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Rassismus-Debatte: Amerika hat Angst vorm schwarzen Mann

AFPDie tödlichen Schüsse auf den schwarzen Teenager Trayvon Martin stellen Amerika vor eine unangenehmen Frage: Wie lebendig sind alte Vorurteile? Nicht einmal der schwarze Präsident Barack Obama kann den Rassismus laut und deutlich verurteilen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...823689,00.html
  1. #20

    Zitat von EinJemand Beitrag anzeigen
    Warum bezeichnet der Autor Obama auschließlich als "schwarz"? Da er eine weiße (genauer: rosa) Mutter und einen schwarzen (genauer: tiefbraunen) Vater hatte, könnte man ihn mit derselben Logik des Autors als "weiß" bezeichnen. Oder gilt für den Autor -- "ein Elternteil schwarz, also auf jeden Fall kein Weißer!"?
    Was für ein unnützer und haarspalterischer Einwurf.

    Erahnen sie die Antwort auf ihre Frage denn wirklich nicht?

    Oder möchten sie nun darüber philosophieren?

    Fakt ist: Jeder weiss was gemeint ist und verwendet die Ausdrücke genauso wie der Autor. Natürlich können sie nun eine Definitionsdiskussion starten, die genauso sinnlos sein wird, wie die Frage, warum ein Apfel nicht Birne genannt wird.
  2. #21

    Zitat von Oback_Barama Beitrag anzeigen
    Meinen Sie den anderen ethnischen Minderheiten in USA geht es besser als Schwarzen?
    Natürlich nicht. Es ist unbestritten, dass Latinos reichlich Probleme haben. Als "Gastarbeiter" die Drecksarbeit machen müssen.....bei Asiaten ist es glaub ich ein wenig anders. Erlaube mir da aber kein wirkliches Urteil, da ich mich dann doch zu wenig auskenne.


    Zitat von Oback_Barama Beitrag anzeigen
    ...Hunntington der Autor des berühmten Buchs "Clash of Zivilisations" meint, die Einwanderung der Latinos sei das grössere Problem für die USA als der islamistische Terror.
    Naja, dass der Kapitalismus ohne seine lieben Gastarbeiter schon längst den Bach runter gegangen wäre, dürfte klar sein. Was die Türken und Italiener bei uns waren, sind die Mexikaner in Amerika. Fragen Sie mal in Texas oder so nach. Ohne billige Gastarbeiter die man auch noch wesentlich besser ausbeuten kann, wenn sie illegal im Land sind, wär die Wirtschaft dort schon längst vor die Hunde gegangen (bzw. man hätte sie gerechter gestalten müssen, was ja nu nicht gerade dem amerik. Wirtschaftsethos entspricht). Genauso wie hierzulande. Hätte man nicht haufenweise arme, ungebildete (und damit als Arbeitskraft wesentlich billigere) Türken und Italiener in die Hände bekommen. Heute machen dass in den entsprechenden Branchen eben Osteuropäer oder man lagert ohnehin alles nach Asien aus...

    Wenn man an so einer Art des Wirtschaftens aber weiterhin festhalten will, muss man eben akzeptieren, dass sich dies auch auf die Kriminalität auswirkt. Mit Hautfarben oder kultureller Herkunft hat das aber herzlich wenig zu tun....man muss schließlich kein Professor sein, um festzustellen, dass schon in relativ gebildeten, sozial abgesicherten und mit bescheidenem Wohlstand ausgestatteten Kreisen kaum Motivation für gewisse Verbrechen vorhanden ist - und zwar unabhängig von Herkunft und Hautfarbe...

    Von daher halte ich mit diesem "Kampf der Kulturen" Kram eher nüscht.
  3. #22

    Zitat von HerrPausB Beitrag anzeigen
    Man muss sich einmal vorstellen, wie bigott es war, wenn die USA z.B. im 1.WK behaupteten, für die Demokratie in den Kampf zu ziehen...
    Aus heutiger Sicht mögen sie da ja durchaus Recht haben. Aber Geschichte basiert nun mal auf den Wertvorstellungen, die zu jener Zeit galten, als sie geschrieben wurde.

    Und in diesem Sinne fand es damals wohl nirgends irgend jemand bigott, wenn die Amis sich in den 1. WK einmischen mit dem Argument der Demokratie (haben die wirklich so argumentiert?), auch wenn Schwarze damals von der US-Demokratie ausgeschlossen waren.
  4. #23

    Zitat von Rubeanus Beitrag anzeigen
    [...]
    Schwarze begehen nun einmal überproportional viele Straftaten, deswegen sind sie auch überproportional in den Gefängnissen vertreten.
    Das kann man so nicht stehenlassen. Sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen begehen häufiger Verbrechen, und in dieser Gruppe sind überproportional viele Schwarze zu finden.
  5. #24

    Aaaarrrggghhh!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicht einmal der schwarze Präsident Barack Obama kann den Rassismus laut und deutlich verurteilen.

    Rassismus-Debatte: Amerika hat Angst vorm schwarzen Mann - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Barack Hussein Obama ist NICHT Schwarz!
    Verd.... wie oft muss ich das noch schreiben?
    http://www.tagesschau.de/multimedia/...alerie16x9.jpg

    Kann auch auf wikipedia.org gelesen werden.
    Extra nochmal rausgesucht ---> Weiss - nerdiger geht es kaum:
    Ann Dunham - Wikipedia, the free encyclopedia
    Die Mutter ist WEISS!!! WEISS!!! WEISS!!!
    Also ist Obama: Mischling, Mulatte, Halbschwarz, halb weiß oder wie immer ihr es politisch korrekt ausdrücken möchtet. Ist mir EGAL!
    Aber eins ist er NICHT! Er ist NICHT SCHWARZ!!

    Ganz unabhängig davon ob er gute oder schlechte Politik macht.

    Das regt mich auf diese scheinbare politische Korrektheit die aber falsche Tatsachen anführt. Im übrigen hätte auch ich Obama gewählt. Allein schon wg. der Kv.

    Es gibt ein älteres Zitat von Jesse Jackson (echter Schwarzer -scnr) wenn er sich umdreht und hinter ihm laufen nachts 3 weiße Jungs wäre er erleichtert.

    Oder ist der Islam jetzt auch schon bei euch so weit vorgedrungen das die Frau nur als Gefäß angesehen wird?
    Man, man, man! Ich will TATSACHEN lesen!

    Schreibt mw.: Auch Präsident Obma der einen schwarzen Vater hatte............
  6. #25

    Zitat von toliman-x Beitrag anzeigen
    ...vielleicht mal darüber nachdenken, warum Schwarze überproportional viele Straftaten begehen. Es liegt ja wohl auch daran, dass sie eben immer noch weniger Aufstiegschancen als Weisse haben und im Verhältnis zu vergleichbaren Straftaten von Weissen imme rnoch ungerechter behandelt werden...
    Ein verzwickter Teufelskreis, der auch die Integrationsdebatte in unserem Land antreibt:

    Was war zuerst da: Der kriminelle Ausländer oder das Vorurteil, dass Ausländer überproportional kriminell sind?

    Vorurteile haben keinen universellen Gültigkeitsanspruch. In jeder Lüge und ihn jedem Märchen steckt aber auch immer ein Funken Wahrheit.

    Mal ganz objektiv betrachtet:

    Ein Großteil der Ausländer (oder deren Vorfahren), die öffentlich auffällig werden, kamen als Asylbewerber, Gastarbeiter oder Sklaven in das jeweilige Land. Es ist egal, ob es sich um Afrikaner, Türken, Kurden, Gaza-Streifen-Bewohner, Palästinenser oder Kambodschaner handelt: Jede Nation hat ihre "Problemkinder".

    Alle drei Kriterien schließen einen freiheitliches Grundverständnis aus: Die immigrierten Menschen/Minderheiten haben größtenteils Armut, Leid, Schmerz und Unterdrückung erfahren, aber auch selbst ausgeübt, um zu überleben.

    Gerade für Minderheiten (egal ob akut unterdrückt oder nicht) stelle ich ein Urbedürfnis nach Vernetzung in den Raum, durch dieses sich innerhalb von Städten oder Siedlungen auf natürlichem Wege Ghettos bilden: Gleich und gleich gesellt sich gern. Es bringt neben sprachlichen und kulturellen Vereinfachungen auch soziale Vorteile: Man hilft sich, kennt sich, trifft sich.

    Die (Wirtschafts-)Flüchtlinge bringen keinen oder nicht anerkannte Schulbildungen mit, kommen oft aus ländlichen Gegenden, wo das Gesetz des Stärkeren gilt.

    Ohne Schulbildung ist es in einer High-Tech-Nation wie Deutschland schwer bis unmöglich, einen Job zu finden, sogar für Einheimische. Selbst für einfache Büro-Arbeit sind heute fortgeschrittene EDV-Kenntnisse erforderlich. Dazu eine sprachlich hochwertige Ausdrucksweise. Welcher Flüchtling aus Nigeria oder aus dem Hindukusch kann soetwas nachweisen? Er kann kaum deutsch Sprechen und es auch kaum an seine Kinder weitergeben.
  7. #26

    Trotzdem entwickeln auch die armen Menschen ein Bedürfnis nach Anerkennung (wenn auch nur unter Ihresgleichen), welches über bestimmte Verhaltensweisen oder Gegenstände erreicht werden kann.

    Und woher bekommt man ein iPhone, wenn man es sich nicht kaufen kann? Man klaut es eben. Woher bekomme ich Unterhaltung, wenn ich nur wenig Geld habe? Ich besorge mir billige Drogen. Wo kann ich meine Wut abbauen und mein Selbstwertgefühl steigern? Indem ich andere fertig mache und randaliere...

    Die Kriminalstatistiken sprechen eine eindeutige Sprache. Überall auf der Welt:

    Ausländische oder kulturelle "Minderheiten" sind tatsächlich signifikant krimineller als gebildete Einheimische. Das ist KEIN Vorurteil, das ist Statistik. Weniger Chancen führen zu mehr Frust, Frust führt zu mehr Skrupellosigkeit und Intoleranz, dies führt wiederum zum Abbau von Hemmschwellen gegenüber unerlaubten oder unmoralischen Tätigkeiten.

    Die Frage ist nur: Wie kann man den Teufelskreis durchbrechen?

    Diese Antwort kann bis heute keiner geben. Soll man die Spreu vom Weizen trennen und die Kriminellen ausweisen? Soll man die Armen und Radikalen bis zum erbrechen fördern? Wollen die Ausländer überhaupt integriert werden? Warum zeigen sich so wenig Fortschritte?

    Das Problem ist, dass beide Seiten (Staat und Minderheit) nicht kooperieren. Viele Ausländer sehen im Staatsapperat einen Spielverderber, der sich in "private" Geschäfte einmischt und der Staat (und die Bevölkerung) sieht in den Ausländern Lernresistente mit Aggressionspotenzial. Beides oftmals nicht unberechtigt, weil eben kein Vorurteil.

    Es muss eine ehrliche und offene Politik in allen Nationen der Welt einkehren:

    - Wer in einer anderen Kultur leben möchte, muss diese mindestens tolerieren und am besten sogar akzeptieren
    - Religion ist für die Führung eines Staates irrelevant
    - Wer gefördert wird, muss auch gefordert werden
    - Wer nachhaltig keinen Einsatzwillen oder keinen Lernerfolg zeigt, muss seinem Herkunftsland überführt werden, sofern dort keine Lebensgefahr besteht
    - Sozialleistungen, die über die reine Lebenserhaltung hinausgehen, müssen an Gegenleistungen gekoppelt werden
    - Schule und Fortbildung müssen auf die Bedürfnisse der Zugewanderten eingehen: Ganztagesschulen mit möglichst wenig Kontakt nach Hause, wenn die Erziehung offensichtlich vernachlässigt wird.
    - Schulpflicht unabhängig vom Elternhaus durchsetzen. Im Notfall mit empfindlichen Bußgeldern oder auch Haftstrafen (siehe Erziehungsanstalt)
    - "Intensivtäter" bereits im Jugendalter aus ihrer Umgebung entfernen und in Erziehungsanstalten stecken, ohne Kontakt zu ihrer Clique.


    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Auch ich hätte berechtigte Sorgen, wenn mir Nachts in meinen Augen suspekte Gestalten einer anderen Nationalität entgegenkommen. Zu oft habe ich schon persönlich Probleme gehabt, weil einige Jungs und Mädels zu viel Hormone mit sich führen und "ihr Revier" markieren müssen. Es ist kein Klischee, es ist kein Vorurteil, es sind subjektive Erfahrungen. Es gibt diese Gestalten und die Anzahl steigt. Ich verhalte mich zum Selbstschutz anders.

    Es trifft nur leider am Ende meistens die Falschen und Wehrlosen. Auf beiden Seiten.
  8. #27

    Hahaha selten so gelacht!

    Zitat von Rubeanus Beitrag anzeigen
    Der (schwarze) amerikanische Bürgerrechtler Jesse Jackson sagt einmal:

    “There is nothing more painful for me at this stage in my life than to walk down the street and hear footsteps and start thinking about robbery—and then look around and see somebody white and feel relieved.”

    Schwarze begehen nun einmal überproportional viele Straftaten, deswegen sind sie auch überproportional in den Gefängnissen vertreten.
    Wie im aktuellen Fall zu sehen, werden Weiße nicht einmal bei Mord strafrechtlich verfolgt. Da ist es kein Wunder das weniger Weiße im Knast sitzen.

    Vielleicht liegt es auch daran:
    Wenn Schwarze keine Zukunft haben, mit normalem Job und anständigem Einkommen usw. ist die Chance straffällig zu werden viel höher.

    MrBounz
  9. #28

    Zitat von Oback_Barama Beitrag anzeigen
    Meinen Sie den anderen ethnischen Minderheiten in USA geht es besser als Schwarzen?
    Den Asiaten und den Latinos? Eher schlechter. Ich behaupte mal dass die Latinos in USA insgesamt sozial schlechter stehen als die Schwarzen.
    Und den Asiaten geht es wahrscheinlich nicht viel besser als den Schwarzen. Nur sie klagen nicht soviel, schon von ihrer Mentalität her sind sie anders.

    Das grösste ethnische und soziale Problem für USA sind nicht mehr die Streitigkeiten Schwarz-Weiss, sondern ist es künftig, die stets wachsende Zahl der Latinos bzw. der Widerstand der Weissen und auch Schwarzen gegen sie. Hunntington der Autor des berühmten Buchs "Clash of Zivilisations" meint, die Einwanderung der Latinos sei das grössere Problem für die USA als der islamistische Terror.
    Ich glaube Sie haben Ihre Hausaufgaben nicht ganz ordentlich gemacht. Die "Demographic Data" fuer duie USA sind frei zugaenglich, ein Blick ins Wikipedia reicht und Sie sollten feststellen, dass Ihre Einschaetzung leider falsch ist.
  10. #29

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Na, wenn das keine Notwehr ist, was dann?
    Wer eine Auseinandersetzung wie Zimmermann provoziert, kann sich hinterher nicht mit Notwehr entschuldigen. Das sollte eigentlich klar sein.








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