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Reaktion auf kino.to-Urteil: Angreifer legen Justiz-Websites lahm
Online-Attacke auf deutsche Justiz-Websites: Nach der Verurteilung des Chefprogrammierers des illegalen Filmportals kino.to überlasten Unbekannte die Internetpräsenz des Bundesjustizministeriums. Auch die zentrale Homepage der sächsischen Justiz war zeitweise nicht erreichbar.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...826969,00.html
- #10 11.04.2012 18:04 von
- #11 11.04.2012 18:15 von
- #12 11.04.2012 18:42 von
- #13 11.04.2012 18:44 von
Ein Verbrechen!
Das Ministerium muß Angesichts der gegenwärtigen Entwicklung stets Server bereitstellen die minimum 80 000 000 Anfragen parallel beantworten können.
Das mit den "vollen Taschen" ist auch so ein Skandal.
Latürnich !
Millionen und aber Millionen für anonyme Werbung von anonymen Geldgebern. Dabei sind das doch die, die das finanzierten !
Leider kennt die keiner...........seltsam,.. das.
Diese Attacke Heute, kann nur zur verschleierten Verdeckung verdeckter Verschleierung der unkenntlichen Hintermänner gedient haben, die unbekannte WERBUNG finanzierten, um im Dunkle zu bleiben und diese Verbrecher des illegalen Filmangebotes zu mästen und ihnen die Taschen zu füllen.
So wird's gewesen sein. - #14 11.04.2012 21:44 von
- #15 11.04.2012 23:18 von
Diejenigen, die hier die Verurteilung als vollkommen gerechtfertigt feiern sollten sich einmal fragen, wer in Wahrheit die sind, die sich "die Taschen voll machen". Ja, Filmproduktionen kosten Geld, und dieses Geld muss irgendwie wieder hereingeholt werden. Da hört es dann aber auch schon auf mit der Einigkeit. Ginge es wirklich nur darum, die Produktionskosten wieder hereinzuholen beziehungsweise den beteiligten Mitarbeitern einen vernünftigen Lohn sichern zu wollen, so würden auch ganz andere Modelle der Finanzierung vollkommen ausreichen. Beispielsweise die schon seit Jahren von vielen geforderte Film - FLATRATE. Man würde dann pro Monat eine Pauschalabgabe zahlen (deren Höhe noch zu verhandeln wäre) und darf sich dafür so viele Filme downloaden, wie man möchte. Die entsprechenden Filme bzw deren Beteiligte würden je nach der Zahl der Abrufe vergütet. Ein solches Modell würde mit Sicherheit auch die Zahl derer drastisch senken, die sich ihre Filme illegal beschaffen.
Genau darum geht es aber eben NICHT und genau deswegen gibt es leider auch ein solches Modell bislang nicht. Denn es geht darum, dass sich die großen Film Gesellschaften eine goldene Nase verdienen wollen und dies auch tun. Leuten, die Downloader immer als Verbrecher und sonstwas bezeichnen kommt es offenbar überhaupt nicht in den Sinn, dass hier seit vielen Jahren eine Abzocke in großem Stil betrieben wird - statt dessen lassen sie sich das Geld fröhlich immer weiter aus der Tasche ziehen. Die heutigen Preise für den Eintritt ins Kino oder halbwegs aktuelle BluRays sind jenseits von gut und böse gemessen an dem, was zur reinen Kostendeckung wirklich zu verlangen nötig wäre. Downloader/Raubkopierer tun das was sie tun doch nicht in erster Linie, um den an der produktion beteiligten Menschen ihren Lohn wegzunehmen, sondern um die Abzocke durch die großen Filmfirmen nicht weiter hinzunehmen - und das völlig zu recht!
Überhaupt eine Strafe zu verhängen halte ich in diesem Fall lediglich deswegen für angemessen, weil die Betreiber ihrerseits Beträge erwirtschaftet haben, die weit über das hinausgehen, was zum Betreiben eines solchen Portals an Kostendeckung notwendig wäre. Es ist wohl gutund gerne anzunehmen, dass die nicht vorhatten, das Geld hungernden Kindern zu spenden. Trotzdem ist das tatsächliche Strafmaß absolut überzogen - eine Gefängnisstrafe und dann auch noch in dieser Höhe steht in keinem Verhältnis - Leute, die arglose Passanten krankenhausreif schlagen bekommen in der Regel auch nicht mehr als das. Niemand kann mir erzählen, dass das noch etwas mit Gerechtigkeit zu tun hätte. Hier wird doch nur einmal mehr die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, ein Exempel zu statuieren - damit der unreflektierte Durchschnittsbürger auch ja in seinen minderbemittelten Schädel gehämmert bekommt: "Raubkopieren ist böse! Gebt uns mal lieber brav weiter euer Geld!"
Das ist also unser wunderbares Justizsystem. Wi-der-lich. - #16 12.04.2012 09:07 von
Hm?
Geschäftsmodelle ändern? Warum, solange es noch hinreichend funktioniert? Ich verstehe immernoch nicht, weshalb überhaupt irgendein Recht darauf bestehen sollte, Mainstream Inhalte zu konsumieren und dazu die Konditionen vom Verbraucher statt vom Anbieter vorgeben zu lassen. Ist irgendjemand der Meinung dass z.B. ein US-Blockbuster-Movie, ein aktueller Pop-Song etc. unverzichtbares Kulturgut darstellen?
- #17 12.04.2012 09:12 von
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