Verurteilung als vollkommen gerechtfertigt feiern sollten sich einmal fragen, wer in Wahrheit die sind, die sich "die Taschen voll machen". Ja, Filmproduktionen kosten
    ...
    Genau darum geht es aber eben NICHT und genau deswegen gibt es leider auch ein solches Modell bislang nicht. Denn es geht darum, dass sich die großen Film Gesellschaften eine goldene Nase verdienen wollen und dies auch tun. Leuten, die Downloader immer als Verbrecher und sonstwas bezeichnen kommt es offenbar überhaupt nicht in den Sinn, dass hier seit vielen Jahren eine Abzocke in großem Stil betrieben wird - statt dessen lassen sie sich das Geld fröhlich immer weiter aus der Tasche ziehen. Die heutigen Preise für den Eintritt ins Kino oder halbwegs aktuelle BluRays sind jenseits von gut und böse gemessen an dem, was zur reinen Kostendeckung wirklich zu verlangen nötig wäre. Downloader/Raubkopierer tun das was sie tun doch nicht in erster Linie, um den an der produktion beteiligten Menschen ihren Lohn wegzunehmen, sondern um die Abzocke durch die großen Filmfirmen nicht weiter hinzunehmen - und das völlig zu recht!
    ...

    Das ist also unser wunderbares Justizsystem. Wi-der-lich.
    Geschäftsmodelle ändern? Warum, solange es noch hinreichend funktioniert? Ich verstehe immernoch nicht, weshalb überhaupt irgendein Recht darauf bestehen sollte, Mainstream Inhalte zu konsumieren und dazu die Konditionen vom Verbraucher statt vom Anbieter vorgeben zu lassen. Ist irgendjemand der Meinung dass z.B. ein US-Blockbuster-Movie, ein aktueller Pop-Song etc. unverzichtbares Kulturgut darstellen?
  8. #17

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Schließlich gab es nicht nur einen Personenschaden,
    gab es den?