Nochmals der Hinweis auf die ausführliche Antwort des etwas einseitigen Artikels:
11Freunde, RB Leipzig und die 50+1-Regel | rotebrauseblogger
DPARed Bull finanziert den Fußballverein RB Leipzig - und kommt mit der Namensgebung in Konflikt mit den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes. Das Magazin "11FREUNDE" beleuchtet die Situation und versucht zu beantworten, wie dies passieren konnte.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...824548,00.html
Nochmals der Hinweis auf die ausführliche Antwort des etwas einseitigen Artikels:
11Freunde, RB Leipzig und die 50+1-Regel | rotebrauseblogger
Die Werbung quer durch den Sport funktioniert.
Mein Neffe (6) ist Fan von Bayern, Hannover, Wolfsburg und RB Salzburg.
Bayern wegen seinem Vater und mir ;-)
Hannover weiß ich nicht.
Wolfburg wegen dem VW - Logo. (Er ist enttäuscht das da zur Zeit sowas wie up steht)
Und wie kam er nur am Leipzig ???
Nun er ist Fan von Vettel, somit von seinem Rennstall. Red Bull.
Er sah Red Bull Leipzig das erste Mal auf einer Spielkonsole, seitdem ist er Salzburg -Fan.
Wer er Leipzig kennen würde, wäre er wahrscheinlich auch deren Fan.
Nun, ich denke das legt sich.
Und die 50+1 Regel wird irgendwann fallen, obs gefällt oder nicht.
Es gibt ja mehrere Meinungen zu RB Leipzig, insofern ist deine Behauptung falsch. Fakten und sehr gute Argumente enthält der Blog auch. Interpretieren darf das jeder gerne für sich selber.
Der Club erfreut sich jedenfalls zunehmender Beliebtheit, auch über die Grenzen von Leipzig hinweg, auch wenn das einigen nicht gefällt.
Sehr informativ! Danke für den Link!
Die Geister (des Profi-Fußballs) die man rief ... ;-)
Wenn schon Profi-Fußball (also ein Konstukt zum Geldverdienen für alle Beteiligten, was nebebei noch sportlich ansprechende Spiele abwirft), dann auch RICHTIG. Die Entwicklung ist konsequent und modern.
Zitat aus o.g. Link:
...
Red Bull ist letztlich die Konsequenz daraus, dass es im ostdeutschen und speziell im Leipziger Fußball keinen nachhaltigen Aufschwung gab. Es ist die Folge der wirtschaftlichen Überlegenheit der alteingesessenen Bundesligavereine. Und letzlich ist das Gejammer, dass nun plötzlich vielleicht Vereine verdrängt werden könnten, die vorher noch selbst die Verdränger waren, weil nun ein Fisch kommt, der wirtschaftlich eventuell Augenhöhe herstellen kann, ziemlich verlogen. Wären die ostdeutschen Clubs (...) nach der Wende nicht von den damals dicken Fischen verdrängt worden, wir würden heut und hier nicht über Red Bull reden.
...
Das ist natürlich Unsinn und nur ein billiger Rechtfertigungsversuch sich an RB verkauft zu haben. Auch wenn die Ostvereine nach der Wende nicht die Probleme gehabt hätten mit den etablierten Westvereinen mitzuhalten würde man heute über Red Bull reden, meinetwegen über RB Buxtehude, RB Zwickau oder sonst ein RB. Oder glauben Sie daß der Pappsüßegetränkehersteller dann eine andere Marketingstrategie eingeschlagen hätte? Red Bull versucht seine Brause über publikumswirksame Sportveranstaltungen zu vermarkten und hat sich dazu Leipzig ausgekuckt. Es hätte aber genausogut ein anderer Verein sein können, bei dem sportlicher Anspruch und momentane Wirklichkeit nicht übereinstimmen und die so seelenlos sind, sich an den Mateschitz zu verkaufen.
Hier sollte auch nicht immer alles schlechtgeredet werden. Für den ostdeutschen Fußball ist RB Leipzig ein Glücksfall, zumal wirtschaftlich der einzige (Ost-)Verein, dem künftig auch eine gestaltende Rolle in der Bundesliga zugetraut werden kann. Wer dann das Zustandekommen kritisiert verkennt, dass Fußball im Profibereich heute in erster Linie Wirtschaft darstellt und erst danach Sport. Damit müssen wir im Kapitalismus eben leben, ob es uns gefällt oder nicht.
Im Übrigen greifen auch die Argumente, die gegen Wolfsburg und Hoffenheim ins Feld zu führen sind, nicht: RB ist in einer "richtigen" Großstadt (gut 400.000 Einwohner) beheimatet, verdrängt vor Ort mangels adäquater Konkurrenz niemanden und ermöglicht einer wichtigen ostdeutschen Region, endlich auch in den "modernen Städtewettkampf" (Zitat Petra Roth) eingreifen zu können. Warum sollte man das ernstlich kritisieren? Anderenfalls müssten auch Wolfsburg und Hoffenheim gehen...
Entschuldigung, ich bin sonst nicht so kleinlich, aber Leipzig hat rund 520.000 Einwohner und ist damit nach Berlin die größte Stadt der neuen Bundesländer. (Quelle: Leipzig )
Ja, andere Meinungen sind selbstredend Unsinn, schon klar ;-)
Welcher Rechtfertigung? Es bedarf keiner Rechtfertigung.
Ziel des Projekts dürften sicherlich die Ligen 1 und 2 sein und da geht es ums Verkaufen.
Meinen sie nicht, daß es einen Grund hat, daß es nun gerade doch um Leipzig und nicht um Buxtehude geht? Stichworte: Tradition mit zuletzt 20jährigem Vakuum, Großstadt mit enormen Einzugsgebiet.
Wer will es ihnen verübeln? Der eine will halt mehr VWs verkaufen, der andere TELEKOM-Produkte, der nächste braucht ein Aushängeschild für seine Chemie-Lobby.
Sie wissen selbst wie das Geschäft läuft :)
Wie gesagt nicht ohne Grund.
Seele? Glauben? Beste Kundschaft! Wer glaubt, zahlt traditionell gut.
Und wie gesagt: Es geht ums Verkaufen.
Bei RB-Leipzig wurde sicher ein (für den traditionellen Fan) extremer Schritt gemacht. Aber es ist konsequent und wird auch bei anderen Vereinen folgen.
Im "schwachen" Osten halt etwas einfacher und damit schneller als bei traditionellen und mit finanz-/meinungsstarker Mitgliedschaft aufgestellten "Traditions"-Vereinen.
Aber passieren wird es über spät oder lang auch bei ihrem Lieblingsverein. Schauen sie sich allein die Namen der Stadien an.
Ich sage auch gern noch Ostseestadion, aber auf dem Schild steht nun mal DKB-Arena. Dem können auch ein paar Farbbeutel und Ultras nichts anhaben.
Die Welt dreht sich weiter, das Business entwickelt sich weiter.