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Raffgier und Misswirtschaft: Warum Kenia hungert

Die Ernte in Kenias Westen ist gut, die Regale in der Hauptstadt Nairobi sind voll - und der Norden des Landes hungert. Dieses*Drama*ist hausgemacht.*Schuld sind unfähige Politiker, schlechtes Management und schamlose Selbstbereicherung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...782205,00.html
  1. #40

    Da ist mal wieder jemand

    Zitat von notty Beitrag anzeigen
    Dieser Bloedsinn kommt wie das "Amen" in der Kirche, i.d.R. von Personen, die Afrika nur aus dem Atlas kennen.
    Was hat eigentlich Bevoelkerungsexplosion mit Kolonialismus zu tun?
    dem Stilmittel der IRONIE voll auf den Leim gegangen. Dabei war diese doch garnicht soooooo versteckt.
  2. #41

    Titel

    Zitat von Thyphon Beitrag anzeigen
    Einerseits sieht man die hungernden Menschen und das kaum vorstellbare Leid immer wieder im TV und möchte helfen. Aber auf der anderen Seite scheint es auch so zu sein, dass alles Engagement von Regierungen und Hilfsorganisationen westlicher Staaten nichts bringt, weil die Menschen in der dritten Welt nicht in der Lage zu sein scheinen, sich um sich selbst zu kümmern.
    Genau das ist der Fehler. Die westliche Arroganz kommt zum Schluss dass die Leute nicht fähig sind um sich selbst zu kümmern. Doch können sie, nur wenn von hier dorthin dauernd Hilfs- und Nahrungsmittel geschickt werden besteht auch kein Bedarf etwas im eigenen Land aufzubauen.
    Klar werden auch Leute sterben wenn jetzt alle Hilfsmaßnahmen gestoppt werden, trotzdem müssen die Afrikaner eine eigene Wirtschaft aufbauen. Beispiel: europäischer Überschuss an Milch wird zu Milchpulver und dann in Afrika als "Hilfsmaßnahme" an die Leute verkauft weil sie somit billiger ist als lokale Milch vom Bauern. So kann keine gescheite Wirtschaft entstehen und die Leute werden abhängig, weils nicht anders geht oder weils einfacher ist
  3. #42

    Verbesserung

    Zitat von einuntoter Beitrag anzeigen
    mit dem Diebstahl ihre eigene Situation verbessert.
    Da hab ich doch glatt das langfristig vergessen ;). Kurzfristig bringt der Diebstahl den angestellten natürlich Bares, aber langfristig haben die ihren Job verloren und dem Lande geschadet.
  4. #43

    Ganz einfach

    Zitat von jacksparrow12345 Beitrag anzeigen
    Denkt doch mal weiter was würde wohl passieren wenn alle Ihre Entwicklunghilfe einstellen...
    und warum machen es die Politiker wohl nicht wenn es doch eig besser für alle Beteiligten wäre?
    wir würden doch angeblich Geld sparen und den Afrikanischen Staaten soll es doch angeblich auch im Endeffekt besser gehen...

    vllt findet ihr ja selbst argumente bevor ich meine hier hin schreibe...
    Ganz einfach:
    Durch die ausbleibende Hilfe steigt der Hunger in der Bevölkerung. Diese rebeliert dann gegen das herschende System, welche durch ihre Korruption mit schuld an der Misere ist. Entweder korrupten Politker lassen die Hilfe an den richtigen Stellen ankommen oder werden einfach aus ihrem Amt geworfen. Dann können die NGO hoffentlich an den richtigen Stellen Hilfe leisten.
    Es ist somit ersichtlich, dass man einfach nur mal den Geldhahn zudrehen muss, um die korrupten Politker dort aus ihrem Amt zu jagen. Durch die ständige ausländische Hilfe sieht die Bevölkerung einfach nicht, selbst was an ihrer Situation zu ändern
  5. #44

    Stimmt.

    Zitat von chriswo Beitrag anzeigen
    Es ist somit ersichtlich, dass man einfach nur mal den Geldhahn zudrehen muss, um die korrupten Politker dort aus ihrem Amt zu jagen. Durch die ständige ausländische Hilfe sieht die Bevölkerung einfach nicht, selbst was an ihrer Situation zu ändern
    Die Rebellen in Libyen konnten ja auch nur gewinnen, weil Herr Westerwelle das Embargo verhängt hat.
  6. #45

    Das Problem ist...

    Zitat von man_vs_ape Beitrag anzeigen
    Beispiel: europäischer Überschuss an Milch wird zu Milchpulver und dann in Afrika als "Hilfsmaßnahme" an die Leute verkauft weil sie somit billiger ist als lokale Milch vom Bauern. So kann keine gescheite Wirtschaft entstehen und die Leute werden abhängig, weils nicht anders geht oder weils einfacher ist
    dass Weltbanken und Hanbdelsorganisationen oft das Fallen der Handelsschranken fordern, mit denen Regierungen sich gegen die Billig-Importe geschützt haben.
    Es gab/gibt eine schöne Doku über den Handel mit Hühnerfleisch:
    die Filets werden in Europa verkauft; unverkäufliche Innereien oder von Stellen, die unappartitlich klingen dagegen, werden tiefgeklühlt nach Afrika verschifft; ein dortiger Hühnerzüchter beschreibt in der Doku recht "schön" wie mit dem zunehmendem Import von tiefgekühlten Billighühneren aus Euorpa sein Handel zurück auf Null ging.
    Die Regierung wurde jedoch gedrängt: entweder Fall der Handelsschranken oder keine Kredite für "wasweißich".
    Die Hühnerzüchter in Europa werden u.U. noch von der EU gefördert.

    Sieht also ganz danach aus, als ob die EU einen nach aussen rentablen tatsächlich eher unrentablen Handel fördern würde, damit anschliessen die EU-Länder Kredite an die Länder geben können, deren eigene Produktion durch eben diesen aufgezwungenen von der EU geförderten Import am Boden liegt.
    Hühnchen sind aber nur erin Beispiel: geht weiter mit Baumwolle, Kleider ....
  7. #46

    Alibi

    Zitat von Meckerliese Beitrag anzeigen
    Solange wir Millionen und Abermillionen denen hinterherwerfen wird sich in Afrika nichts aber auch gar nichts ändern. Die legen das Geld in Palästen und Waffen an. Das eigene Volk ist den Despoten scheissegal.

    Daher keinen Euro mehr für Afrika spenden.
    Die sollen endlich mal selber was zustanden bringen ausser Kindermachen und Krieg spielen.
    Sie folgern fehlerhaft, so wie einige andere Foristen auch.
    Die Devise heißt nicht in beschränkter Empörtheit, "kein Euro mehr für Afrika", sondern sinnvoll zu helfen.
    Dies können Sie durch gezielte Zuwendungen an verschiedene NGOs oder z.B. mittels Patenschaften nach dem Konzept Plan International oder worldvision.
    Da versickert kein Geld, es wird perspektivisch, sinnvoll und für Sie nachvollziehbar geholfen...
  8. #47

    ..

    Zitat von markus_wienken Beitrag anzeigen
    Genau so ist es.
    Und deshalb sieht Afrika auch keinen Cent von mir.

    Da lob ich mir mein chinesisches Patenkind wo ich die Erfolge meßbar (z.B. Schulnoten) selbst erkennen kann.
    Und was spricht Ihrer Meinung nach dagegen, eine solche Patenschaft auch für ein afrikanisches Kind zu übernehmen?
  9. #48

    Nicht Äpfel mit Birnen, sondern Kirschen mit Kürbissen verglichen...

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen
    [warum kein] ... deutsches Patenkind? Es gibt auch in Deutschland genug Not und Elend und Kinder die Nachhilfe brauchen, und die Eltern diese nicht bezahlen können...
    Auf der einen Seite ein deutsches (doitsches?) Kind, das Nachhilfe benötigt - auf der anderen Seite ein Kind in der 3. Welt, dem eine Lebensperspektive geschaffen werden könnte.
    Komische (und m.E nicht sinnvolle) Argumentation Ihrerseits...
  10. #49

    .

    Zitat von Fischkopp-Cop Beitrag anzeigen
    Und was spricht Ihrer Meinung nach dagegen, eine solche Patenschaft auch für ein afrikanisches Kind zu übernehmen?
    Ich habe nie geschrieben dass irgendetwas dagegen spricht.
    Wenn das jemand tun möchte (einer meiner Arbeitskollegen tut es) so soll sie/er es machen.

    Nur wird man damit meiner Meinung nach an der gesamtafrikanischen Problematik nichts ändern.
    Außerdem liegt mir China näher als Afrika, u.a. auch deshalb eine Patenschaft für ein chin. Kind.








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