Ramsauers Pkw-Maut: Jetzt bitte alle richtig ärgern!

Der Verkehrsminister will eine Pkw-Maut einführen. Das wäre eine gute Idee, wenn*unsere Autobahnen dann besser und leerer sein würden. Aber das hat Peter Ramsauer gar nicht im Sinn - es muss nur irgendwer*für das Versagen deutscher Verkehrspolitiker blechen.*

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...790137,00.html
  1. #60

    ...

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Nur darf man der verlogenen Politik nicht trauen...Kann man aber der Merkel überhaupt noch trauen, sie verspricht und hält generell nichts. Merkel mit ihrer vernichtenden Anfänger-Politik hat die Kassen leergesaugt. Jetzt sucht man händeringend nach neuen Einkommensquellen.Die Wähler suchen besser ebenfalls händeringend nach einer anderen Regierung.
    Sie haben völlig recht. Zuerst die KfZ-Steuer deutschlandweit abschaffen - dann die sie ersetzenden Pickerl auf Wochen-, Monats- und Jahresbasis für alle europäischen Nutzer gleichermaßen einführen - so würde es fair und bürgernah die neue "Partei der Vernunft" PdV handhaben. Politische Lügenbeutel und noch gewählte doch seit 2009 geoutete Unfugsparteien können ihre Wähler freilich auch weiter ungestraft belügen, täuschen und auspressen.
  2. #61

    Kreuze

    Zitat von regensommer Beitrag anzeigen
    Ramsauer ist ein Grund, das mit dem Wahlkreuz anders zu machen.
    Sie meinen Aufstellen und dran nageln?
    Klingt vielversprechend :).
  3. #62

    Die Frage ist...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Verkehrsminister will eine Pkw-Maut einführen. Das wäre eine gute Idee, wenn*unsere Autobahnen dann besser und leerer sein würden. Aber das hat Peter Ramsauer gar nicht im Sinn - es muss nur irgendwer*für das Versagen deutscher Verkehrspolitiker blechen.*

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...790137,00.html
    Die Frage ist doch einfach:
    Würde sich eine Maut nur für ausländische Verkehrsteilnehmer "rechnen"?
    Würde sie also mehr einbringen als der Aufwand für Ausgabe und Kontrolle?
    Das glaube ich nicht.
    Würde der Deutsche Autofahrer für die Maut bei der KFZ Steuer entlastet - oder würde dann die EU mit irgendeiner wahnwitzigen Gesetzesentscheidung herrein grätschen?
    Hier ist die Antwort einfach:
    Natürlich würde der Autofahrer aller Versprechen von Herrn Ramsauer zum Trotz NICHT entlastet.
    Die Kassen sind leer, also kann man die Melkkuh der Nation (= Autofahrer) mal wieder anzapfen und dabei auch noch einen auf Umweltschutz machen.

    Das Thema Maut wird immer wieder hochgekocht.
    Murkelchen hat immer wieder "Pfui!" gerufen, aber warten wir ab.
    Wenn nun die Banken geretten werden müssen heißt es dann:
    "Fahren für Ackermann!"
  4. #63

    Auf Thema antworten

    Zitat von cp³ Beitrag anzeigen
    Leider gibt es in unserem Land jede Menge arme Leute, die mit Nettoverdiensten von 850 € (rotgrün/rotschwarz sei dank) jeden Tag 60 km fahren dürfen und sich keine modernen spritsparenden Commonrail oder TSI usw. leisten können. Selbst neue gut motorisierte BMW- oder Mercedesmodelle brauchen .....
    Hallo,
    das ist der SOZIAL neid von oben nach unten. Selbst wenn das boot sink man packt noch mehr gold drauf. Eins freut mich ansich bei dem thema schon AUCH der mit seinem dicken auto muss durch die schlaglöcher und steht ständig im stau. Würde mich als reicher porsche fahrer echt ärgern!

    Noch besser ist da sbei den kfz versiherungen wo die masse der kleinen PKW fahrer die dicken kisten mitfinanziert. War mal ein berciht im TV wenn man das getrennt umlegt dann würde ein porsche nicht mehr 2500 euro versicherung kosten sondern 10000 euro im jahr.

    Wie sozial ist D eigentlich den "reichen" gegenüber?
  5. #64

    Sicher

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen
    ... man kann über die Privatisierung der A1 an der Stelle streiten, aber so schnell wie die bauen, das wäre bei einem öffentlichen Auftrag nie der Fall gewesen.
    wer auf die eigenen Rechnung baut muss nicht überwacht werden, bzw. wird von alleine schnell.
    Gebaut wird die BAB trotzdem immer von den gleichen Firmen.
    Wirft kein gutes Licht auf die Privatwirtschaft.
  6. #65

    -

    Nach der LKW-Maut hat sich der Schwerlastverkehr auf die Bundes- und Landstrassen verlagert.
    Das Gleiche würde nach einer PKW-Maut passieren, nur vielfach stärker.

    In manchen Dörfern ist der totale Verkehrskollaps bereits längst eingetreten. Aber vermutlich wohnt Herr Ramsauer nicht selbst an einer solchen Bundesstrasse, wo sich täglich zehntausende Fahrzeuge durchquälen. (Tag und Nacht!)
    Keiner möchte eine PKW-Maut, aber statt das zu akzeptieren, wird das Thema im Vierteljahresrhythmus neu ausgegraben. Offenbar ist die Versuchung zu stark, die Autofahrer hier auch noch mal abzukassieren.
  7. #66

    ~

    Zitat von irritation Beitrag anzeigen
    Dieser Beitrag ist unglaublich sinnlos. Haben sie ein Transportunternhemen?

    Ein vernünftiges Mautsystem dient nicht dem Ausleben der latenten Ausländerfeindlichkeit, sondern dazu den Verursachern die Kosten aufzubürden (außerdem unterstellen Sie gerade einem großen Teil Europas Ausländerfeindlichkeit). Natürlich.....
    Kein Mensch will ein vernünftiges Mautsystem, das den Verursachern die Kosten aufbürdet. Weil das bedeuten würde, dass man die gefahrene Strecke, die Masse des Fahrzeugs und die gefahrene Geschwindigkeit zu Messgrößen erklärt - und in die totale Überwachung einsteigt. Kein Plakettensystem kann das leisten, insofern ist das Argument vorgeschoben und idiotisch.

    Es geht also bei uns nur darum, dass endlich die Ausländer bezahlen ... Wenn das mal nicht ausländerfeindlich ist, was dann?
  8. #67

    Wo haben Sie den Unsinn her?

    Zitat von irritation Beitrag anzeigen
    Ein vernünftiges Mautsystem dient nicht dem Ausleben der latenten Ausländerfeindlichkeit, sondern dazu den Verursachern die Kosten aufzubürden (außerdem unterstellen Sie gerade einem großen Teil Europas Ausländerfeindlichkeit). Natürlich.....
    Eine normale BAB-Fahrspur kostet (ohne Planung und Geländekauf) rund 1 mio pro km. (Ohne Brücken und Tunnel)
    Der Belag sollte rund 15 Jahre halten, der Unterbau 30 Jahre, wobei beides ergheblich billiger als der Neubau ist..

    Eine vom Schwerlastverkehr stark frequentierte BAB-Spur bringt rund 1mio Euro pro Jahr an Maut ein...
    Und noch einmal die gleiche Summe an Steuern.

    Die Strassenbaufirmen schlagen sich darum, die Autobahnen bauen und instandhalten zu dürfen, um dafür 30 Jahre lang die Maut zu erhalten..
    Und deswegen sind die Verträge auch geheim.. :-((
  9. #68

    PKW-Maut ist gut, wenn ......

    .... auch alle davon betroffen sind, die unsere Straßen nutzen - die Deutschen dafür bei der KFZ-Steuer den Nachlass bekommen, der die Höhe der PKW-Maut hat!

    Vorteil: Alle Ausländer müßen auch löhnen, so wie wir auf ausländischen Autobahnen.

    Außerdem hat unsere Regierung einen Ersatzposten für die Mineralölsteuer und die KFZ-Steuer, die schon ewig nimmer für Straubau genutzt wird.
  10. #69

    Abzocke

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Die Kfz-Steuer wurde schon seit Jahren nicht erhöht, würde man deren Anteil an den Gesamt-Kosten zum Unterhalt des Autos wieder auf den Stand von 1980 bringen, indem man sie erhöht, wäre Geld im Überfluss da.
    Wie bitte? Ich verstehe Ihren Text nicht, ich weiss das durch die Mineralölsteuer 40-50 Milliarden in die Staatskasse fliesen, das durch die Kfz Steuer nochmals mehr als 50 Milliarden hinzukommen. Was dann noch nebenbei für Standgebühren und Blitzergeräte in die Staatskasse gespült wird, ist ordentlich. Was will man da noch erhöhen, die Kfz Steuer gehört abgeschafft und dann wäre immer noch genügend für Straßenbeleuchtung und Bau da. Mehr als 100 Milliarden Gebühr/Steuer fürs Auto und nochmal mehrere Milliarden, wo in guten Zeiten die Kommunen von ihren Autoherstellern und -zulieferern profitieren. Wenn man alles für den Straßenbau einsetzen würde, wofür es eigentlich gedacht sei, dann hätten wir vergoldete Straßen.
    Der Artikel vom Spiegel gefällt mir, ihren versteh ich nicht.