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Range Rover Sport: Koloss unter Dampf

Tom GrünwegDer Evoque ist jung und dynamisch, der Range Rover gediegen und luxuriös. Warum leistet sich Land Rover als dritten Typ auch noch den Range Rover Sport? Weil er ein bisschen von beidem ist - und man den Wagen auf allen Sitzen genießen kann. Beinahe zumindest.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...813890,00.html
  1. #70

    Es war einmal in Amerika (Entwicklungs-Geschichte des SUV)

    Mutter fuhr Minivan (Soccer-Mom). 7-Sitze sieht nicht aus wie ein “Institution Vehicle = echter Van”, Schiebetueren, einfach praktisch um Kinder herumzufahren und einkaufen zu gehen. Auch prima um in einem Rutsch in der Spring Break nach Florida zu fahren.

    Vater fuhr Truck (Pick-Up). Allrad, kann einen Boots-Anhaenger ziehen, man kann ein Schneeraeumschild montieren und im Baumarkt, Latten und Spanplatten kaufen. Nicht zu vergessen Schneemobile, Cross-Motorraeder, tote Tiere und vieles mehr, was transportiert werden will. Hunde und Kinder sitzen gern hinten (Draussen).

    Und sie konnten zusammen nicht kommen. Mutter wollte nicht in den Truck, Vater nicht in den Van.

    Da hatte Detroit eine Idee.

    Wir montieren die Karosserie eines Hochdach-Kombis auf einem Allrad-Truckrahmen und nennen es SUV.
    Mann war zufrieden (Allrad, Zugkraft, Freiheit und Abenteuer), Frau war zufrieden, alle duerfen drinnen sItzen, die Uebersicht und der Raum stimmte.

    Dann waren da noch diese Leute die „Eurpean Sedans“ fuhren, BMW, Mercedes, Audi. Die wollten nicht in den Truck, nicht in den Van und auch nicht in den SUV von Ford, GM oder Chrysler.
    Auch denen wurde geholfen, BMW-X…, Mercedes ML, Audi Q…, Porsche ……

    Super Marketing und Kundenorientierung.

    Gruss
    Varesino
  2. #71

    Könnte so gewesen sein

    Zitat von varesino Beitrag anzeigen
    Mutter fuhr Minivan (Soccer-Mom). 7-Sitze sieht nicht aus wie ein “Institution Vehicle = echter Van”, Schiebetueren, einfach praktisch um Kinder herumzufahren und einkaufen zu gehen. Auch prima um in einem Rutsch in der Spring Break nach Florida zu fahren.

    Vater fuhr Truck (Pick-Up). Allrad, kann einen Boots-Anhaenger ziehen, man kann ein Schneeraeumschild montieren und im Baumarkt, Latten und Spanplatten kaufen. Nicht zu vergessen Schneemobile, Cross-Motorraeder, tote Tiere und vieles mehr, was transportiert werden will. Hunde und Kinder sitzen gern hinten (Draussen).

    Und sie konnten zusammen nicht kommen. Mutter wollte nicht in den Truck, Vater nicht in den Van.

    Da hatte Detroit eine Idee.

    Wir montieren die Karosserie eines Hochdach-Kombis auf einem Allrad-Truckrahmen und nennen es SUV.
    Mann war zufrieden (Allrad, Zugkraft, Freiheit und Abenteuer), Frau war zufrieden, alle duerfen drinnen sItzen, die Uebersicht und der Raum stimmte.

    Dann waren da noch diese Leute die „Eurpean Sedans“ fuhren, BMW, Mercedes, Audi. Die wollten nicht in den Truck, nicht in den Van und auch nicht in den SUV von Ford, GM oder Chrysler.
    Auch denen wurde geholfen, BMW-X…, Mercedes ML, Audi Q…, Porsche ……

    Super Marketing und Kundenorientierung.

    Gruss
    Varesino
    ... war es aber nicht. Das erste Fahrzeug, das einem SUV entspricht, wurde schon 1946 in Gestalt des Willys Jeep Station Wagon eingeführt.

    1984 kam die Firma Jeep mit einer neuen Generation von Geländewagen auf den Markt. Das in seinen Dimensionen für amerikanische Verhältnisse eher klein geratene Fahrzeug passte perfekt nach Europa und profitierte von dem Boom der Geländewagen in den frühen 1990er Jahren, löste ihn wahrscheinlich sogar mit aus.
  3. #72

    Zitat von axelkli Beitrag anzeigen
    und wieder geht die Neiddebatte im Spon-Forum los. Wie bei jedem Artikel über ein Auto, welches mehr als 3 Liter verbraucht und nicht wie ein Liegefahrrad aussieht.
    lol, sehr schön ausgedrückt. trotzdem muss sich ein aufrechter deutscher bürger empören !!
  4. #73

    ...

    Kurzum erklärt, SUV stand ursprünglich für "Suburban Utility Vehicle", also etwa "Vorstadt-Nutzfahrzeug".

    Den Anfang machte der Chevy Suburban. Viele Autohersteller in den Vereinigten Staaten benutzten den Namen „Suburban“ zur Bezeichnung eines Kombi mit Fenstern, der auf einem Nutzfahrzeug-Rahmen basierte - also ein Familienauto für leute, die außerhalb wohnten, z.B. farmer.
    In den ersten Jahren war der Suburban von Chevrolet ein großer zweitüriger Kombi mit Frontmotor und Heckantrieb und damit im Grunde ein schwerer Pkw. Ab dem Modelljahr 1960 basierte der Suburban dann auf dem Fahrgestell eines leichten Lkw (Pickup) und war damit ein Geländewagen bzw. später SUV, zunächst mit zwei Türen. In dieser Modellgeneration war zum ersten Mal auch Allradantrieb erhältlich.

    Die Begriff "Sport Utility Vehicle" kam erstmals in den Neunzigern auf. Chrysler pflanzte in den Grand Cherokee einen 5.9 Liter V8 mit 241 PS ein. Da der Granny damals bloß 1,8 Tonnen wog ... Die Beschleunigung wurde erst vom Porsche Cayenne wieder erreicht.

    Nun begab es sich aber, dass der Fugen-Ferdl, also der Herr Piëch von VW mit keinem Produkt seines Konzerns zu seiner Jagdhütte durchkam - und deswegen eben jeden Grand Cherokee Limited LX fuhr.
    Und da dachte sich der Herr Piëch "Sowas brauchen wir auch". Das war dann der Startschuss für Touareg und Cayenne ...
  5. #74

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen
    ....
    Nun begab es sich aber, dass der Fugen-Ferdl, also der Herr Piëch von VW mit keinem Produkt seines Konzerns zu seiner Jagdhütte durchkam - und deswegen eben jeden Grand Cherokee Limited LX fuhr.
    Und da dachte sich der Herr Piëch "Sowas brauchen wir auch". Das war dann der Startschuss für Touareg und Cayenne ...
    Ja, genau das war Piëchs Absicht: Sie sollen sich so ein tollen SUV kaufen, durch den Wald fahren und Bären schießen gehen. Also eins muss man Ihm wirklich lassen: Der Mann versteht sein Geschäft! Der erweckt echte Bedürfnisse!
    Ich habe in Braunschweig nahe seines bewachten Hauses gewohnt, der ganze Garten stand voller VW-Autos, da fehlte in den 90ern einfach noch ein Cayenne, Touareg, ein Amarok - jedenfalls irgendwas, was nach 2 Stunden Regen durch sein Eigengewicht unbedingt in den nassen Rasen einsinkt.... das konnte ein "Golf Country" natürlich nicht leisten: Der war viel zu leicht.
  6. #75

    Nachtrag..

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Was rechnen Sie denn zur Gesamtökoblilanz und inwiefern ist die eines Audi Q7 schlechter als die eines gleich motorisierten A8?
    Unübersichtlich ist ein SUV für seinen Fahrer nicht, im Gegenteil. Die Fahrphysik mag wegen des höheren Schwerpunktes schlechter sein, aber es ist ja in dieser Klasse auch nicht nach sportlichen Höchstleistungen gefragt. Der CW-Wert eines Kleintransporters ist noch schlechter, seine Unfallträchtigkeit sogar erheblich. Ein paar Nachteile mögen SUV's haben..
    Ja, Sie können nicht entkräften, dass es sich zumeist um ziemlich primitive Vorurteile handelt..
    ..was Sie nicht sehen (wollen?) ist die Menge/Verbreitung der SUV`s.. deshalb können Sie auch keinen A8 zum Vergleich heranziehen!
    Mit Fahrphysik ist auch das Thema Massenbeschleunigung gemeint..
    Primitive Vorurteile? Ihre Feststellung geht wohl nach hinten los.. ;-)








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