Da haben wohl einige versucht, die niederlaendische Gerichtsbarkeit fuer ihre pro-islamischen Ideologien und Ziele zu instrumentalisieren, und sind damit gescheitert - gut so.
Der Rechtspopulist Geert Wilders gilt als eine der umstrittensten Politiker der Niederlande, auch wegen seiner extrem kritischen Äußerungen zum Islam. Ein Gericht in Amsterdam hat ihn nun vom Vorwurf der Anstiftung zum Rassenhass freigesprochen - in allen Anklagepunkten.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...770007,00.html
Da haben wohl einige versucht, die niederlaendische Gerichtsbarkeit fuer ihre pro-islamischen Ideologien und Ziele zu instrumentalisieren, und sind damit gescheitert - gut so.
Ich habe das Urteil mit großer Erleichterung aufgenommen. Ein anderes Urteil wäre das Ende der Meinungsfreiheit in Europa gewesen und wäre damit einer Zäsur für freiheitlich-pluralistische Gesellschaften gleichgekommen.
Die Bestätigung des Rechts auf freie Meinungsäußerung in den Niederlanden sagt weiter nichts über die politische und moralische Legitimität der islamkritischen Äußerungen von Wilders aus. Das kann ja jeder- ebenfalls gedeckt von der Meinungsfreiheit- beurteilen wir er will.
Dass der Islam (nicht zwangsweise jeder Muslim) eine totalitäre Ideologie unter dem Deckmantel der Religion darstellt ist für mich jedenfalls offensichtlich und lässt sich natürlich problemlos sowohl in Theorie und Praxis darlegen.
Trotzdem mag ich Wilders nicht- er ist anti-europäisch und anti-parlamentarisch. Beides Atribute des europäischen Rechtspopulismus, für den er sicher eine Symbolfigur ist.
... sollte Gerd Wilders ein Rechtspopulist sein? Reicht dafür schon, dass man rechts von Claudia Roth steht? Laut SPON offenbar ja, sonst würde man hier nicht dauernd mit solch hirnlosen Kampfbegriffen ankommen. Wir wär's liebe SPON-Redaktion wenn ihr mal mit gleichem Maß messen würdet und jeden der das hohe Lied auf den Atomausstieg singt als "Ökopopulisten" beschimpfen würdet.
aber umgebracht wird man hier zu Lande (Europa) nicht, wenn man eine andere Religion annehmen möchte, oder ?
Dass man sie vielfach "nicht mag", liegt auch vielfach an ihrem Verhalten, das im Rahmen der Demokratie auch zur Sprache gebracht werden darf, zumindest in Holland :-)
Was auch immer Sie meinen, ist Ihre Sache, respektiere ich.
Aber vielleicht beherzigen Sie wenigstens etwas, was auch ohne Studium gewusst werden sollte und hier schon öfter wiederholt wurde:
Wenn Vorbehalte auch der wildesten Art eine Religion und ihre Anhänger betreffen, dann ist es nicht Rassismus.
Moslems (aber auch "Ungläubige") gibt es in allen Rassen dieser Welt, oder wissen Sie das nicht ?
Ich glaub nicht so ganz, dass er Ausländer tatsächlich "hasst", aber er kann vom Anheizen des Resentiments profitieren. Ansonsten bin ich ganz Ihrer Meinung. Auch die Mehrheit der Wilders-Wähler (die kommen vor allem aus Limburg) hat mit Ausländern kaum Kontakt; die Mehrheit der Wilders-Wähler sind verschiedenen Analysen zufolge vielmehr Leute, die "denen da oben" (in Den Haag) zeigen wollten, das sie auchnoch da sind, und das Wilders einer von ihnen ist (er kommt aus Limburg).
Ein Rechtspopulist ist Der, dessen Meinung nicht in den Mainstram der Presse passt, und trotzdem von einer großen Zahl in der Bevölkerung unterstütz wird. Also somit doch sehr demokratisch. Das Herr Wilders ein Rassist ist genau so falsch wie die Behauptung er sei grundsätzlich gegen Migranten. Seine Warnrufe sind ausschließlich dem Islam gemünzt, und das sollte doch Jeder selber bestimmen können ob das gerechtfertigt ist oder nicht. Alles andere währe islamophil aber nicht demokratisch.
Nach dieser Logik ist alles Fremde per se gut und kritiklos hinzunehmen.
Sie erheben Duckmeusertum zur Lebensmaxime. Erinnert mich um längen mehr ans dritte Reich als die nach niederländischer Richtermeinung offenbar nicht unter üble Nachrede fallenden Einlassungen Geert Wilders.
Es ist ja auch nicht gänzlich pointenfrei, wenn wir mal wieder meinen, den Holländern Nachhilfe in rechter Weltanschauung geben zu müssen. Vielen, vermeintlich wohlmeinende. ferngesteuerte Medienparolennachtröter ihres Schlages sind geistig dem 3. Reich viel näher als Geert Wilders, der den Islam als demokratiegerfährdend identifiziert, was sich ja auch anhand der Beobachtung nachweisen lässt, inwieweit islamische Mehrheit und ein demokratischer Staat und geschweige denn ein willkürfreies Rechtssystem korrelieren. Ist ihnen eines bekannt? Bei 1,5 Milliarden Moslems sollte es doch Gelegenheit geben.
Genau dieses thematisiert Wilders . Früher war rechts ein Begriff, der antidemokratische Kräfte subsummierte, Freunde von totalitären Strukturen, wo durchgegriffen wird. Genau solche Strukturen finden wir in praktisch allen islamisch geprägten Ländern.
Heute geißeln Leute ihres Schlages Menschen, die langfristig eine Gefährdung der Demokratie durch den Import dieser Denkstrukturen befürchten, als Rechte. Eigentlich ein Witz.