Rassismus-Vorwurf: Rechtspopulist Wilders feiert seinen Freispruch

Die Meinungsfreiheit hat gesiegt - so sieht es*Geert Wilders. Ein Gericht in Amsterdam hat den Rechtspopulisten vom Vorwurf der Aufstachelung zum Rassenhass freigesprochen. Nun triumphiert Wilders und schlussfolgert: "Man darf also den Islam kritisieren."

http://www.spiegel.de/politik/auslan...770055,00.html
  1. #320

    Ihnen fehlt einfach das eigene Erleben

    Zitat von FeiHung Beitrag anzeigen
    Nicht ganz. Wilders ist populistisch, weil er sich hinstellt und sagt: "An allen unseren Problemen sind Muslime und die EU schuld."
    Das ist gewissermaßen der Kern seines ganzen Programms. Lösungsmöglichkeiten: Beschränkung der Freiheiten der Muslime und wenn möglich Austritt aus der EU.
    Das gefällt NATÜRLICH vielen einfach gestrickten Leuten, weil es so viel bedeutet wie: Keine Sorge, ihr selbst müsst keine Anstrengungen unternehmen, um aus der Krise zu kommen, es sind andere schuld.
    Die Verantwortung wird also vom Volk weggenommen und auf Minderheiten bzw. die EU umgelegt. Das ist natürlich viel zu einfach und völlig realitätsfern, aber Teilen des Volkes gefällt es natürlich, weil sie sich zurücklehnen können und sagen: ICH hab mit all den Problemen nichts zu tun - was natürlich Quatsch ist. Politik im Sinne des Volkes natürlich ja, dazu gehört aber auch Aufkärung über komplizierte Sachverhalte und dazu gehört auch das Einfordern der Eigenverantwortung der Bürger. Unterlässt man diese beiden Dinge und sagt nur, was das Volk hören will, ist das eben Populismus im negativsten Sinne.
    Dumm nur, daß Wilder das alles auch schon vor der Krise gesagt hat. Weiterhin empfehle ich Ihnen einen Blick in die niederländische Kriminalitätsstatistik und einen nächtlichen Spaziergang in z. B. einem Amsterdammer Vorort - ich empfehle Ihnen hierzu Amsterdam Zuidoost, dem Stadtteil, wo Leute abends in Panik wegrennen, bevor man ihnen so nahe kommt, daß man sie nach dem Weg fragen kann...

    Die Niederlande sind eben mehr als Zandvoort.
  2. #321

    .

    Zitat von Antje Technau Beitrag anzeigen
    Wenn ein straffällig gewordener Muslim mit dem Koran argumentiert, dann nützt ihm das (fast) gar nichts. Außer bei einem religiösen Richter, der ihm das abkauft. Aber das sollten Sie dann dem Richter ankreiden, nicht dem Muslim...
    Das würde ich so nicht unterschreiben. Zumindest die Berufung auf einen mit dem Koran verbundenen, kulturellen Hintergrund hat in Deutschland schon mehrfach Richter bewogen deutlich mildere Urteile zu sprechen, als üblich.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...473404,00.html
  3. #322

    c

    ob wilders, sarazin, oder vogel, alle haben dasselbe kranke gedankegut. sie haben nur unterschiedliche gewänder an, das ist alles.

    und erdogan, so eine politiker würden sich die deutschen wünschen, tauschen sie nur mal seinen namen aus und ersetzen sie die muslimische motivation seiner politik mit der chrsitlichen.

    der mann würde absolute merhheiten in d erlangen über jahre.

    also was wird hier ständig gebasht.
  4. #323

    Was macht Wilder Anderes?

    Zitat von Wellington Beitrag anzeigen
    Sie vergessen, dass diese Taten mehr als 800 Jahre zurückliegen und die christliche Welt dazugelernt hat. Obwohl die Muslime uns Christen zur Zeit der Kreuzzüge in vielen Dingen überlegen waren, haben sie sich nicht weiterentwickelt und sind auch auf Grund von religiösem Fundamentalismus weit zurückgefallen. Jedenfalls die breiten Massen.

    ...
    Es hat nicht "die christliche Welt" hinzugelernt. Dies impliziert ja, das dieser Fortschritt vom Christentum ausging. Nein, die Menschen haben hinzugelernt, und sie tun dies immer noch. Die Menschen haben die Religion in ihre Schranken verwiesen, haben sich ihre Rechte und Fortschritt gegen deren Widerstand erarbeitet. Wilders hat dasselbe mit dem Islam vor: in die Schranken weisen. Die Art mag widerlich sein, aber das Ergebnis mag gefallen.
  5. #324

    !

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Das würde ich so nicht unterschreiben. Zumindest die Berufung auf einen mit dem Koran verbundenen, kulturellen Hintergrund hat in Deutschland schon mehrfach Richter bewogen deutlich mildere Urteile zu sprechen, als üblich.
    Erstens steht in dem Artikel nichts vom Koran. (Daher auch ihre vorsorgliche Relativierung. Nur: Warum schreiben Sie es dann überhaupt?) Zweitens müssten Sie erstmal belegen, dass es bei "deutschen" Verhandlungen nicht ähnliche Fälle gibt. Und die gibt es. Das läuft bei den selbsternannten Verteidigern der westlichen Stammtischwerte unter "schwere Kindheit".
  6. #325

    .

    Zitat von Maghrebi Beitrag anzeigen
    Na, na Sie müssen das doch so differenzieren wie Wilders das auch macht. Gegen die Leute hat er doch gar nichts nur gegen deren Religion hat er was pardon gegen deren Religion. Das müssen Sie einfach so gut trennen wie eher das in der Theorie auch macht :)
    Nana, Sie kleiner Ironie-Molch, sparen Sie sich Ihren ständigen Sarkasmus. Es geht zum Teil sehr wohl auch um Moslems. Nämlich jenen Moslems, die ihre Ideologie wortwörtlich auslegen und somit zu Verbrechern werden. Gäbe es nämlich diese miesen Moslems nicht, hätte heute kein Moslem auf der Welt irgendein Problem.
  7. #326

    Titel

    Zitat von diracdamm Beitrag anzeigen
    ... Es gibt natürlich viele Muslime, die sich nicht so richtig an den Islam halten und damit moderat sind.
    So ist es, die moderate Haltung von Muslimen dem Islam ansich zuzuschreiben ist völlig abwegig.

    Zitat von diracdamm Beitrag anzeigen
    Aber einen moderaten Islam im Sinne von verfassungskonform, das muss erst noch geschaffen werden. Das gibt es nicht. Deshalb ist die Unterscheidung zwischen politischen Islam = Islamismus und dem anderen Islam falsch.

    LG


    Diracdamm
    ... unterschreibe ich sofort.

    Wir können von Glück sagen, dass sich ein erheblicher Teil der Muslime weltweit nicht wirklich umfassend an die Vorschriften hält welche diese Religion von ihnen fordert. Das Problem dem sich Wilders entgegen stellt ist nun genau da zu verorten, wo die Muslime sich stärker ihrer Religion zuwenden, z.B. weil sie sich benachteiligt fühlen.

    Was eher selten von ihnen erkannt wird ist der Umstand, dass die Ursachen für ihre Lebensumstände und ihre Religion direkt miteinander zusammenhängen.
  8. #327

    ...

    Zitat von Juri Beitrag anzeigen
    Es hat nicht "die christliche Welt" hinzugelernt. Dies impliziert ja, das dieser Fortschritt vom Christentum ausging. Nein, die Menschen haben hinzugelernt, und sie tun dies immer noch. Die Menschen haben die Religion in ihre Schranken verwiesen, haben sich ihre Rechte und Fortschritt gegen deren Widerstand erarbeitet. Wilders hat dasselbe mit dem Islam vor: in die Schranken weisen. Die Art mag widerlich sein, aber das Ergebnis mag gefallen.
    Was genau ist denn an seiner Art so widerlich? Dass er Widerlichkeiten des Islams so widerlich ungeschönt und ehrlich uns vor Augen führt, oder weil es so widerlich wehtut, wenn man diesen Widerlichkeiten des Islams nicht mehr weiter ignorieren kann und dann die Wahrheit in gesamtwiderlicher Pracht zum Vorschein kommt???
  9. #328

    Guter Vergleich

    Zitat von WiseClown Beitrag anzeigen
    ....

    Warum wirft man dann dem Christentum Sachen vor, die schon Jahrhunderte hinter uns liegen?!...
    Zitat von Antje Technau Beitrag anzeigen
    US-Ex-Präsident G.W. Bush ließ im Namen von Freiheit und Demokratie tausende Menschen töten und foltern.
    Sollen wir jetzt Freiheit und Demokratie abschaffen?
    Ein Lob für ein sehr gutes Beispiel!
  10. #329

    Ich stimme Erdogan zu..

    Zitat von nilmim Beitrag anzeigen
    ob wilders, sarazin, oder vogel, alle haben dasselbe kranke gedankegut. sie haben nur unterschiedliche gewänder an, das ist alles.

    und erdogan, so eine politiker würden sich die deutschen wünschen, tauschen sie nur mal seinen namen aus und ersetzen sie die muslimische motivation seiner politik mit der chrsitlichen.

    der mann würde absolute merhheiten in d erlangen über jahre.

    also was wird hier ständig gebasht.
    Erdogan lebt in der Türkei und spricht für seine Anhänger. Wilders oder Sarrazin leben in Europa und sprechen für ihre Anhänger.
    Ich stimme Erdogan zu, wenn er über den EU-Beitritt der Türkei sagte: "Ihr wollt uns in euerem christlichen Club nicht"!

    In der Tat wollen wir keine Einwanderer die uns versuchen, Gesetze wie vor 1500 Jahren einzuführen.