Forum


 

Rassismus-Skandal in Frankreich: Sportministerin entlastet Blanc

In der Affäre um Quoten für*Fußball-Nachwuchsspieler mit Migrationshintergrund muss*Nationaltrainer*Laurent Blanc*keine rechtlichen Folgen*fürchten. Es liege kein Gesetzesverstoß vor, sagte Sportministerin Chantal Jouanno. Einen Tadel gab es dennoch für die Beteiligten.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...761687,00.html
  1. #1

    Skandal?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Affäre um Quoten für*Fußball-Nachwuchsspieler mit Migrationshintergrund ....
    Skandal? Inwiefern? Über Einwandererquoten wird doch in Deutschland auch lautstark diskutiert. Die SPD hat sich sogar schon eine 15% Quote verpaßt. Da redet doch auch niemand von "Skandal". Obwohl es einer ist! - Nicht die Qualifikation sondern eine Gruppenzugehörigkeit ist entscheidend, ob man Chancen bekommt..... wo - mit Verlaub - ist da der Unterschied zu einer längst vergangen geglaubten Ideologie?
  2. #2

    Skandal?

    Vielleicht wäre es ja hilfreich, wenn auch ein Spiegel-Redakteur sich der Mühe unterziehen würde, französische Zeitungsquellen zu bemühen. Demnach hat sich Laurent Blanc für eine begrenzte Quote in Nachwuchseinrichtungen ausgesprochen, weil das zu einem großen Teil die Ausbildung für andere als die französische Nationalmannschaft bedeuten würde, wenn man ohne solche Quote weitermacht. Ob das der richtige Weg wäre, darf diskutiert werden. Ein "Rassismus-Skandal" ist das sicherlich nicht. Die Frage, ob mit öffentlichen Geldern in Frankreich Nationalspieler für Senegal oder Tunesien ausgebildet werden sollen, ist doch wohl legitim. Ob sie richtig ist, ist ein anderes Thema.
  3. #3

    Rassismusskandal????

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Affäre um Quoten für*Fußball-Nachwuchsspieler mit Migrationshintergrund muss*Nationaltrainer*Laurent Blanc*keine rechtlichen Folgen*fürchten. Es liege kein Gesetzesverstoß vor, sagte Sportministerin Chantal Jouanno. Einen Tadel gab es dennoch für die Beteiligten.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball...761687,00.html
    Da 'Der Spiegel' anglophon und francophob ist, musste diese Geschichte ja auch schlecht recherchiert sein.
    Vielleicht ist in der Redaktion auch keiner mehr des französischen mächtig, um ein Quellenstudium durchzuführen.

    Es geht einzig und allein um Spieler mit zwei Nationalitäten und die Frage, ob man in diese Spieler investieren soll, wenn die Gefahr besteht, dass sie nicht für Frankreich spielen werden.

    Frankreich braucht dringend neue junge Kader für die nächste WM.

    Die Zusammenstellung der französischen Weltmeistermannschft ist allein Beweis genug, dass es keinen Rassismus bei der Auswahl gab.
  4. #4

    es bricht auf...

    überall in europa ist es zu spüren. viele länder haben parteien im rechten spektrum mit zweistelligen wahlergebnissen und der wind dreht sich merklich... selbst die liberalsten von damals (holland, dänemark und andere) haben eine 180° kehrtwende gemacht. nur bei uns ist davon noch nichts zu spüren. kommt aber noch, wenn die sozialkassen leer sind.
  5. #5

    Nein,

    Zitat von winterfichte Beitrag anzeigen
    überall in europa ist es zu spüren. viele länder haben parteien im rechten spektrum mit zweistelligen wahlergebnissen und der wind dreht sich merklich... selbst die liberalsten von damals (holland, dänemark und andere) haben eine 180° kehrtwende gemacht. nur bei uns ist davon noch nichts zu spüren. kommt aber noch, wenn die sozialkassen leer sind.
    so war es in Frankreich nicht.
    Der französische Sport ist viel mehr mit Farbigen Menschen durchsetzt, als es sich ein Deutscher vorstellen kann.

    Von den Westindies kommen Schwarze, von La Réunion, aus Guyana und aus Tunesien, Algerien und Marokko jede Menge Sportler mit doppelter Staatsangehöhigkeit, genauso wie aus Benin, Togo, Kamerun, Guinea.

    Dann leben in Frankreich eine sehr grosse Anzahl farbiger Spitzensportler, die dort auch geboren sind.

    Es ging einzig um die Sportler aus Afrika, die eine doppelte Nationalität haben und sich nach der Ausbildung in Frankreich entschlossen, gegen Frankreich in der anderen Nationamannschaft anzutreten.


TOP



TOP