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Rapider Anstieg: Psychische Erkrankungen verursachen 54 Millionen Fehltage

CorbisDie Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen ist deutlich gestiegen. 53,5 Millionen Fehltage fielen 2010 in Deutschland an. 2001 waren es noch 33,6 Millionen. Die Regierung sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830519,00.html
  1. #1

    Geisteskrankheiten

    Würden auch das Shizophräne Wahlverhalten vieler Mitbürger erklären.Zu den Ursachen? Ständiges verdrängen von dem was man von der Firma und die derzeitige Regierungs und Opsositionsarbeit hält.
  2. #2

    System krank

    Ich finde das ganze Wirtschafts-System krank. Es zwingt uns, wie Hamster auf die Speed durch die Gegend zu rennen.
    Ziel scheint zu sein, den Planeten immer effektiver auszubeuten und zu verbrauchen.
    Anstatt an den Symptomen herum zu doktern, sollte man nach den Ursachen forschen.

    Warum kann man nicht mit nur drei Tagen Arbeit pro Woche gut leben? Warum muss bis zum Umfallen in stressiger Atmosphäre geschuftet werden?

    Der Chef sollte sagen: "Müller, mehr als drei Tage Arbeit verbiete ich! Ich möchte, dass sie zufrieden und gesund sind!"
    Es wird schweigend akzeptiert, dass viele Leute, besonders Männern, sich kaputt schaffen.
    Die Matrix hat uns. Wo bleibt Neo?
  3. #3

    Die Einheitspartei SPDCDUFDPGrüneLinke hat in den letzten 20 Jahren nicht viel für die Bürger getan. Man sieht die Damen und Herren Politiker allerdings immer wieder auf Promipartys, wo sie Seite an Seite mit Managern und Unternehmern feiern. Deutschlands Arbeitnehmer sind wieder zu Untertanen geworden. Da wurden in den letzten 20 Jahren viele Gesetze zur Unterstützung der Zeitarbeit gemacht und durch stetige Masseneinwanderung wurde der Pool der Arbeitslosen und Hartz4 Empfänger immer wieder gefüllt. Lohndumping ist bei vielen deutschen Firmen mittlerweile ein primäres Unternehmensziel. Der ständig erreichbare und mobile Mitarbeiter, der unbezahlte Überstunden ableisten muss, ist zum Standard geworden. Kaputte Mitarbeiter werden „weggeworfen“ und durch neue „Human Ressources“ ersetzt. Die schleichende Verarmung eines großen Teiles der deutschen Bevölkerung ist eine Tatsache. Ein zukunftsfähiges Land sieht anders aus.
  4. #4

    Denn diese Gesellschaft richtet sich vor allem nach den Belangen der Wirtschaft und der Industrie, Hauptsache Arbeitgeber können alles aus einem rausquetschen. Ein Beispiel dafür ist auch der Umgang mit alten und kranken Menschen - Hauptsache, es gibt Dienste, die das erledigen, egal wie, Menschen werden regelrecht abgeschoben, da wirtschaftlich nicht mehr verwertbar.

    Auch ich habe mich redlich bemüht, mehr und mehr zu schaffen, auch Kollegen ausgeholfen, und tatsächlich nachweislich immer mehr geschafft. Bis es neulich beinah in die Hose ging. Mein Arzt meinte, ich müsste eine längere Auszeit nehmen. Dem muss aber der Arbeitgeber zustimmen... Zugleich wird die Arbeitsgruppe immer kleiner, und ich bekomme gerade noch mehr aufgehalst.
    Wehret euch, oder wir werden alle wie die Arbeiter in "Metropolis"...
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen ist deutlich gestiegen. 53,5 Millionen Fehltage fielen 2010 in Deutschland an. 2001 waren es noch 33,6 Millionen. Die Regierung sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf.

    Rapider Anstieg: Psychische Erkrankungen verursachen*54 Millionen Fehltage - SPIEGEL ONLINE
    Wie immer zu diesem Thema prophezeie ich auch hier folgende Arten von kommentaren:

    1) Die Arbeitsbedingungen/das System sind schuld daran
    2) Die Leute von heute sind nur Weicheier, nach dem Krieg gings viel schlechter und dennoch war keiner krank
    3) Die Leute wollen nur ihre Arbeit schwänzen
    4) Heute fällt einem nur eher auf dass es psych. Krankheiten gibt bzw. die Leute trauen sich zum Arzt damit.
    3) Abwegige Kommentare die auf irgendeine Art die NS-Zeit/Amerika/Israel in die Diskussion miteinbeziehen
    Einig werden wird man sich nicht, wie immer in Internetforen, weil man nicht von seinem Standpunkt abrückt sondern sich lieber gegenseitig beleidigt.
    Und jetzt: Los gehts!
  6. #6

    Drückeberger und Simulantenpack!?

    ......na, da würde ich doch auch keinen Handlungsbedarf sehen!
    Ich beobachte schon seit Jahren, wie sich der Stil und das Gefüge zum Negativen hin verändert. Die Konsequenzen scheinen sich in den Köpfen der Verantwortlichen, als durchaus beherschbar darzustellen; nur, da haben sie in ihrer Rechnung den menschlichen Faktor vergessen. Der wird in Zukunft die Gleichung gehörig durcheinander bringen. Mal sehen, ob man dann mit Waffengewalt zur Arbeit gebracht wird, oder eine entsprechende Medikation das BIP erhält.
  7. #7

    Bei immer höher verdichtetet Arbeit sind psychische Erkrankungen zwangsläufige Folge.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen ist deutlich gestiegen. 53,5 Millionen Fehltage fielen 2010 in Deutschland an. 2001 waren es noch 33,6 Millionen. Die Regierung sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf.
    Rapider Anstieg: Psychische Erkrankungen verursachen*54 Millionen Fehltage - SPIEGEL ONLINE
    Das Problem liegt eher daran, daß Verbraucher immer mehr wollen, kostenlos natürlich, die Hersteller immer mehr versprechen, was finanziell nicht zu halten ist und dadurch jene Jobs geschaffen werden, die im Minilohn-Bereich liegen oder von Zeitarbeitsfirmen gefüllt werden. Gleichzeitig sind die Parteien dermaßen unternehmensfreundlich, daß in der Tat viele Einzelne auf der Strecke bleiben.

    Es bleibt nichts anderes übrig, als das Wahlverhalten entsprechend zu ändern.
  9. #9

    Zitat von Hansbeobachter Beitrag anzeigen
    Die Einheitspartei SPDCDUFDPGrüneLinke hat in den letzten 20 Jahren nicht viel für die Bürger getan. Man sieht die Damen und Herren Politiker allerdings immer wieder auf Promipartys, wo sie Seite an Seite mit Managern und Unternehmern feiern. Deutschlands Arbeitnehmer sind wieder zu .....
    Sehr gut analysiert.








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