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Raketenjet "Lynx": Weltraumflieger wollen nach Norddeutschland

AP/ XCOR AerospaceEs ist eine ferne Zukunftsvision: Von einem Flugplatz bei Cuxhaven könnten eines Tages Raketenflugzeuge an den Rand des Weltraums vorstoßen. Ein kalifornisches Unternehmen hat dafür nun einen Antrag gestellt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837845,00.html
  1. #20

    Zitat von veremont Beitrag anzeigen
    Dass sich da ein Zahnarzt als erster Passagier anmeldet spricht natürlich mal wieder für sich! ;))
    Angeblich haben jetzt auch schon die ersten Betreiber privater Pflegeversicherungen Interesse bekundet, während Luxemburg über eine Niedrigsteuer für Weltraumflügevermittlerfirmen nachdenkt.
  2. #21

    Muuhahahaha!

    Zitat von tobaro Beitrag anzeigen
    nun ja, ich denke mal eher an den BEGINN des Weltraums, denn der Rand des Weltraums scheint mir etwas zu hoch gegriffen, oder? ;-)
    Jedenfalls ist der Rand 'nen Tick weiter entfernt, gemeint war wohl eher der Grenzbereich der Erdatmosphäre.
  3. #22

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine ferne Zukunftsvision: Von einem Flugplatz bei Cuxhaven könnten eines Tages Raketenflugzeuge an den Rand des Weltraums vorstoßen. Ein kalifornisches Unternehmen hat dafür nun einen Antrag gestellt.

    Xcor-Raketenjet "Lynx": Weltraumtourismus bald in Cuxhaven-Nordholz? - SPIEGEL ONLINE
    Das Einzige, was für diesen Standort spricht, ist, dass in Deutschland für jeden Fördermittel locken, je unsinniger sein Projekt ist. DAzu kann man ja Fondsgelder einsammeln, die besser Dummensteuer genannt werden sollten.
    Der Flugplatz sollte daher nach Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen benannt werden, der ganz in dessen Nähe gewohnt hatte.
    Ein Startplatz sollte wenn möglich nahe am Äquator liegen: Durch die Erdrotation hat die Rakete dort bereits die auf der Erdoberfläche maximal vermittelte Grundgeschwindigkeit und muss weniger beschleunigen, um insgesamt auf die im Orbit notwendige Geschwindigkeit zu kommen. Nur für Starts in polare Orbits sind polnahe Standorte günstiger.
    Er sollte abseits von dicht besiedeltem Gebiet liegen und in östlicher Richtung einen Ozean oder ein sehr dünn besiedeltes Gebiet haben. Denn fast alle Raketenstarts erfolgen mit der Erdrotation (aus oben genanntem Grunde) in östlicher Richtung. Wenn es zu einem Fehlstart kommt, könnten sonst Menschen durch nieder stürzende Trümmer und Treibstoffe gefährdet werden. Zudem ist der Standort auf die politische Einflusssphäre des errichtenden Staats oder der Staatenorganisation beschränkt.

    Der Weltraumbahnhof sollte an einem Ort gebaut werden, der von größeren und vielen Unwettern verschont wird, da Raketenstarts bei Regen oder Sturm meist abgesagt werden müssen. (bereits bei Wikipedia nachzulesen).

    Warum gerade ein Kaff in Norddeutschland ausgesucht werden soll, bleibt ein Geheimnis.
  4. #23

    Zwischenruf!

    "Eine schöne Landebahn direkt am Meer ..." - soviel ich weiß, gehört die Küste dort zum UNESCO-Naturerbe und Nationalepark Norddeutsches Wattenmeer ...
  5. #24

    Schlechte Recherche

    Als aufmerksamer SPIEGEL-Leser muss ich schon ein wenig den Kopf schütteln. Es gibt im deutschen Bereich bereits Unternehmen die die Flüge vermarkten ( letzter Abschnitt). Sogar der SPIEGEL schrieb im März ( oder Februar) darüber, dass die Firma "Haltinner" die exklusiven Rechte für den deutschen und österreichischen Markt hat. Haltinner ist der größte Reseller für SXC - auch dieser Zahnarzt kam von Haltinner.

    Vielleicht sollten Sie in Zukunft Interviews mit Fachleuten führen und die Recherche den Profis überlassen. Statt dieses Thema lächerlich zu machen, sollten sie stolz sein, dass es Menschen mit Träumen und Visionen gibt - und diese auch erfolgreich umsetzen. Setzen 6 - Ziel verfehlt.
  6. #25

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine ferne Zukunftsvision: Von einem Flugplatz bei Cuxhaven könnten eines Tages Raketenflugzeuge an den Rand des Weltraums vorstoßen. Ein kalifornisches Unternehmen hat dafür nun einen Antrag gestellt.

    Xcor-Raketenjet "Lynx": Weltraumtourismus bald in Cuxhaven-Nordholz? - SPIEGEL ONLINE
    Und ich dachte wir haben Klimawandel und sollten eigentlich CO2 einsparen.
    Ich will nicht wissen wieviel hundert Tonnen CO2 in die Luft geblasen werden damit son Weltraumtourist für 5 Minuten Schwerelosigkeit erleben kann
  7. #26

    [QUOTE=rolandharry;10331718
    Ein Startplatz sollte wenn möglich nahe am Äquator liegen: Durch die Erdrotation hat die Rakete dort bereits die auf der Erdoberfläche maximal vermittelte Grundgeschwindigkeit und muss weniger beschleunigen, um insgesamt auf die im Orbit notwendige Geschwindigkeit zu kommen. Nur für Starts in polare Orbits sind polnahe Standorte günstiger.[/QUOTE]


    Äh, das ist aber keine Rakete, sondern eine Art Flugzeug, was einmal kurz hoch fliegt und wieder runterkommt, es erreicht auch gar keinen Orbit. Darum könnte es fast von überall starten. Wurde hier auch schon einmal erklärt.

    n01
  8. #27

    Zitat von rolandharry Beitrag anzeigen
    Das Einzige, was für diesen Standort spricht, ist, dass in Deutschland für jeden Fördermittel locken, je unsinniger sein Projekt ist. DAzu kann man ja Fondsgelder einsammeln, die besser Dummensteuer genannt werden sollten.
    Der Flugplatz sollte daher nach Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen benannt werden, der ganz in dessen Nähe gewohnt hatte.
    Ein Startplatz sollte wenn möglich nahe am Äquator liegen: Durch die Erdrotation hat die Rakete dort bereits die auf der Erdoberfläche maximal vermittelte Grundgeschwindigkeit und muss weniger beschleunigen, um insgesamt auf die im Orbit notwendige Geschwindigkeit zu kommen. Nur für Starts in polare Orbits sind polnahe Standorte günstiger.
    Er sollte abseits von dicht besiedeltem Gebiet liegen und in östlicher Richtung einen Ozean oder ein sehr dünn besiedeltes Gebiet haben. Denn fast alle Raketenstarts erfolgen mit der Erdrotation (aus oben genanntem Grunde) in östlicher Richtung. Wenn es zu einem Fehlstart kommt, könnten sonst Menschen durch nieder stürzende Trümmer und Treibstoffe gefährdet werden. Zudem ist der Standort auf die politische Einflusssphäre des errichtenden Staats oder der Staatenorganisation beschränkt.

    Der Weltraumbahnhof sollte an einem Ort gebaut werden, der von größeren und vielen Unwettern verschont wird, da Raketenstarts bei Regen oder Sturm meist abgesagt werden müssen. (bereits bei Wikipedia nachzulesen).

    Warum gerade ein Kaff in Norddeutschland ausgesucht werden soll, bleibt ein Geheimnis.
    Sie haben das ganze Prinzip scheinbar nicht verstanden.
    Bei Lynx geht es um ein Raketenflugzeug und nichtum eine Rakete o.ä., welche die Erde umkreisen soll.

    Maximalgeschwindigkeit des/r Lynx um mach3, was um 3.300km/h entspricht.
    Die erste kosmische Geschwindigkeit würde dagegen um 28.000km/h betragen.
    Es ist also keinesfalls beabsichtigt, da auch nur in die Nähe zu kommen, sondern es zählt lediglich der Auftrieb, also die Geschwindigkeit relativ zur Luft.
  9. #28

    Sensationell

    Das eigentlich sensationelle an dieser Nachricht ist, dass es noch ein Hochtechnologieunternehmen gibt, das sich für Deutschland als Standort interessiert.

    Trotz Energiewende. Trotz S21 und zahllosen Bürgerinitiativen die nur ihre Ruhe im Sinn hat.

    Wir sollten sie Willkommen heißen und hoffen, dass Sie es sich nicht anders überlegen.
  10. #29

    Das hat System

    Zitat von rolandharry Beitrag anzeigen
    Warum gerade ein Kaff in Norddeutschland ausgesucht werden soll, bleibt ein Geheimnis.
    Nicht ganz. In letzter Zeit gibt es auffällig viele Artikel dieser Art. Es soll wohl um Investoren geworben werden. Das Deutschland insgesamt vollkommen ungeeignet ist, ist egal. Erst einmal die Fische anfüttern... .

    Es gibt ja offensichtlich genug Menschen mit zu viel Geld. Später wird dann munter geklagt. Wie war das noch einmal mit den Imobilien in den USA? Absolut sicher, genauso wie der Cargolifter. :)


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