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Rapider Anstieg: Psychische Erkrankungen verursachen 54 Millionen Fehltage

CorbisDie Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen ist deutlich gestiegen. 53,5 Millionen Fehltage fielen 2010 in Deutschland an. 2001 waren es noch 33,6 Millionen. Die Regierung sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830519,00.html
  1. #10

    ich schätze die hälfte dieser fehltage sind erschlichen um ein paar tage zusätzlich blau zu machen, auf kosten derer, die weiterhin ihren job machen.
  2. #11

    So ist es.

    Zitat von templer76 Beitrag anzeigen
    Würden auch das Shizophräne Wahlverhalten vieler Mitbürger erklären.Zu den Ursachen? Ständiges verdrängen von dem was man von der Firma und die derzeitige Regierungs und Opsositionsarbeit hält.
    Aber warum wird sich heute gewundert, es war doch absehbar.
    Bereits vor 15 Jahren wurde der Ton rauer, Personal schleichend auf ein Minimum reduziert. Die traurige Realität ist, dass keine Partei daran denkt, hier Zeichen zu setzen.
  3. #12

    Nach den üblichen Rückenleiden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen ist deutlich gestiegen. 53,5 Millionen Fehltage fielen 2010 in Deutschland an. 2001 waren es noch 33,6 Millionen. Die Regierung sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf.

    Rapider Anstieg: Psychische Erkrankungen verursachen*54 Millionen Fehltage - SPIEGEL ONLINE
    sind nun eben mal die Psychoschwurbilogen dran.... Das eine ist objektiv so wenig feststellbar wie das andere - aber für 30 Krankentage zusätzlich zum Jahresurlaub reicht es immer...

    Wie verweichlicht ist die Gesellschaft eigentlich? Wie haben das nur die Vorgängergenerationen ausgehalten - auch ohne die ganzen sozialen Segnungen.

    Mir scheint - alles ist erreicht und nun widmet man sich der Esoterik und der Psyche...
  4. #13

    Lol

    Tolle Feststellung! Mobbing, Ellbogenverhalten, unterm Strich zähle ich Denke, Angstvormhartz4absturz, AngstvormChef usw. führen also tatsächlich zu psychischen Erkrankungen?
  5. #14

    das Problem liegt nicht unbedingt in der Regierung, sondern in der Gesellschaft. Es ist nicht nur so, dass die Arbeitsverhältnisse immer schwieriger werden, sondern das System, in dem wir leben, macht uns krank. Und ich glaube, da kann auch die Regierung erstmal nichts dran ändern, das muss die Menschheit selbst begreifen und sich dann wehren.
    Ich sehe immer mehr wie Werte verloren gehen. Wir befinden uns auf einem ganz falschen Weg. Konsum, Geld, Technik ... wir müssen zurück zu unseren Wurzeln.
  6. #15

    Was wundert Sie?

    Zitat von weizenbier warrior Beitrag anzeigen
    Ich finde das ganze Wirtschafts-System krank. Es zwingt uns, wie Hamster auf die Speed durch die Gegend zu rennen.
    Ziel scheint zu sein, den Planeten immer effektiver auszubeuten und zu verbrauchen.
    Wir haben ein System geschaffen, genannt Wirtschaft. Ursprünglich sollte es dem Menschen dienlich sein, indem durch Ausgleich von Über- oder Unterschüssen eine bessere Bedürfnisbefriedigung entsteht.

    Mittlerweile sind Jahrzehnte und Jahrhunderte ins Land gegangen. Aus Wirtschaft wurde Kapitalismus. Marx/Engels haben die Bedeutung für die Gesellschaft aufgezeigt. Damit da nicht noch weiter Öl ins Feuer kommt, darf heute an Schulen und Unis nur noch im Interesse der "Wirtschaft" (Sponsoring genannt) geforscht werden. Und so gibt es auch keine konträre Theorie.
    Vor 20 Jahren wurde die Arbeitszeitverkürzung verteufelt und der Weg rückwärts zur 60-Stunden-Woche wieder eröffnet. Warum? Damit keiner zu viel Zeit hat zum Denken. Stellen Sie sich mal vor, was dieses Volk mit Typen wie Merkel, Schröder, Westerwelle, Fischer, Steinbrück, Seehofer (und wie sie alle heißen) machen würde, wenn es mal Zeit hätte, darüber nachzudenken.
    Die Tatsache, dass die Piraten bei mancher Wahl schon so viel Erfolg hatten, hat ja nun auch schon dem Spiegel wilde Angstschauer eingejagt. Sie sehen: sogar der Sekundärbereich der Politik ist schon stark angeschlagen. Ich denke, die Zeiten sind kritisch....
  7. #16

    Zitat von Hansbeobachter Beitrag anzeigen
    Deutschlands Arbeitnehmer sind wieder zu Untertanen geworden.
    Das ist aber auch deren Schuld!

    Wer meint er müsse massenweise aus der Gewerkschaft austreten oder nicht demonstrieren gehen oder nicht wählen oder sich ganz tief vor seinem Arbeitgeber bücken, der hat es auch nicht anders verdient!

    Die Illusion ist das die Leute glauben das man nur genug leisten müsse und dann würde einem irgendwas gereicht. So ist aber nicht.
  8. #17

    einfach, weil ich mich der Arbeitswelt entzogen habe und mit wenig zufrieden bin. Mehr brauch ich nicht und mir gehts gut.
    Waldlauf statt Fitnessstudio, Diskussion statt TV, Bibliothek statt Shopping.
    Der Doc bescheinigte mir beste Gesundheit.

    Aber ich habe eine Menge Freunde, die in dieser Arbeitswelt gefangen sind, glauben, sie würde gesellschaftlich nicht anerkannt, wenn sie weniger arbeiten, die unter massiven Druck gesetzt werden vom Unternehmer.

    Es ist wichtig, mit diesen menschen zusammen zu erarbeiten, dass sie lernen, dass die deutsche Wirtschaft und die deutschen Unternehmer sie ins Verderben schicken, um selber immer reicher zu werden.
    Vielleicht werden sie dann selbstbewusster gegenüber dem Pack, für das sie arbeiten müssen und dementsprechend weniger krank.
  9. #18

    Zitat von psychologiestudent Beitrag anzeigen
    Wie immer zu diesem Thema prophezeie ich auch hier folgende Arten von kommentaren:

    1) Die Arbeitsbedingungen/das System sind schuld daran
    2) Die Leute von heute sind nur Weicheier, nach dem Krieg gings viel schlechter und dennoch war keiner krank
    3) Die Leute.......
    Sie vergaßen noch Folgendes:
    6) Kommentare von Trollen, die nur darauf aus sind, durch sachfremde und provozierende Äußerungen die Diskussion am Thema vorbeizulenken.
    7) Den ewigen Nörgler, der sich über die miese Rechtschreibung der Beiträge beschwert. (Zu denen gehöre ich manchmal auch. Aber wenn man bedenkt, was für ein "verwässertes Deutsch" im Internet zu lesen ist, wird mir teilweise schlecht!)

    Zum Thema: Aus eigener Erfahrung (Jurastudium) weiß ich, wie hoch der Leistungsdruck sein kann. Der Stoff ist nicht nur trocken, sondern oftmals einfach unzulänglich didaktisch vermittelt. Man ist auf sich allein gestellt und muss zu jeder Klausur auf 50 % Glück hoffen - selbst oder gerade eben im Examen. Kaum ein anderer Studiengang geht sprichwörtlich so auf die Nerven, wie das Fach der Rechtswissenschaften.

    Diejenigen, die die Messlatte so immens hoch legen, stellen selbst in der Regel die Elite dar, die mit dem Otto-Normal-Studenten nicht zu vergleichen sind. Sie verlieren meines Erachtens den Sinn für das vernünftige Maß, weil sie selbst nicht die Probleme des Studiums kennen, die sich dem Normalo-Studenten auftun oder sich dem verschließen. Da werden z. B. im Examen Anforderungen gestellt, die sogar die Korrektoren überfordern.

    Das ist erst in den letzten Jahren so vorgekommen. Selbst wenn die Studenten - Referendare in dem eben von mir benannten Fall - den Anforderungen der Praxis mehr als nur ausreichend genügen, werden sie wie in kaum einem anderen Studiengang herzlos ausgesiebt. 8 Jahre Ausbildung können somit schnell für die Katz gewesen sein. Wenn ich bedenke, dass man "nur" Hauptschüler sein muss, um eine Automechanikerlehre erfolgreich absolvieren zu müssen, um danach an den Bremsen eines Auto arbeiten zu dürfen (!), verstehe ich das nicht. Immerhin entscheidet der Hauptschüler mit der Qualität seiner Arbeit praktisch unmittelbar über das Leben der Fahrzeuginsassen. Bei den Juristen wird die "harte" Ausbildung damit begründet, dass man regelmäßig für die rechtlichen Belange der Mandanten verantwortlich sein wird. Diese wirken sich dann auf deren Finanzen aus. Wenn ich bedenke, dass das Grundgesetz als höchstes Gut das Leben des Menschen als Unterform dessen Würde ansieht, halte ich diese Begründung jedoch für dogmatischen Unfug!

    Dank der Gewaltenteilung und der daraus resultierenden Rechtsgrundsätze ist eine gerichtliche Überprüfung der Bewertung größtenteils ausgeschlossen, da sie nur in einem sehr geringen Maß zulässig ist.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Dass - neben dem Fortschritt der medizinischen Wissenschaft - immer mehr und mehr Bürger psychologisch auffallen - ich möchte nicht vom Krank-sein sprechen - , ist somit relativ einfach zu erklären.
  10. #19

    Funktionalität ist gefragt! Nicht die Gesundheit.Die Arbeit verfolgt dich in deine Träum, aber ohne Job schnell Harz 4 und dann der soziale Abstieg.Über 50 hast du keine Chance.Also funktionierst du.


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