Kann sein aber dass manche Schwarze mit ihrem hypersensiblen Reagieren diese Vorurteile noch verstärken, bzw. sie vielleicht unabsichtlich am Leben halten?
Es war wohl ein Mord und ein Verbrechen was der Herr Zimmermann, übrigens selbst Angehöriger einer Minderheit gemacht hat.
Aber, ganz ehrlich, mir ist trotzdem noch nicht klar, warum dieser Fall des getöteten Jungen, soviel Aufschrei ausgelöst hat, dass alle US Medien und alle Weltmedien darüber berichten, dass sogar der
Präsident sich einschalten muss.
Bei allem Tragischen an dem Fall, man kann doch nicht so tun, als wären es jetzt die Fünfziger Jahre und als gäbe es noch den zum Teil staatlichen Rassismus von damals. Aber, gerade so tun diejenigen die da sofort grosse Demos machen, einige Bürgerrechtler, etc... die aus diesem tragischen Fall eine Riesensache machen.
Also als wäre der ganze US Staat noch so wie in den Dreißiger oder Fünziger Jahren.
Das ist einfach nicht wahr. Und kann sein dass dann soviel Aufregung, soviel Beklagen, soviel Vervorurteilung von den einigen Schwarzen dann die Weissen oder in dem Fall, auch die Latinos, ärgert und verärgert?
Denn da bekommt man den Eindruck vielleicht, das nur die eine ethnische Gruppe das exklusive Recht hat, das Opfer zu sein und die anderen nicht. Bzw. was wäre passiert wenn es umgekehrt gewesen wäre; Also ein Schwarzer hätte einen Latino erschossen? Kommt auch in USA vor, aber soviel Aufregung hat es nie gegeben.
Ich behaupte mal dass der Rassismus von einst im Großen und Ganzen in USA überwunden ist. Und man kann jetzt nicht da mit den Tratsch-Gesschichtchen aus dem Wahlkampf von Santorum am Schiessstand etwas unterstellen.
Die Spaltung der US Bevölkerung läuft heute eher auf der Linie konservativ-religiös gegen sekulär-liberal als auf der Linie Schwarz-Weiss.