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Raketenjet "Lynx": Weltraumflieger wollen nach Norddeutschland

AP/ XCOR AerospaceEs ist eine ferne Zukunftsvision: Von einem Flugplatz bei Cuxhaven könnten eines Tages Raketenflugzeuge an den Rand des Weltraums vorstoßen. Ein kalifornisches Unternehmen hat dafür nun einen Antrag gestellt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837845,00.html
  1. #60

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Die Werbebroschüren sind bekannt. Das Sortieren von Wirklichkeit und Werbung ist eigentlich nicht schwer.
    Endziel ist wahrscheinlich das auffinden, besiedeln oder besetzen einer zweiten Erde. :)
    Einige hundert Jahre Zeit und etwas finanzielle Mittel (die nicht annähernd so hoch sein müssten wie die EU-Rettungsschirme) und aus der Venus liesse sich was machen.
  2. #61

    Wo sind denn die drei Triebwerke, welche für das Erreichen von 100 km Höhe (Weltraum, Vakuum) erforderlich wären,

    wo die Hitzekacheln für die Wiedereintauchphase ? Für den Start benötigte man ein normales Jettriebwerk, wenn das gut ist, kann es den Flieger bis ca. 30 km hoch bringen, dann muss mindestens ein Staustrahltriebwerk wie das Sängertriebwerk den Flieger die nächsten 30 km hochbringen, bis an die Grenze der Atmosphäre, wo dann der Staustrahler auch nichts mehr nützt und dann bleibt wohl kaum was anderes übrig, als ein Raketentriebwerk, welches flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff aufbereitet und in der Raketendüse zündet. Von alle dem sieht man an dem Christkindchenflieger nichts. So kommt er nicht in den Weltraum und so kommt er auch nicht zurück, er wird verbrennen. Recherchieren Sie bitte besser und berichten Sie technisch hochwertig. Vielen Dank.
  3. #62

    langweilig

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen
    wo die Hitzekacheln für die Wiedereintauchphase ? Für den Start benötigte man ein normales Jettriebwerk, wenn das gut ist, kann es den ........
    Sie hätten vielleicht einige Beiträge in diesem Thread lesen sollen, dann wären Ihre Fragen bereits beantwortet.
  4. #63

    Zitat von tailspin Beitrag anzeigen
    Ich sehe ueberhaupt keine Hitzeschilde an dem Flieger.

    Space Shuttle Columbia hatte beim letzten Start nur ein paar Schindeln verloren und verteilte sich anschliessend beim Wiedereintritt in die Atmosphaere auf die Staaten Texas und Louisiana.
    Das ist kein Space Shuttle. Der Wiedereintritt findet nicht mit der Geschwindigkeit statt wie bei den Shuttles und dauert wegen der vergleichsweise niedrigen hoehe nicht so lange.
  5. #64

    Zitat von toshpeter Beitrag anzeigen
    ...
    Warum wohl sind Startbasen für Weltraumflüge in Äquatornähe? Weil es dort leichter ist, der Erdanziehung zu entkommen. Warum wohl...
    .
    Das gilt aber nur fuer Raketen. Dieses Geraet hier startet und landet wie ein ganz normaler Flieger und gibt erst spaeter richtig Gas.
  6. #65

    Zitat von Atomkrafteimer Beitrag anzeigen
    Jain. Das Shuttle flog meist nur in einem sehr niedrigen Erdorbit - zuletzt fast nur noch zur ISS. Und selbige verbraucht pro Jahr durchaus einiges an Treibstoff um sich gegen den Windwiderstand stabil im Orbit zu halten. Auch in 400 km Höhe gibt es noch Erdatmospähre, die zwar verschwindend gering, aber bei einem Tempo von 28.000 km/h durchaus zum Problem werden kann (ca. 100m Bahnhöhenverlust pro Tag), falls nicht gegengesteuert wird.
    darum habe ich auch von "praktisch ohne" geschrieben. denn im vergleich zu dem, was nötig wäre um ein flugzeug oder einen hubschrauber so lange fliegen zu lassen ist das ja lächerlich wenig. zumal der luftwiderstand bei einem space shuttle deutlich geringer sein dürfte als bei der iss mit ihren riesigen sonnensegeln.
  7. #66

    Kommt drauf an...

    Zitat von tailspin Beitrag anzeigen
    Ich sehe ueberhaupt keine Hitzeschilde an dem Flieger.

    Space Shuttle Columbia hatte beim letzten Start nur ein paar Schindeln verloren und verteilte sich anschliessend beim Wiedereintritt in die Atmosphaere auf die Staaten Texas und Louisiana.
    ... wie hoch hinaus sie wirklich wollen. Die Definition, wo die Athmosphäre aufhört, ist recht schwammig - mal ist von 80km mal von bis zu 500km die Rede - je nach Quelle der Literatur. Wo der "Eintritt" in die Athmosphäre erfolgt ist auch eher ein gleitender Übergang und nicht eine fest zu bestimmende Höhe. Alles eine Frage von Geschwindigkeit und Anstellwinkel - wie überall in der Fliegerei ;-)
    Kann also gut sein, wenn die die Flughöhe auf ca. 100km beschränken und mit entsprechend geringer Vertikal-Geschwindigkeit wieder absinken, dass es zu gar keiner heftigen "Wiedereintrittsreibung" kommt.

    Was ich mich viel mehr frage: Wozu die Menschheit diesen ganzen Quatsch wirklich braucht ??? Tausende Tonnen von hochgiftigen Brennstoffen zu verfeuern, damit irgendein ausgeflippter neureicher Zahnarzt ein, zwei Stunden lang seinen Spaß hat - einfach IRRSINN.

    Just My2Cents.
  8. #67

    Zitat von gvcom Beitrag anzeigen
    Das wird wohl schon aus dem Grund nicht klappen weil da mit Sicherheit wieder irgend eine Bürgerinitiative Randale machen wird. (siehe Stuttgart 21) Projekte bei denen die Bürger aus irgend einem Grund in ihrer Ruhe beeinträchtigt werden haben in unserem Land keine Chancen mehr. Daran ändert auch der Volksentscheid zu Stuttgart 21 nichts.
    Das wird sich bald ändern.
    Mit der Vergreisung und dem Bevölkerungsrückgang wird es wieder mehr Platz geben. Das Land ist derzeit massiv überbevölkert.
    Ob der Platz dann allerdings für so Luftnummern, wie dieses vollkommen unsinnige Projekt, das nur dazu dient, dass ein paar gut betuchte Jüngelchen nahe am Weltall wild masturbieren können, verschwendet werden sollte ?
    Ich denke, nein.








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